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Kiki McGowan
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Zumtobel Lighting GmbH
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Andreas Reimann
Brand PR Manager

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Pressemeldungen 2017

  • 11/2017
    Produkte

    CARDAN evolution – neue Art der klassisch, kardanischen Akzentbeleuchtung

    Mit modernster LED-Technologie und raffiniertem Design ermöglicht das architektonische Einbau-Downlight CARDAN evolution von Zumtobel eine neuartige Form der kardanischen Akzentbeleuchtung. Bei bisherigen kardanischen Lichtlösungen lag immer das Problem der Selbstanstrahlung vor. Dank einer asymmetrischen Ausformung am Gehäuse der CARDAN evolution wird dies verhindert beziehungsweise minimiert und somit kommt bei der Leuchte der gesamte Wirkungsgrad der Lichttechnologie zur Geltung.
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    Im stationären Handel entwickeln sich Einkaufscenter und Shops zu Erlebnisräumen. Licht wird dabei eingesetzt, um Emotionen zu wecken und Markenidentitäten zu schaffen. Intelligent geplantes Licht hat das Potenzial, Impulse zu setzen und das Kaufverhalten zu beeinflussen. Bei der Konzeption von Lichtlösungen im Bereich Präsentation und Verkauf spielen Authentizität, Energieeffizienz, Individualisierung, Miniaturisierung der Leuchten und präzise Akzentuierung eine zentrale Rolle.

    Die dreh- und kippbare Einbauleuchte CARDAN evolution von Zumtobel vereint enorme Flexibilität mit zeitlos schlichtem Design: So fügt sich die in zwei Größen (M und L) verfügbare Leuchte harmonisch in unterschiedlichste architektonische Umgebungen ein. Für eine präzise und vielfaltige Akzentbeleuchtung erweitert das umfangreiche Zubehör den gestalterischen Spielraum. Somit präsentiert sich CARDAN evolution als ein multifunktionales Lichtwerkzeug, das über eine sehr gute Farbwiedergabe und unterschiedliche Lichtverteilungen verfügt. Auch Autohäuser, Showrooms in Industriegebäuden und andere Ausstellungs- und Verkaufsräume mit hohen Decken setzt die Leuchtenversion CARDAN evolution L effektvoll in Szene.

    Gehäuseausformung als Alleinstellungsmerkmal
    Gemeinsam mit dem Architektur- und Designbüro blocher partners entwickelte Zumtobel das ausschlaggebende und funktionale Designkonzept der CARDAN evolution. Als vorherrschendes, aber dezentes und asymmetrisches Gestaltungsmerkmal verhindert die sogenannte „Lightgroove“, eine Ausformung am Gehäuse, die Selbstanstrahlung – ein typisches Problem von vorhandenen Kardanlösungen: Bei einem Schwenkwinkel von Null bis 20° wird die Selbstanstrahlung komplett verhindert, bei einem Schwenkwinkel von 21 bis 30° wird sie minimiert. Da das Licht nicht vom Gehäuse abgeschnitten wird, ist die Leuchte um bis zu acht Prozent effizienter. „Lightgroove“ sorgt zudem in Kombination mit der eingesetzten Reflektortechnologie für eine ausgezeichnete Entblendung und somit für einen optimierten visuellen Komfort. Zudem verfügt die Leuchte über geringe Spaltmaße, die keine Einblicke in die Decke erlauben. So entsteht ein sanfter Übergang von der Decke zum Strahler und dadurch auch ein harmonisches Erscheinungsbild.

    Vielfältige Optionen zur zielgerichteten Beleuchtung
    Das Einbau-Downlight CARDAN evolution bietet eine hohe Anwendungsvielfalt dank seiner modularen Bauweise: Mit einer Fülle an unterschiedlichen Formen, Größen, Ausstattungen, Lichtfarben und Zubehör kann die Leuchte auf verschiedene Anforderungen eingehen. So entsteht zum Beispiel eine vielseitige Flexibilität bei der vertikalen Beleuchtung mit zwei neuen Optiken: Ein Bending-Vorsatzglas erweitert den Schwenkwinkel optisch um zusätzliche 20°. Eine Vertikal-Optik sorgt für eine homogene Ausleuchtung von Wänden und vertikalen Flächen. Darüber hinaus ermöglichen Präzisionsreflektoren präzise Abstrahlcharakteristiken und somit eine brillante Akzentuierung. Der Lichtkopf kann dabei um 360° gedreht und um 30° gekippt werden, um die benötigte Flexibilität in der Anwendung zu gewährleisten.

