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Sophie Moser
PR Manager

Zumtobel Lighting GmbH
Schweizer Strasse 30
6851 Dornbirn/Austria

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Daniel Lechner
Marketing Direktor AT

Zumtobel Licht GmbH
Donau-City-Straße 1
1220 Wien

Tel.: +43 (1) 258 26 01 82875 daniel.lechner@zumtobelgroup.com

Pressemeldungen 2015

  • 04/2015
    Lichtlösungen

    Zumtobel lässt das Montforthaus mit einer weltweit einzigartigen LED-Sonderlösung hell erstrahlen

    In enger Zusammenarbeit mit dem Lichtplanungsbüro BELZNER HOLMES / LIGHT DESIGN ENGINEERING entwickelte Zumtobel für das Vorarlberger Montforthaus eine LED-Sonderleuchte, die bei Farbtemperaturen zwischen 2700K und 5000K TV-gerecht stufenlos von 100 auf 0 Prozent gedimmt werden kann. Eine Herausforderung, die im Bereich Architekturbeleuchtung bis dato ungelöst war.
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    Das »Montforthaus im Vorarlberger Feldkirch vereint Kunst und Kultur an einem Ort und ist Heimat für so unterschiedliche Veranstaltungen wie Konzerte, Messen, Kongresse oder Fachtagungen. Der multifunktionale Neubau ist das Ergebnis eines von der Gemeinde Feldkirch ausgeschriebenen Wettbewerbs und ersetzt das ursprüngliche Montforthaus. Nach einer fünfjährigen Planungs- und Bauphase wurde das Kultur- und Kongresszentrum im Januar dieses Jahres eröffnet. Das neue Haus zeichnet sich durch eine plastische Gebäudekontur und eine fließende Formensprache aus, die aus der Feder des Berliner Büros »HASCHER JEHLE Architektur stammen. Transparente Fassaden und eine gläserne Kuppel im Foyer stellen in dem organisch geformten Bau einen Dialog zwischen Innen und Außen her. So dringt das Tageslicht bis in das Herz des Gebäudes, den großen Saal, der wie ein in Holz gehaltenes Musikinstrument in Mitten der Foyeranlage steht.

    Diesem architektonischen Grundgedanken der Durchlässigkeit sollte auch die Lichtgestaltung folgen, die von dem auf Architektur- und Bühnenbeleuchtung spezialisierten Planungsbüro BELZNER HOLMES / LIGHT DESIGN ENGINEERING (LDE) entworfen und zusammen mit Zumtobel technisch realisiert wurde. So sollte das durch die großen Glasflächen einfallende Tageslicht in den Innenbereich weitergeführt werden, damit das Licht eine gleichmäßige und selbstverständliche Wirkung im gesamten Montforthaus erzeugt. Um den hohen Ansprüchen des multifunktionalen Hauses gerecht zu werden, galt es jedoch noch weitere Anforderungen zu berücksichtigen: LDE sollte eine Lichtlösung entwickeln, die an die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten angepasst werden kann. Dies ermöglicht es, je nach Anlass die gewünschte Stimmung zu erzeugen – von der Fachtagung bis zum Konzert, von einer konzentrierten Arbeitsatmosphäre bis zu stilvollen Empfängen. Um die Formensprache des Baus hervorzuheben, sollte die Lichtquelle in den Hintergrund treten und die Idee der Architektur mit ihren fließenden, geschwungenen Formen erlebbar machen. Dabei mussten stark divergierende Raumhöhen von 2,40 bis 10 Metern berücksichtigt werden. Es galt also eine Leuchte zu finden, die diesen Spagat bewerkstelligen konnte.