    Die CARDAN evolution zeichnet sich zudem durch eine werkzeuglose Montage aus: Die Befestigung des Einbaurings und sämtlicher Rahmen erfolgt per Einrastmechanismen, der Leuchtenkopf wird nachträglich eingeklickt. Nach der Montage lässt sich die Beleuchtung mit dem neuen Justage-Werkzeug und ohne Leiter auf verschiedene Bedürfnisse ausrichten. Auch die Demontage ist aufgrund des modularen Leuchtenaufbaus einfach und ohne Beschädigung der Decke möglich.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 10/2017
    Lichtlösungen

    Das Weltmuseum Wien wird mit Licht von Zumtobel wiedereröffnet

    Nach einem dreijährigen Umbau wird das Weltmuseum ab dem 26.Oktober mit einer neuen Schausammlung und mehreren Sonderausstellungen der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
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    Das Weltmuseum Wien wurde seit 2014 von Grund auf neu konzipiert. Ein ethnographisches Museum wandelt sich zu einem Haus mit internationaler Strahlkraft mittels eines zeitgenössischem innovativem Konzepts – „es geht um Menschen“. Nach einer fulminanten Eröffnungsshow mit theatralisch-musikalischen Elementen unterschiedlicher Kulturen, Open-Air am Heldenplatz unter der künstlerischen Leitung von André Heller, kann das neu gestaltete Museum bereits am Nationalfeiertag am 26. Oktober bei freiem Eintritt besichtigt werden.

    Das neue Weltmuseum Wien versteht sich als Ort, der Menschen und Kulturen auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich mit der kulturellen Vielfalt der Menschheit zu befassen und mit seinen weltumspannenden Sammlungen Österreichs reichhaltige historische Beziehungen zur Welt zu dokumentieren.

    Aus dem 2013 ausgeschriebenen Wettbewerb der Ausstellungsgestaltung ging die Arbeitsgemeinschaft des internationalen Museums- und Ausstellungsgestalters Ralph Appelbaum Associates mit dem schottischen Architekturbüro Gareth Hoskins und dem technischen Planer Vasko + Partner Ingenieure ZT GmbH als Preisträger hervor. Gemeinsam mit dem Team des Weltmuseums Wien wurde ein Konzept entwickelt, die den Bestand respektiert, erhält und zugleich ein neues architektonisches Erscheinungsbild in einer zeitgemäßen Ausstellungssprache ermöglicht.

    Ziel der Ausstellungsgestaltung war es, die vielen einzigartigen Geschichten, die das Weltmuseum Wien erzählt, so umzusetzen, dass jeder Saal seinen ganz eigenen Charakter erhält und sich dennoch ein schlüssiges Gesamtbild ergibt. In aufeinanderfolgenden 14 Sälen wird die Geschichte zum Leben erweckt, die zentralen Bestände werden gezeigt und aus zeitgemäßer Sicht interpretiert. Die Vitrinen spielen eine große Rolle, sie wurden den technischen Anforderungen angepasst – als Kontrapunkt zu den graphit-schwarzen historischen Vitrinen wurde ein neues, durchgängig weißes Vitrinen-System entwickelt.

    Mit einer maßgeschneiderten LED-Lichtlösung ist es Zumtobel gelungen, eine fein differenzierte, schonende und effektvolle Beleuchtung der verschiedenen Exponate zu erzielen. Die miniaturisierten Strahlerköpfe von SUPERSYSTEM II wurden in die Vitrinen scheinbar unsichtbar integriert und erzielen eine gleichmäßige brillante Lichtverteilung ohne Streulicht des Lichtkegels. Je nach Exponat kommen Farbtemperaturen von 3000 K (warmweiß) bzw. 4000 K (neutralweiß) mit einer Farbwiedergabe Ra > 90 zum Einsatz. Die Miniatur-Strahler mit 26 mm, 45 mm und 65 mm Durchmesser und bis zu 1200 lm Lichtstrom wurden für die punktgenaue Akzentuierung perfektioniert. Asymmetrische Lichtverteilungen für die homogene Ausleuchtung vertikaler Flächen oder flächiger Objekte stellen der SUPERSYSTEM II LED Wandfluter Mini mit ausgezeichneter Entblendungs-Charakteristika zur Verfügung. Ein spezieller Lichteinsatz, mit einer Speziallinse aus Acrylglas und Folie aus Kunststoff ermöglicht eine stabile Farbtemperatur.

    Schon in der Kunstkammer Wien hat sich SUPERSYSTEM  beim Einsatz in den Vitrinen bewährt. Gerade in den Vitrinen, jede ein hochsensibles geschlossenes System, sind die Vorzüge der LED-Technologie unverzichtbar. Nicht nur die hohe Lebensdauer und Energieeffizienz verbunden mit geringem Wartungsaufwand sind essentiell wichtig, auch das Spektrum der LED-Platine garantiert eine schonende, aber auch gleichzeitig brillante Präsentation. Die Strahlerköpfe treten für den Betrachter in den Hintergrund, nur das Licht ist zu sehen. Die gerichtete Beleuchtung arbeitet die Details der Exponate heraus und erzeugt damit einen eindrucksvollen, dreidimensionalen Effekt. Die Objekte wirken unglaublich plastisch.

    SUPERSYSTEM II weckt mittels der ausgeklügelten Lichttechnik der miniaturisierten Lichtpunkte die Neugier, um die Hintergründe zu der gezeigten Exponate zu erkunden, wie zum Beispiel die reichen Sammlungen dreier Habsburger. Fasziniert vom Exotischen und gepackt von Sammelleidenschaft, gießt Franz Ferdinand seinen imperialen Machtanspruch in die Worte: „Ich leide an Museomanie!“ Perfekt inszeniert und visualisiert durch die Aufstellung der Exponate.