    Nach einer langen Test- und Sondierungsphase fiel die Wahl auf eine maßgeschneiderte Lichtlösung aus dem Hause Zumtobel. Die durchwegs positiven Erfahrungen, die das Team um Prof. Uwe Belzner, Architekt und Lichtplaner von LDE, in der Vergangenheit mit Zumtobel gemacht hatte, und das Wissen um die technologische Expertise des Vorarlberger Lichtlösungsspezialisten waren ausschlaggebend für den Zuschlag. Die Grundidee der Lichtlösung bestand darin, eine flimmerfreie („flickerfree“) Dimmbarkeit der LED-Leuchten bis auf 0 Prozent zu ermöglichen, um TV-Übertragungen aus dem Montforthaus in bester (HD-)Qualität zu gewährleisten. Ausgehend von einer von Zumtobel entwickelten Technologie, die ein beliebiges Mischverhältnis einer kalt- oder warmweißen Lichtquelle ermöglicht, konzipierte LDE in Zusammenarbeit mit seinen Büros in Stuttgart und Liechtenstein und Zumtobel eine Sonderlösung für die verschiedenartigen Anforderungen dieses Projektes. Basis für die Neuentwicklung bildete die modulare LED-Downlightserie »PANOS infinity, die mit ihren bereits bestehenden Bauvarianten und Komponenten in den unterschiedlichen Bereichen des Gebäudes eingesetzt werden konnte. Die von Sottsass Associati gestaltete Leuchtenlinie zeichnet sich durch ein anspruchsvolles, durchgängiges Design aus, das Zumtobel mit praktischer Funktionalität vereint hat. So sorgen die hohe Energieeffizienz und die besonders langen Wartungsintervalle der PANOS mit LED-Technologie für Kostenvorteile und schonen die Umwelt.

    Die Sonderlösung MFH-PANOS stellt dank der stufenlosen Dimmbarkeit von 100 auf 0 Prozent und eine Neuheit im Bereich der Architekturleuchten dar und ist weltweit einzigartig. Im Vergleich zu bisherigen Standardprodukten bewerkstelligt MFH-PANOS dank einer speziell von Zumtobel entwickelten Technologie erstmalig die letzte Hürde von 10 bis 0 Prozent mit einem sanften Übergang und damit flimmerfrei. Umfangreiche Versuchsaufnahmen in den Studios des ORF bestätigen die hohe Qualität dieser Neuentwicklung und zeigen, dass Bildausfälle bei HDTV Aufnahmen in gedimmtem Zustand vermieden werden. Um die Lichtstimmung dem Anlass entsprechend anpassen zu können, ermöglicht MFH-PANOS eine variable Einstellung der Farbtemperatur von warm- bis kaltweiß. Dabei kann das Verhältnis von kalt- und warmweißen Licht je nach Anforderung über getrennte DMX oder DALI Kanäle individuell gesteuert werden. Je nach benötigter Reaktionsgeschwindigkeit sind die in 28, 30 oder 40 Watt verbauten Downlights mit einer DALI- bzw. DMX-Steuerung versehen, die eine gezielte Ansprache jeder einzelnen Leuchte ermöglichen. Für eine hohe Energieeffizienz sorgt das optimierte Thermomanagement der MFH-PANOS: Eine spezielle Kühlung gewährleistet maximale Lichtausbeute und senkt damit den Energieverbrauch. Für eine perfekte Integration in die Architektur des Montforthauses sorgen individuell gefertigte Ringabdeckungen in vordefinierten RAL-Tönen.

    „Wir haben mit der Sonderlösung für das Montforthaus eine Leuchte entwickelt, die auf dem Markt einzigartig ist. Die MFH-PANOS wurde entsprechend den Wünschen und Anforderungen unseres Kunden konzipiert, ihr Potenzial für einen weltweiten Erfolg ist aber bereits jetzt erkennbar“, so der Projektverantwortliche bei Zumtobel, Philippe Rettenbacher.

    Insgesamt wurden über 2.500 Leuchten von Zumtobel im Montforthaus verbaut, davon rund 750 Sonderleuchten MFH-PANOS in verschiedenen Versionen. Dabei war Zumtobel nicht nur mit der Neuentwicklung der Sonderlösung beauftragt. Auch eine konstante Projektbegleitung und die individuelle Anpassung an den benötigten Umfang kennzeichnen die intensive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Insgesamt wurden 18 Leuchtentypen von Zumtobel im gesamten Montforthaus eingesetzt, darunter »LIGHT FIELDS evolution im Treppenhaus, »ONDARIA im Cafè und »CRAFT als Arbeitslicht für die Bühnenbeleuchtung.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 04/2015
    Lichtlösungen

    Facettenreiches Formenspiel

    Kugelleuchten für den WIPO-Konferenzsaal in Genf

    Für den neuen Konferenzsaal der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat Zumtobel in Zusammenarbeit mit Behnisch Architekten und der ArtEngineering GmbH eine besondere Beleuchtungslösung realisiert: Leichte, „wolkig“ anmutende Kugelleuchten sorgen für eine angenehme Beleuchtung und verbergen zeitgleich die Saaltechnik.