    Auch im Saal, der sich der Südsee widmet, erzählen vier Forschungsreisen, die mit der österreichischen Museumsgeschichte eng verknüpft sind, von ereignisreichen Begegnungen mit den BewohnerInnen der pazifischen Inselwelt. Auch hier übernehmen Licht und Schatten eine wesentliche Rolle und hauchen den Exponaten frisches Leben ein, so entsteht in Wien im Weltmuseum eine faszinierende andersartige bunte Welt.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 10/2017
    Lichtlösungen

    Zeitgenössische Kunst im Fokus: Zumtobel beleuchtet „URBAN NATION“ – das einzigartige Urban-Art-Museum in Berlin

    Fassaden werden zu Leinwänden, ein Innenhof zum temporären Ausstellungsraum, Workshops und Events schaffen einen kreativen Dialog: Das Konzept des Berliner URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART fasziniert mit facettenreicher Kunst in einmaliger Architektur. Auf der Grundlage der Planung der international renommierten Architektengruppe GRAFT entstanden Ausstellungsräume, ein Hof und eine innovative Wechselfassade für ein modular konzipiertes Museum. Voraussetzung für den Erfolg des Projektes ist das ganzheitliche Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Licht. Im gesamten Museum kommt ein differenziertes Beleuchtungskonzept von Zumtobel zum Einsatz.
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    Am 16. September 2017 lud das URBAN NATION MUSEUM unter der Künstlerischen Leitung von Yasha Young zu einer zweitägigen Eröffnungsfeier ein. Unter dem Motto „UNique. UNited. UNstoppable.“ zeigte das Museum zeitgenössische urbane Kunst nationaler und internationaler Künstler. Für den Bau des Museums wurde ein Altbau, ein ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus aus der Gründerzeit, in Berlin-Schöneberg durch die Architektengruppe GRAFT auf innovative Weise umgebaut.

    Entstanden ist ein ganzheitlich aufgestelltes Zentrum für Urban Contemporary Art. Ein kreativer Ort für Künstler, der Raum für Ausstellungen, Workshops, Debatten, crossmediales Arbeiten und Archivierung bietet. Um ihre volle Wirkung zu entfalten, bedurfte die Umsetzung der Planung der Architektengruppe GRAFT einer kundenorientierten Lichtlösung. Zumtobel hat sich mit seinem auf die Planung der Architektengruppe GRAFT angepassten und auf die Bedürfnisse des Museums maßgeschneiderten Angebot durchsetzen können.

    URBAN NATION ist eine Initiative der Stiftung „Berliner Leben“, die 2013 von der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag gegründet wurde. Bereits in der Vergangenheit arbeitete URBAN NATION mit Künstlern aus aller Welt zusammen, darunter Shepard Fairey, D*Face, Maya Hayuk, Cyrcle., Word To Mother, Miss Van, The London Police, Herakut, Snik und Evoca 1. Durch das Museum entsteht eine Plattform für urbane Kunst von internationaler Strahlkraft. Die Kunstform der Urban Contemporary Art findet somit ein Sprachrohr und wird gleichzeitig für Besucher und Bewohner des Quartiers zugänglich gemacht. Dies wurde bereits bei der Eröffnung gelebt: Während des zweitägigen Quartierfests lud das Museum zu einem öffentlichen Diskurs zwischen Stadt, Künstlern, Bewohnern und Passanten.

    Progressiv und überraschend großräumig – das Museumsinnere
    Bei der Umgestaltung des Innenraumes übersetzt GRAFT Architekturmittel aus dem 19. in das 21. Jahrhundert: Enfiladen von Räumen, wie in repräsentativen, barocken Schlössern anzufinden, erzeugen ein Gefühl von Weite. Dabei entwickeln sich die Räume in ihrer Höhe sogar über zwei Geschosse, was eine unerwartet großzügige Raumwahrnehmung hervorruft und in der künstlerischen Gestaltung vielfältige Möglichkeiten erlaubt. Alle Ausstellungsräume werden durch eine Trasse miteinander verbunden, sodass die Werke aus der Nähe und aus der Ferne auf die Besucher wirken können. Seitlich der Trasse kommt SUPERSYSTEM II in den Ausstellungsräumen zum Einsatz. Der Einbau erfolgte horizontal und mit dem Trimless-Profil. Verwendet werden dabei Maxi-Strahler in Standardausführung (DALI-Steuerung). Diese zusätzliche, flexible Lichtlösung war den Architekten und dem Hausherrn ein besonderes Anliegen.