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    Genf dient als Hauptsitz vieler internationaler Organisationen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Büro der Vereinten Nationen ebenso wie die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), deren neuer Konferenzsaal erst im September 2014 eröffnet wurde. Situiert am Platz der Nationen – zwischen WIPO-Hauptgebäude und einem drei Jahre zuvor ebenfalls von Behnisch Architekten fertiggestellten Verwaltungsbau – bietet der neue Saal Platz für rund 900 Delegierte.

    Aufgrund der geringen thermischen Masse und seiner günstigen statischen Eigenschaften spielte der CO2-neutrale Baustoff Holz für Behnisch Architekten eine zentrale Rolle für die Umsetzung dieses beispielhaft nachhaltigen Projektes. Sie konzipierten den Konferenzsaal als konstruktiven Holzbau, der – in unbehandelte Lärchenholzschindeln gehüllt und getragen von nur wenigen Stützen und Wänden – elegant über einer weitläufigen Foyer-Landschaft zu schweben scheint. Verstärkt wird dieser Eindruck von Leichtigkeit durch bis zu 35 m weite Auskragungen sowie großflächige Verglasungen, die sowohl der Tageslichtversorgung als auch der visuellen Verknüpfung des Gebäudes mit der Umgebung dienen.

    Wesentlich für den Entwurf des Konferenzsaals war die Idee der Architekten, einen klar strukturierten Raum zu schaffen, der die Delegierten mit der angenehmen Wärme des Materials Holz umgibt und zugleich ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Rednerpult fokussiert. Zum Erreichen der auf allen Arbeitsflächen geforderten mittleren Beleuchtungsstärke von 500 Lux waren deckenmontierte Leuchten schon allein deshalb undenkbar, weil sie an der Holzdecke für unruhige Strukturen gesorgt und dadurch die homogene Raumwirkung empfindlich gestört hätten.

    Mit dem Ziel, der relativ strengen Dreiecksgeometrie der Holzdecke einen „weichen“ Kontrast gegenüberzustellen, entwickelten Behnisch Architekten gemeinsam mit Zumtobel und den Stuttgarter Ingenieuren der ArtEngineering GmbH eine leichte, „wolkig“ anmutende Kugelleuchte. Diese soll einerseits das Licht atmosphärisch-diffus streuen, andererseits auch technische Komponenten wie z.B. Lautsprecher oder Kameras aufnehmen.

    Für das Innere der Leuchte entwarfen die Ingenieure eine Aluminium-Tragstruktur in Form eines Ikosaeders mit 20 Dreiecksflächen und einer Kantenlänge von ca. 1.000 mm. Die eigentliche Oberflächengeometrie entstand in Anlehnung an einen geodätischen Dom. Die für solche Strukturen typischen Dreiecksmaschen wurden zu insgesamt 260 Sechsecken zusammengefasst, während sich an den 12 Knotenpunkten des Ikosaeders definitionsgemäß Fünfecke ergaben. Die exakte dreidimensionale Form und die einheitlich 14 mm breiten Fugenabstände der 272, rund 100 mm tiefen Aluminiumblech-Waben sowie eine geeignete gitterförmige Unterkonstruktion wurden Mithilfe leistungsfähiger 3D-Programme definiert.

    Der finale Entwurf stellt das ästhetische Idealbild eines überdimensionalen Pollenkorns mit trichterförmigen Sechseck-Waben und LED-Lichtpunkten dar, die alle Zwischenräume gleichmäßig ausleuchten. Hierfür sind an den Kreuzungspunkten zwischen den einzelnen Waben pro Kugel 540 projektspezifisch angefertigte dimmbare Zumtobel LED-Downlights mit einem Durchmesser von lediglich 67 mm angebracht – eine Lösung, die sich durch die zu erwartende hohe Lebensdauer und die langen Wartungsintervalle der LEDs als überaus vorteilhaft erweist. Für Wartungszwecke im Inneren der jeweils gut 500 kg schweren, mit drei Edelstahlseilen von der Decke abgehängten Kugeln kann eines der seitlichen Segmente jederzeit abgenommen werden.

    Ebenso ästhetische wie feingliedrige Lichtlösungen prägen auch den Rest des Gebäudes. Beispielsweise akzentuieren durchlaufende LINARIA LED-Lichtbänder an zahlreichen Deckenrändern die Gebäudestruktur, während sie – flächenbündig in einzelne Elemente der Holzlamellendecke integriert – auch das Foyer beleuchten. Hierfür entwickelte Zumtobel unter anderem eine stark opalisierte Plexiglas-Abdeckung, die verhindert, dass sich einzelne LED-Lichtpunkte abzeichnen.