    Bei der Lichtlösung für die mehrgeschossigen Räume legt Zumtobel einerseits einen starken Fokus auf eine gleichmäßige Ausleuchtung der Ausstellungswände, andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, wirkungsvolle Lichtakzente zu setzen. Dies erfolgt mit der Decken-Leuchtenfamilie INTRO. Aufgrund der Anpassungsmöglichkeiten lässt sich INTRO auf die verschiedenen Formen der Architektur abstimmen und bietet so passgenaues und effizientes Licht von hoher Qualität. Eine große Rolle spielen hierbei INTRO liteCarve®, ein Strahler für vertikale Flächen, und INTRO M, ein brillanter LED-Akzentstrahler mit hohen Lichtleistungen. Die von Zumtobel entwickelte liteCarve®-Reflektortechnologie sorgt für eine gleichmäßige und effiziente Ausleuchtung von Nischen und Wandbereichen und einer präzisen, ausgewogenen, rechtwinkeligen Lichtverteilung. Dank dem Reflektor wird das Licht vollständig indirekt und zielgerichtet auf die senkrechten Ausstellungsflächen gelenkt.

    Ein Wechselspiel – die Fassade
    Die von GRAFT entwickelte, modulare, partiell austauschbare Fassade dient Künstlern als Leinwand. Wechselt die Ausstellung, können die gestalteten Fassadenelemente als Exponat in die Sammlung des Museums aufgenommen werden. Eindrucksvoll in Szene gesetzt wird die Wechselfassade durch eine vertikale Ausleuchtung mit BLADE MAX, einem flexiblen linearen Beleuchtungssystem der Zumtobel Group-Marke acdc. Im Bereich des vierten Obergeschosses verleihen farbige RGBW-Leuchten den Fensteröffnungen zusätzlich einen besonderen Charakter.

    Kommunikativ verweilen – der Innenhof als Ausstellungs- und Veranstaltungsort
    Neben der Museumsausstellung warten außerhalb des Museums vielfältige Kunstinstallationen auf die Besucher: Der Hof des URBAN NATION Museums wird für Veranstaltungen und zur Präsentation zeitgenössischer Skulpturen genutzt. Das harmonische Lichtsystem von Zumtobel unterstützt hier eine angenehme Aufenthaltsqualität – aber auch eine flexible Beleuchtung des Innenhofs für wechselnde Kunstwerke. Zur Illuminierung kommen die Bodeneinbauleuchten MAGNA von acdc und die Außenleuchte SUPERSYSTEM outdoor Accent mit drei schwenkbaren LED-Tuben zum Einsatz.

    Ob Ausstellungs- oder Veranstaltungsräume, Bibliothek, Büros, sowie Notbeleuchtung oder das farbige Licht der Fassadenbeleuchtung: Die Steuerung der kompletten Lichtanlage des URBAN NATION-Gebäudes erfolgt unkompliziert, flexibel über das App-basierte Lichtmanagementsystem LITECOM von Zumtobel Group Services (ZGS).

    Die Zusammenarbeit von Zumtobel und GRAFT
    Zumtobel und GRAFT Architects haben schon in der Vergangenheit gemeinsam an Projekten gearbeitet. In 2015 ist in enger Partnerschaft die dekorative Funktionsleuchte CAELA entstanden. Die LED-Leuchte verbindet ein edles Erscheinungsbild, Modularität und Vielseitigkeit auf eindrucksvolle Weise. Dank höchster Effizienz und einer innovativen Lichtverteilung eignet sich die Leuchte dabei für unterschiedlichste Beleuchtungsaufgaben.

    GRAFT Architects ist ein renommiertes deutsches Architekturbüro, das mit Büros in Los Angeles, Berlin und Peking international vertreten ist. Sie sind bekannt dafür, zu experimentieren und innovativ mit Volumen und Raum zu spielen. Für die Architekturbiennale 2018 wird GRAFT den deutschen Pavillon in Zusammenarbeit mit Marianne Birthler, ehemalige Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin, als Kuratorin gestalten.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 08/2017
    Lichtlösungen

    Heimspiel: Zumtobel beleuchtet neue Hallen der Messe Dornbirn

    Die moderne Architektur und die großzügigen Flächen des neuen Messequartiers Dornbirn vereinen imposante Ästhetik mit sachlicher Funktionalität. Auf einer Fläche von 10.500 Quadratmetern sind drei neue Messehallen, zwei Foyers, ein Anlieferungshof und ein multifunktionaler Seminarbereich entstanden, die die einzigartige Handschrift des Vorarlberger Architekten-Brüderpaars Marte.Marte trägt. Die spektakulären und kraftvollen Bauten werden durch ein innovatives Beleuchtungskonzept von Zumtobel in Szene gesetzt, das besonderen Ansprüchen gerecht wird.
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    Die vom mehrfach ausgezeichneten Architekturbüro Marte.Marte entworfenen Neubauten der Messe Dornbirn öffneten am 21. Juli dieses Jahres ihre markant elliptisch geformten, leuchtend roten Halleneingänge. Die Grundidee für die neuen Messe- und Veranstaltungshallen war, die unterschiedlichen Hallen, Foyers, und den Anlieferungshof in eine Großform zu vereinen. Entstanden ist ein über 170 Meter langer, fast 70 Meter breiter und 17 Meter hoher monolithischer Baukörper – eine ‚Black Box‘ mit differenzierten, eingeschnittenen Ellipsen in einem leuchtenden Rot, welche eine Kombination aus Sachlichkeit, inszeniertem Spannungsbau und barocker Repräsentation darstellt. Der imposante Entwurf von Marte.Marte Architekten, der von Wucht und Zurückhaltung geprägt ist, setzte sich in einem Wettbewerb unter zehn Teilnehmern durch.