    Das Holz, die einfallsreiche Architektur und die sensibel in die Architektur integrierten Lichtlösungen verleihen dem neuen Konferenzsaal des WIPO eine unverwechselbare Aura, die zwar beim Eintreten magisch wirkt, aber in keiner Weise die Delegierten in ihrer Arbeit stört.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 03/2015
    Lichtlösungen

    Lech im Licht

    Zumtobel realisiert Sonderlösung zur Beleuchtung der Gemeinde Lech am Arlberg

    Das nächtliche Erscheinungsbild des Ski-Ortes Lech wird seit diesem Winter durch ein LED-Beleuchtungskonzept neu inszeniert. In Zusammenarbeit mit Dieter Bartenbach hat Zumtobel eine Sonderlichtlösung entwickelt, die nicht nur das Stadtbild sondern auch den gleichnamigen Fluss Lech gekonnt in Szene setzt. Eine speziell entwickelte Steuerung regelt das Beleuchtungsniveau je nach Tages- und Nachtzeit, so dass immer optimale Lichtbedingungen herrschen.

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    Lech am Arlberg in Österreich ist ein Wintersportort wie aus dem Bilderbuch. Ein malerischer Ort an den Ufern des Flusses Lech, eingebettet in eine imposante Berglandschaft, bis zu 2.809 Meter über dem Meer. Die Ortschaft mit rund 1.500 Einwohnern lebt vom Tourismus: Rund 8.300 Gästebetten stehen zur Verfügung, fast eine Million Übernachtungen werden jährlich verbucht. Lech ist als überschaubare dörfliche Siedlung erhalten geblieben und stellt sehr hohe Ansprüche an sich selbst. So wurde Lech in der Vergangenheit auch mit dem Titel „Schönstes Dorf Europas“ ausgezeichnet.

    Seit kurzem wird der Ort dank neuem Lichtkonzept, das Dieter Bartenbach entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit Zumtobel realisiert hat, in perfektes Licht getaucht. „Die vorhandene Straßenbeleuchtung mit ihrer veralteten Technik war einfach nicht mehr zeitgemäß“, erinnert sich Karlheinz Egger von der Bauverwaltung in Lech. Doch es bedurfte zahlreicher Gespräche und Informationsveranstaltungen sowie viel Überzeugungsarbeit, um Politik, Verwaltung und die ortsansässigen Hoteliers mit ins Boot zu holen und für ein neues Lichtkonzept basierend auf LED-Technologie zu gewinnen.

    Die Situation, die Dieter Bartenbach zu Beginn seiner Planungen vorfand, war so, wie er sie auch in anderen Orten immer wieder sieht: ein „Lichtbrei“, der die Ortsgestalt „verwischt“. Die diffuse Lichtsituation wird durch eine herkömmliche Außenraumbeleuchtung mit meist frei strahlenden Leuchten hervorgerufen. Dagegen kämpft mit einer extremen Überstrahlung die Beleuchtung von Schaufenstern und Werbeanlagen an und lässt die ursprüngliche Gestalt der Stadt komplett verschwinden. “Die räumliche Wahrnehmung kippt, indem der Fokus des Betrachters allein auf die Blendquellen gerichtet wird“, erklärt Bartenbach.

    Mit dem neuen Konzept wird Lechs nächtliches Ortsbild mit seinen typischen Elementen durch eine akzentuierende, raumbildende LED-Beleuchtung bewusst in Szene gesetzt. Die speziell gefertigte Leuchte löst die Lichtintensität auf mehrere LED-Punkte auf, wodurch Passanten kaum noch geblendet werden. Zudem strahlt das Licht deutlich präziser und gerichteter als früher. Dies wird durch eine exakte Fräsung der LED-Lichtpunkte erreicht. Ein weiterer Vorteil ist der modulare Aufbau, ähnlich einem Baukastensystem: Die Leuchten können mit 6 bis 34 LED-Punkten mit jeweils circa 2 Watt konfiguriert werden. So ist die Lichtsituation je nach Bedarf anpassbar. Auch für die Lichtmasten hat Zumtobel je nach Standort unterschiedliche Ausführungen erarbeitet.