    Imposant sind Dimension und Kraft der Räume: Die Deckenkonstruktion des Gebäudekomplexes besteht aus 65 Leimholz-Fachwerkträgern mit einer Länge von jeweils 66 Metern. Diese ruhen auf 11 Meter hohen Holzstützen, welche entlang der Hallenlängsseiten im Abstand von 1,8 Metern aufgestellt sind. Auch im Innenausbau kommt Holz zum Einsatz, ergänzend wird Beton verwendet. „Ursprünglich wurde das Gebäude als Stahlbau konzipiert. Bei der Detailplanung hat sich gezeigt, dass Holz eindeutig der bessere und auch wirtschaftlichere Baustoff für diese Bauaufgabe ist“, so Stefan Marte.

    Wie ein roter Faden zieht sich das grundlegende Konzept der Architekten Marte.Marte durch die neu entstandenen Messebereiche, authentisch und faszinierend festgehalten von Fotograf Faruk Pinjo. Die in der Hausfarbe der Messe Dornbirn gehaltenen Einschnitte beschreiben die unterschiedlichen Zugangssituationen: an der westlichen Hauptfassade sind es elliptisch eingeschnittene Anlieferungs- und Eingangshöfe, im Innengelände der Messe werden die Besucher von einem sich elliptisch öffnenden, 14 Meter hohen Portal empfangen. Als reine Holzhallen im Inneren in markantem Schwarz gehalten bieten die Messehalle 9 und die Halle 11, mit 4.800 Quadratmetern die größte Eventhalle Vorarlbergs, den idealen Rahmen für unterschiedlichste Veranstaltungsformate. Gebrochen wird dieses gewaltige Schwarz von dem im Messe-Rot gehaltenen, elliptischen Zugängen, deren markante Farbgebung nahtlos in das besonders feierliche Ambiente der Hallen 10 und 12 übergeht.

    Die besondere Herausforderung für die Lichtlösung stellen neben den vielseitig nutzbaren Flächen auch die unglaublichen Abmessungen von 75 Metern Spannweite und 11 Metern Raumhöhe dar. Ob Ausstellung, Messe, Konzert, Betriebsfeier oder Kongress – die Lichtlösungen müssen bei unterschiedlichsten Veranstaltungen höchste Ansprüche erfüllen. Zudem sollten die Beleuchtungslösungen effizient sein und baulichen Besonderheiten, wie die präzise, gleichmäßige und flexible Ausleuchtung der gesamten Hallen trotz enormer Deckenhöhen und die visuelle Inszenierung von markanten Teilen der Fassade, gerecht werden. Zumtobel löste diese Aufgaben mit innovativen Sonderlichtlösungen der Beleuchtungssysteme TECTON Balanced White und PANOS infinity.

    Mit dem vielseitigen Lichtbandsystem TECTON Balanced White – einem Produkt aus der neuen „the editions – extended collection“-Sonderkollektion – lässt sich je nach Anwendungssituation die Farbtemperatur individuell anpassen. So wird auch bei unterschiedlichen Raumnutzungen eine hohe Lichtqualität und Wohlbefinden für die Besucher gewährleistet. Bei TECTON handelt es sich um das weltweit erste Lichtband mit einem 11-poligen in die Tragschiene integrierten Stromleitprofil. Sämtliche Funktionen wie die Stromversorgung, die Lichtsteuerung und die Anbindung an das Notlicht sind in dieser multifunktionalen Tragschiene lückenlos eingebunden. Über verschiedene Knotenverbinder lässt sich das Lichtbandsystem beliebig kombinieren und zusammenfügen und passt sich so optimal jedem Anwendungsbereich an.

    Die Treppenhäuser sowie das rote Foyer werden durch das architektonische Beleuchtungssystem PANOS infinity in Szene gesetzt, welches mit Flexibilität und Energieeffizienz punktet. Die runden LED-Einbau-Downlights decken kompromisslos alle Facetten differenzierter Beleuchtungsaufgaben ab. Das Licht verfügt über eine angenehme Farbtemperatur und kommt dem Tageslicht sehr nahe. Mit einer Systemlichtausbeute von bis zu 100 Lumen pro Watt ist PANOS infinity im Durchschnitt doppelt so effizient wie herkömmliche Downlights. Für das Messequartier Dornbirn entwickelte Zumtobel die Lichtlösung in den Sonderfarben Schwarz und Rot, die sich so nahtlos in die Farbgebung der Architektur integriert.

    Die beiden Vorarlberger Unternehmen Marte.Marte Architekten und Zumtobel verbindet eine langjährige Partnerschaft und die Realisierung zahlreicher gemeinsamer Projekte – darunter die Ausstellungen „Appearing Sculptural“ und „Concrete Works“ im Zumtobel Lichtforum Dornbirn, eine Kooperation auf der Biennale in Venedig 2016, sowie die Eröffnungsausstellung im Rahmen der Art Bodensee im neuen Messequartier. Die Ausstellungen wurden mit Hilfe der Zumtobel Lichtlösung ARCOS inszeniert.

    „Architektur hat in unserem Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, denn gerade in dieser Disziplin spielt Licht eine bedeutende Rolle. Mit der richtigen Beleuchtung können gänzlich unterschiedliche Wirkungen und Raumatmosphären erzielt werden. Das faszinierende an Licht ist, dass es Räume gestaltet. Daher sind wir besonders stolz darauf, wieder ein Projekt mit dem anerkannten Vorarlberger Architekturbüro Marte.Marte realisiert zu haben – besonders, da es dieses Mal ein Projekt in unserer Heimatstadt Dornbirn ist. Das Messequartier Dornbirn stellt unter Beweis, welche eindrucksvollen Ergebnisse aus einer solchen Partnerschaft hervorgehen können“, so Manuel Staudinger vom Vertrieb Zumtobel Group Vorarlberg, der in Kooperation mit Atelier of Light das Sonderlichtlösungsprojekt mit Marte.Marte verantwortete. Die Abteilung „Atelier of Light“ bei der Zumtobel Group mit ihrem Team aus Lichtplanern und Entwicklern konzipiert kundenorientierte Lichtlösungen für komplexe Architektur-Großprojekte.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 08/2017
    Lichtlösungen

    Die Wartburg im Lutherjahr: 950 Jahre Geschichte mit modernster Lichttechnologie von Zumtobel in Szene gesetzt

    Die historische Wartburg über dem thüringischen Eisenach ist UNESCO-Welterbe, ein bedeutendes Denkmal der Weltgeschichte und im Lutherjahr Veranstaltungsort für die Nationale Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“. Im Wettbewerb um die Lichtausstattung überzeugte die LED-Leuchtenfamilie SUPERSYSTEM II von Zumtobel vor allem durch ihre Flexibilität und Minimalisierung.
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    Als Paradebeispiel für die Baukunst der feudalen Epoche hat die UNESCO 1999 die Wartburg zum Welterbe erklärt. Der spätromanische Palas und die baulichen Renovierungen in den späteren Jahrhunderten spiegeln 950 Jahre deutscher Geschichte eindrucksvoll wider. Mit jährlich 350.000 Besuchern ist die Anlage des 12. Jahrhunderts die meistbesuchte Lutherstätte weltweit: Hier übersetzte der Reformator das Neue Testament ins Deutsche und legte damit das Fundament für eine einheitliche deutsche Schriftsprache.

    Für eine aktuelle Nationale Sonderausstellung im Rahmen des Lutherjahres ersetzt die neueste Lichttechnologie von Zumtobel eine über 20 Jahre alte Beleuchtungsanlage. Mit SUPERSYSTEM II kommt auf einem Großteil der Ausstellungsfläche, die insgesamt 1000 Quadratmeter beträgt, ein multifunktionales LED-Lichtsystem zum Einsatz, das den Räumlichkeiten sowie den rund 300 Exponaten neuen Glanz verleiht. Das miniaturisierte Baukastensystem mit Niedervolt-Stromschienen und vielfältigen Lichteinsätzen sorgt für besondere Akzente sowie variantenreiche Lichteffekte.

    Hohe Variabilität und Gestaltungsflexibilität der Zumtobel Lichtlösung
    Die nur 30 mm hohe und 26 mm schmale Lichtsystemschiene mit Miniaturstrahlern von 45 mm bietet eine hohe Gestaltungsflexibilität. So  konnte Zumtobel die vorhandenen Kabelauslässe nutzen, da eine Neuverlegung von Kabeln aufgrund der historischen Decken nicht möglich gewesen ist. Die Variabilität von SUPERSYSTEM II zeichnet sich darüber hinaus durch die Integration verschiedener Strahler-Versionen mit 360 Grad drehbaren und 90 Grad schwenkbaren Köpfen aus. Dank der Kombinationen von LED-Platinen, Linsen und Folien entstehen gleichmäßige Lichtverteilungen mit hoher Intensität und weichem Übergang ohne Streulicht des Lichtkegels. Die austauschbaren Folien ermöglichen zudem verschiedene Lichtverteilungen, da in der Wartburg sowohl Konturen- als auch Flut- und Spot-Strahler die Exponate und Räumlichkeiten inszenieren. Um die historischen Ausstellungsstücke zu schonen, ist ein Potentiometer direkt am Strahler montiert, so dass die Beleuchtungsstärke den Wert von 50 Lux nicht überschreitet.

    Die filigrane und zurückhaltende Gestaltung des Lichtsystems unterstreicht die historische Architektur der Wartburg. Zudem ermöglichen die unterschiedlichen Farbversionen der Lichtköpfe aus Aluminium-Druckguss eine dezente Integration der Leuchten in verschiedene bauliche und farbliche Umgebungen: In Räumen mit Originalholzdecke aus dem 15. Jahrhundert setzte Zumtobel auf schwarz lackierte Leuchten, in Räumen mit heller Decke wurde die weiße Version verwendet.