    Primär handelt es sich um linear ausgerichtete Räume, die den Ort Lech ausmachen und die mittels der neuen Lichtlösung herausgearbeitet werden: die Hauptstraße, die als Promenade ausgestrahlt wird, die Fassadenreihe und der Fluss. Gerade den Fluss im nächtlichen Ortsbild erlebbar zu machen, war den Planern wichtig. Die Beleuchtung holt ihn zurück in die Gemeinde, indem Ufer und Mauerflächen angestrahlt werden. Beide spiegeln sich im Wasserverlauf wider und ergeben durch die Bewegung der Strömung ein dynamisches Bild, das den Betrachter fesselt und eine Raumtiefenwirkung entstehen lässt. Raumbildend ist auch die Beleuchtung der Fassadenflächen. Hier zeigt sich der besondere Vorteil des Baukastensystems. Statt an den Masten lassen sich die Leuchtenköpfe auch an den Fassaden montieren und sorgen somit nicht nur für ein einheitliches Erscheinungsbild und eine harmonische Lichtwirkung, sondern auch für eine effektvolle Inszenierung der Hotel-Fassaden. Dies überzeugte die Hoteliers, welche diese Maßnahmen selbst finanzieren.

    Der Umgang mit der neuen Beleuchtung erfolgt gut dosiert: Von Beginn der Dämmerung bis 22 Uhr sind alle Stadträume beleuchtet. Danach werden die Fassadenbeleuchtungen ausgeschaltet. Zu Mitternacht wird die Helligkeit der Straßenbeleuchtung auf ein Grundbeleuchtungsniveau reduziert. Die feinen Abstimmungen der Helligkeitslevel ermöglicht eine spezielle, webbasierte Lichtsteuerung: In jeder Leuchte ist ein Funksensor platziert, über den das Licht gedimmt und geschaltet werden kann. So hält der „Smart-City“ Gedanke Einzug in die Vorarlberger Alpenlandschaft.

    Die neue Ortsbeleuchtung ist dadurch nicht nur optisch ein Gewinn. Die präzise Lichtbündelung, gekoppelt mit einer effektiven Entblendung und Steuerung tragen zu einer nachhaltigen Stadtbeleuchtung bei. Die verwendeten LED-Leuchten sind effizienter und naturverträglicher als herkömmliche diffus- und freistrahlende Konzepte, die das Licht zu 60 Prozent wirkungslos in den Himmel geben. Auch Lichtverschmutzung und Störung der Tierwelt werden dadurch reduziert. Lechs neues Nachtbild ist somit in vielerlei Hinsicht eine Investition in die Zukunft.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 03/2015
    Produkte

    Licht genau dort, wo es gebraucht wird

    LED-Stehleuchte LINETIK konzentriert sich auf das Wesentliche
    Bei der Entwicklung der LED-Stehleuchte LINETIK haben Designer und Ingenieure wirklich alles, was für die Gestaltung und Beleuchtung von Büros bisher Gültigkeit hatte, in Frage gestellt. Das Ergebnis ist eine Leuchte, die bei minimalem Ressourceneinsatz an wirklich jedem Arbeitsplatz für maximalen Lichtkomfort sorgt. Das auf das Wesentliche reduzierte Design macht LINETIK zu einer eleganten Erscheinung frei von jeglicher Belanglosigkeit.
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    Mit ihrer filigranen Formensprache hebt sich LINETIK von der Masse der Büroleuchten ab. Trotz ihres ausdrucksstarken Designs integriert sie sich unauffällig in jede Bürolandschaft. Noch erstaunlicher ist, dass sich in dem schmalen Leuchtenkörper und der Stehle mit einem Querschnitt von gerade mal 24 mm x 24 mm ein revolutionäres Lichtkonzept verbirgt: Licht genau dort, wo der Nutzer es braucht. „Unser Anspruch an LINETIK war eindeutig: Beste Lichttechnik auf kleinstem Raum und noch dazu für den Nutzer individuell steuerbar“, fasst Sebastian Schubnell, Zumtobel Project Manager Future Lighting Solutions, die Idee hinter der innovativen LED-Stehleuchte zusammen.

    Mit den Designern Simon Fisher und Matt Free von »F Mark Ltd und dem Designer Luke Smith-Wightman fand Zumtobel Verbündete für das ehrgeizige Vorhaben. „Wir haben alles in Frage gestellt – bestehende Lichtlösungen gleichermaßen wie die Gestaltungsweise von Büros. Die charakteristische Form von LINETIK entwickelte sich aus dem Wunsch, nur das zu verwenden, was wirklich erforderlich ist“, erzählt Matt Free, Director F Mark Ltd.