    Von der Beleuchtungssanierung profitiert die Wartburg-Stiftung Eisenach in mehrfacher Hinsicht: Neben der optimalen Inszenierung der Ausstellung lassen sich Energiekosten und durch längere Serviceintervalle auch Wartungskosten einsparen. Darüber hinaus können Komponenten im laufenden Betrieb einfach nachgerüstet und ausgetauscht werden.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 08/2017
    Lichtlösungen

    Neuer Stern am Himmel für Bauwesen

    Zumtobel hat für sämtliche Bereiche der neuen Fakultät für Bauwesen in Osijek eine Lichtlösung realisiert. Architekt Dinko Peračić verbindet mit Zumtobel eine langjährige Partnerschaft. Er wusste, dass Zumtobel für dieses Projekt, in dem Licht eine so bedeutende Rolle spielt, die entscheidenden Fähigkeiten und die Erfahrung mitbringt, so auch für maßgeschneiderte Sonderlösungen.
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    Seit 1976 ist die Anzahl der Studenten an der Fakultät für Bauwesen der Josip Juraj Strossmayer Universität in Osijek in Kroatien kontinuierlich gewachsen. Lange Zeit war sie über die ganze Stadt in unterschiedlichen Gebäuden verteilt. Die Fertigstellung der neuen Fakultät für Bauwesen im Frühling 2016 gibt ihr einen festen Standort auf dem Universitätscampus und schafft außerdem die idealen Voraussetzungen, um ihr Ziel zu erreichen, das führende Zentrum für Hochschulbildung für Bauwesen in Ost-Kroatien zu werden. Die Ausschreibung für das Projekt, das mit öffentlichen Geldern finanziert wurde, erfolgte 2006, Zumtobel begleitete seit 2010 die Lichtplanung und die Realisierung der Lichtlösung.

    Ein Gebäude mit vielen Facetten erfordert eine variantenreiche Lichtlösung
    Neben der Optimierung der Energiebilanz u.a. durch die Integration des verfügbaren Tageslichts gab es ein klares Anforderungsprofil an das Licht. Insbesondere die hohen Raumhöhen erforderten eine intelligente Lösung, um eine ausgezeichnete Entblendung zu gewährleisten. Zudem sollten sich die Leuchten mit einem unauffälligen Design im Hintergrund halten und mit ihrer Lichtwirkung und einer gezielten Rauminszenierung überzeugen. Zumtobel überzeugte den Kunden mit seinem breiten Produktportfolio und seinem umfassenden Serviceangebot. Nahezu die gesamte funktionelle Beleuchtung im Innen- und Außenbereich inklusive der Sicherheitsbeleuchtung wurde mit Zumtobel Lösungen umgesetzt.  Die Herausforderung der Deckenbeleuchtung wurde mit Sonderlösungen von Zumtobel realisiert, die Außenbeleuchtung in Zusammenarbeit mit der Schwerstermarke Thorn umgesetzt.

    Hoher Wirkungsgrad für hohe Räume
    Im Eingangsbereich galt es, nicht nur eine einladende Atmosphäre zu schaffen, sondern beim Eintreten die Orientierung in dem weitläufigen Gebäude zu vereinfachen. Mit der 90 mm schlanken Rohrleuchte TUBILUX wurde dazu die ideale Lösung gefunden. Selbst bei der Raumhöhe von knapp 16 m lässt sie mit ihrer 360-Grad-Rundumbeleuchtung viel Licht austreten und ermöglicht eine gleichmäßige Ausleuchtung von Wänden und Böden.

    Auch bei der Beleuchtung der 94 Klassenzimmer und Büros spielte die Höhe der Räume eine entscheidende Rolle. Die Leuchten, montiert an Decken mit einer Höhe zwischen 4 und 8 m, sollten ausreichend Licht für die unterschiedlichen Sehaufgaben der Studenten und Mitarbeiter bieten. Zudem sind sie in der Pflicht, für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen, die das Lernen und die Konzentration fördert und dabei auch mit einer ausgezeichneten Entblendung überzeugen.

    Mit ihrer Mikropyramidenstruktur MPO+ und den perforierten Seitenreflektoren erwies sich die Pendelleuchte ECOOS als die beste Wahl. Ansprechend im Design, begeistert sie vor allem mit ihrer ausgezeichneten Lichtwirkung. ECOOS bietet 360-Grad-Licht - und das nur mit einem Leuchtmittel. Direkte, indirekte und seitliche Lichtanteile sorgen für blendfreies Licht am Arbeitsplatz und ermöglichen zugleich vertikale Beleuchtungsstärken. Diese verbessern den Sehkomfort und die Konzentration, während helle Decken und Wände eine angenehme Raumatmosphäre erzeugen. In den Klassenräumen des neuen Universitätsgebäudes zieht ECOOS durchgängige Reihen, welche die besondere Geometrie der Räume betonen.