    Ein radikaler Ansatz, der sich auf das Wesentliche fokussiert: das beste Licht für jede Sehaufgabe, für jeden Mitarbeiter, an jedem Arbeitsplatz. In Konsequenz blieb bei der Entwicklung des optischen Systems kein Stein auf dem anderen. Trotz der minimalen Abmessungen musste es gelingen, bei einem geringen Energieverbrauch das Licht präzise, absolut gleichmäßig und ohne Blendung genau dorthin zu lenken, wo der Mitarbeiter es benötigt.

    Ausdruck der innovativen Lichttechnik ist der neu entwickelte Reflektor, der maßgeblich für die drastische Reduzierung in der Materialisierung der Leuchte verantwortlich ist. Um einen Reflektor mit derart miniaturisierten Maßen umzusetzen ohne Kompromisse bei Entblendung und Lichtverteilung zu machen, entschied sich das Entwicklungsteam für Reflektormodule, die mit Präzisionswerkzeugen aus Verbundwerkstoff vollautomatisiert gespritzt und mit hoch reflektiertem Aluminium bedampft werden.

    Der Direktlicht-Reflektor begeistert mit seiner im Vergleich zu anderen Stehleuchten außergewöhnlich gleichmäßigen Ausleuchtung des Arbeitsplatzes. In der Längsrichtung lenkt er das Licht asymmetrisch auf die Tischfläche, in der Querrichtung arbeitet er mit einer Art Doppel-Asymmetrie, die auch an Doppelarbeitsplätzen für eine ausgewogene Lichtverteilung sorgt. Beim indirekten Licht setzt LINETIK auf eine Extrusionslinse, die das Licht breitflächig an die Decke streut und so auch in niedrigen Räumen für eine angenehme Raumatmosphäre sorgt.

    Trotz ihrer schlanken Silhouette ist LINETIK robust, in wenigen Schritten aufgebaut und lässt sich leicht beliebig im Raum positionieren. Direktes und indirektes Licht kann der Nutzer individuell und separat steuern, so dass er für jede Sehaufgabe höchsten Lichtkomfort genießt. Zusätzlich sorgt ein integrierter Bewegungssensor dafür, dass die Leuchte sich bei Abwesenheit der Mitarbeiter ausschaltet.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 02/2015
    Produkte

    Zumtobel mit zwei iF DESIGN AWARDS geehrt

    Zum wiederholten Mal wird Zumtobel für seine Designkompetenz ausgezeichnet: Mit den LED-Leuchten SEQUENCE und INTRO werden zwei Produkte mit dem begehrten iF DESIGN AWARD 2015 für ihr herausragendes Produktdesign und ihre effiziente Lichttechnologie prämiert.
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    Die Jury des international renommierten iF design award würdigt die hohe Gestaltungs- und Lichtqualität der LED-Leuchte » SEQUENCE und des LED-Strahlersystems » INTRO mit einem iF DESIGN AWARD in der Kategorie Produktdesign. 53 Juroren aus 20 Ländern kamen Ende Januar in Hamburg zusammen, um 4.783 Einreichungen aus der ganzen Welt zu bewerten. Zumtobel erhielt seinen ersten Designpreis im Jahre 1961 und kann nun auf insgesamt 78 iF DESIGN AWARDS zurückblicken. Damit zählt Zumtobel zu einem der erfolgreichsten B2B Unternehmen in Punkto Designkompetenz.

    „Architektonische Gestaltung ist ein elementarer Bestandteil unserer Markenphilosophie. Wir fühlen uns geehrt, in diesem Jahr erneut Auszeichnungen für unser Produktdesign zu erhalten. Der iF DESIGN AWARD bestätigt unser Bestreben, für unsere Kunden innovative Lichtlösungen mit hohem ästhetischen Anspruch und Mehrwert zu entwickeln“, so Stefan von Terzi, Marketing Director Zumtobel. Die Preisverleihung findet am 27. Februar 2015 in der Münchener BMW Welt statt, wo rund 2.000 Gäste aus der internationalen Designszene, aus Medien, Wirtschaft und Politik erwartet werden.

    Die Gewinner-Produkte im Überblick:
    SEQUENCE: LED-Leuchte für individuelle Arbeitsplatzbeleuchtung
    Die LED-Leuchte SEQUENCE entspricht den vielfältigen Anforderungen der Mitarbeiter an eine ideale Bürobeleuchtung und dem Bedürfnis nach Individualität in höchstem Maße. LED-Technologie und die damit verbundene Miniaturisierung der Lichtquelle legen die Basis für einen nur 25 mm flachen Leuchtenkörper, der sich ästhetisch in jede Raumarchitektur einfügt. Die als Pendel- und Anbauleuchte konzipierte SEQUENCE begeistert durch eine bahnbrechend innovativen Systemarchitektur aus individuell steuerbaren LED Modulen. SEQUENCE bietet eine optimale Kombination von Direkt- und Indirekt-Beleuchtung. Mit der Entwicklung der speziellen Linsentechnologie advancedOptics ist es gelungen, die Anforderungen nach hohen Lichtmengen bei perfekter Entblendung optimal zu erfüllen.

    INTRO: Modulares LED-Beleuchtungssystem mit innovativer Reflektortechnologie
    Das Beleuchtungssystem INTRO bietet dem Handel eine effiziente und maximal individualisierbare Beleuchtungslösung für unterschiedliche Shop-Zonen in einem Design: Vom Schaufenster, über Regale und Nischen bis hin zur Aktionsfläche. Das modulare Beleuchtungssystem bündelt verschiedene Leuchten-Typen auf Basis neuester LED-Technologie. Die Basis des Systems bilden flexibel ausrichtbare Strahlermodule, die je nach Anforderung in unterschiedlichen Lichtfarben oder Abstrahlcharakteristiken kombiniert werden können. Mit der Entwicklung der liteCarve® Reflektortechnologie begründet INTRO eine neue Produktkategorie: einen Strahler für vertikal-rechtwinklige Flächen. Grundlage dieser Innovation ist der zum Patent angemeldete Freiformreflektor, der eine sehr genaue und ausgewogene rechtwinklige Lichtverteilung möglich macht, selbst bis in die entferntesten Randbereiche. Somit lassen sich Displays, Regale, großformatige Poster, Nischen oder besondere Wandbereiche gleichmäßig und effizient beleuchten.

    Über den iF DESIGN AWARD
    Die iF AWARDS werden seit 1953 verliehen und gehören zu den weltweit bedeutendsten Designauszeichnungen. Sie werden von unabhängigen Jurys aus international angesehenen Designern, Unternehmern und Wissenschaftlern nach fest definierten Kriterien vergeben. Jährlich werden in verschiedenen Kategorien die besten Designs innovativer Unternehmen prämiert. Die Auszeichnung wird in den fünf Disziplinen Produkt-, Kommunikations- und Verpackungsdesign sowie Interior Architecture und Professional Concepts vergeben. Der iF AWARD gilt als Indikator für zukunftsweisende Designentwicklung und Produktinnovationen.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 02/2015
    Lichtlösungen

    Zumtobel verleiht der Aachener Domschatzkammer neuen Glanz

    Mit einer schonenden und energieeffizienten LED-Lichtlösung ist es dem österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel gelungen, einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas eindrucksvoll zu inszenieren. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn die Beleuchtung der historischen Exponate ist mit höchsten konservatorischen Ansprüchen verbunden.
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    Die » Aachener Domschatzkammer birgt eine einzigartige Sammlung von Kostbarkeiten aus der Geschichte des Aachener Doms, in dem viele Jahrhunderte lang die römisch-deutschen Könige gekrönt wurden. Auf über 600 Quadratmetern stellt die Domschatzkammer über 100 sakrale Kulturschätze aus, die zum Teil zu den größten ihrer Epoche gehören. Einige Exponate gehen auf königliche Stifter zurück, andere zeigen die europäische Bedeutung der Marienkirche – des heutigen Aachener Doms – als Wallfahrtskirche und Begräbnisstätte Karls des Großen. Aufgrund seines einzigartigen Stellenwertes wurde der Aachener Dom 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

    Anfang 2014 sollte das Lichtkonzept der Domschatzkammer überarbeitet werden, insbesondere um die hohen Stromkosten und die Kosten für den Austausch von Leuchtmitteln zu senken. Nach der Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes, das 40 Prozent der Kosten für die Erneuerung des Lichtkonzeptes abdeckte, wurde das Ingenieurbüro » Plan Ing Aachen unter der Ägide von Ralf Wolters mit der Projektleitung beauftragt. Die Vorgaben an das Ingenieurbüro, das Zumtobel Partner im » Lighting Competence Program  ist, waren komplex: Zunächst sollte das Lichtkonzept die Betriebskosten deutlich reduzieren. Weiterhin waren mit der Förderzusage besondere Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und die Einhaltung bestimmter Amortisationszeiten verbunden. Gleichzeitig sollte das Konzept neueste konservatorische Erkenntnisse berücksichtigen. Das bedeutete, dass das Tageslicht aus der Aachener Domschatzkammer voll ausgeschlossen und die Grundbeleuchtung auf ein Minimum reduziert werden sollte. Ebenso sollte der Umbau innerhalb von zwei Monaten und im laufenden Betrieb erfolgen, was ein hohes Maß an Flexibilität erforderte, um die Beeinträchtigung der Besucher so gering wie möglich zu halten.

    Zum Schutz der hochsensiblen Ausstellungsstücke galt es, ein anspruchsvolles Beleuchtungsszenario zu entwickeln. Dazu ließ der Dombaumeister Helmut Maintz die für die Beleuchtung der Exponate in Frage kommenden Leuchten von Zumtobel durch die Experten der » Photometrik GmbH Darmstadt aufwändig prüfen, um den Einfluss der Lichteinwirkung auf jedes Exponat bewerten zu können. „In präziser Detailarbeit wurde jede einzelne Lichtquelle unter Beteiligung der Kuratoren eingestellt. Die fertige Lichtszene wurde schließlich digital gespeichert und kann jetzt von den Kuratoren zu eigenen Lichtszenen abgewandelt werden“, so Ralf Wolters. Im Fokus stand eine LED-Lichtlösung, die eine effektive und gleichzeitig schonende Akzentbeleuchtung bei minimaler UV-/IR-Strahlung gewährleistet.

    Zur Beleuchtung der Exponate wurde das Fasernetz beibehalten, das bereits vor der Überarbeitung des Lichtkonzeptes die historischen Objekte beleuchtete. Allerdings wurden die bisher verwendeten Niedervolt-Generatoren durch dimmbare LED-Lichtgeneratoren ersetzt. Dabei sind die neuen, im Sonderbau für Museen, Ausstellungen und Kunstgalerien entwickelten LED-Generatoren etwa doppelt so hell wie die bisherige Halogenlösung. Um das wertvolle Kulturgut der Ausstellungsstücke schonend zu akzentuieren, setzte Zumtobel » ARCOS LED-Konturenstrahler und ARCOS LED xpert sowie 200 kompakte Miniaturspots der Serie » SUPERSYSTEM ein. Das Strahlersystem ARCOS wurde entwickelt, um Objekte mit einer hochwertigen Beleuchtung präzise in Szene zu setzen. Minimalistisches Design und klare Formen prägen die LED-Strahler dieser Serie. Eine reduzierte Formensprache kennzeichnet auch das multifunktionale LED-Lichtsystem SUPERSYSTEM. Der extrem kleine und äußerst energieeffiziente LED-Hochleistungsstrahler sorgt für eine akzentuierte Ausleuchtung, auch aus größeren Distanzen.

    Für die Grund- und Raumbeleuchtung, die auf ein Minimum reduziert werden soll, wurden 50 LED-Downlights der Serie » PANOS infinity eingebaut. Das System eignet sich insbesondere für Bereiche, die auf eine sparsame und gleichzeitig hochwertige Grundbeleuchtung angewiesen sind. Darüber hinaus wurde die gesamte Domschatzkammer mit Präsenzmeldern ausgestattet, um die Kunstobjekte nur für kurze Zeit dem künstlichen Licht auszusetzen; in nicht frequentierten Räumen geht das Licht automatisch aus. Jede Leuchte kann über ein Tablet-PC angesprochen und entsprechend der Anforderung gedimmt werden. Die Einsparungen, die die Domschatzkammer dank der eingesetzten LED-Lichtlösung von Zumtobel erzielt, sind enorm. Die innovative LED-Technik führt zu einer Reduktion des Energieverbrauchs von ca. 70.000 kWh pro Jahr. Da die neue LED-Beleuchtung wesentlich weniger Wärme an die Raumluft abgibt, werden auch Energieeinsparungen bei der Klimaanlage zu verzeichnen sein, die in der Schatzkammer eine konstante Temperatur von 18°C und eine Raumfeuchte von 55% hält. Insgesamt kann man von einer Einsparung von mindestens 22.000 Euro pro Jahr ausgehen.

    „Wir sind sehr dankbar für die überaus gute Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen. Durch die Einhaltung konservatorischer und energieeffizienter Aspekte können wir hier in der Aachener Domschatzkammer Vergangenheit und Zukunft in ihrer schönsten Form zusammenbringen und den Domschatz für die Nachwelt erhalten“, würdigt Dombaumeister Maintz das Ergebnis.

    Zumtobel. Das Licht.

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