    Zusätzlich trägt LUXMATE DIMLITE daylight zur Verbesserung der Energiebilanz bei. In jedem der 94 Klassenzimmer und Büros ermöglicht bereits diese Basis-Ausführung die tageslichtabhängige Steuerung und integriert das einfallende Tageslicht. Um die gewünschten Lichtintensitäten zu erreichen, wird es bei Bedarf mit Kunstlicht ergänzt. In einigen der Konferenzräumen kommt LITECOM in Kombination mit der modular steuerbaren Büroleuchte SEQUENCE zum Einsatz, um die situations- und aufgabenspezifisch passenden Lichtszenarien aufzurufen.

    Das gesamte Gebäude wurde mit der Sicherheitsbeleuchtung ONLITE RESCLITE ausgestattet. Mit ausgezeichneter Effizienz und idealer Lichtverteilung genügt eine geringe Anzahl von Leuchten für eine normkonforme Sicherheitsbeleuchtung. Verlässlich wird die Notlichtanlage durch einen ONLITE SB Controller überwacht, so dass die Leuchten nicht mehr einzeln überprüft werden müssen, sondern Fehler sofort zentral gemeldet werden.

    Ein Ansprechpartner für umfassende Services
    Neben dem Innenbereich war auch die LED-Außenbeleuchtung ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg des Projekts. Als Teil der Zumtobel Group konnte Zumtobel auf das Know-how der Schwestermarke Thorn bauen. Die mimimalistische und doch elegante LED-Straßenleuchte URBA passt mit ihrem zurückhaltenden Design perfekt in das Architekturkonzept der Architekten Dinko Peračić und Roman Šilje, die für den Außenbereich verantwortlich waren. Mit einer integrierten Steuerung reduziert sie außerdem den Energieverbrauch und die Wartungskosten.

    Funktionalität, Qualität und architektonisches Design sind charakteristisch für Zumtobel Leuchten und haben Architekten und Bauherrn der neuen Fakultät für Bauwesen in Osijek überzeugt. Dabei wird die Lichtlösung auch ihrem wichtigsten Anspruch gerecht, die Bedürfnisse der Studenten und Mitarbeiter mit hochwertigem, blendfreiem Licht zu erfüllen.

    Alle im Projekt verwendeten Leuchten der Marke Zumtobel auf einen Blick:

    • Klassenzimmer und Büros: ECOOS, PERLUCE, TECTON, SLOTHLIGHT 2, ELEEA, SEQUENCE
    • Korridore und Eingangsbereich: SLOTLIGHT 2, TUBILUX, TROIKA, CONTRAST
    • Sicherheitsbeleuchtung: ONLITE RESCLITE mit SB Controler, ONLITE CROSSIGN
    • Lichtmanagement: LUXMATE DIMLITE, LITECOM

    Zumtobel. Das Licht.

  • 06/2017
    Lichtlösungen

    Zumtobel inszeniert Snøhetta-Ausstellung in Innsbruck

    Kunstvolle Lichtlösung für eine „soziale Landschaft“
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    Zumtobel und das norwegische Architektur- und Designbüro Snøhetta verbindet eine jahrelange, enge Partnerschaft, die nun in der Ausstellung „relations“ im „aut“ in Innsbruck (30. Juni bis 07. Oktober 2017) einen weiteren Höhepunkt erreicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit des international erfolgreichen Architekturbüros – wobei es sich weniger um eine Werkschau handelt, sondern um eine Bearbeitung und Umgestaltung der vorhandenen Räume und Strukturen des „aut“. Dafür bauten die Architekten von Snøhetta eine Art „soziale Landschaft“, auf der die Besucher liegen, sitzen oder gehen können und die zu einer neuen Raum-wahrnehmung, zum Verweilen und zum Picknicken einlädt.

    Neben dieser 1:1-Intervention, die den sozialen, landschaftsbezogenen und integralen Design-Ansatz von Snøhetta erlebbar machen soll, werden zahlreiche Projekte mit Entwürfen, Prototypen, Modellen und Fotos vorgestellt. Zumtobel unterstützt die Ausstellung unter anderem mit einer kunstvollen Lichtlösung zur Inszenierung der überdimensional großen Landschaftsaufnahmen und zur Raumbeleuchtung.

    Zumtobel und Snøhetta arbeiten bereits seit Jahren intensiv zusammen: So gestaltete Snøhetta 2014 den Geschäftsbericht der Zumtobel Group zum Thema „Living the Nordic Light“, gestaltete europaweit mehrere Zumtobel-Showrooms, insbesondere den erst kürzlich am 13. Juni eröffneten Showroom in Malmö, sowie Ausstellungen im Lichtforum in Dornbirn. Für das von Snøhetta entworfene King Abdulaziz Center for World Culture in Saudi Arabien konzipierte Zumtobel zudem eine aufwendige Lichtlösung. 

    Über Snøhetta
    Snøhetta wurde 1989 in Oslo von Kjetil Thorsen und Craig Dykers als Studio für Architektur- und Landschaftsplanung gegründet. Heute versteht sich Snøhetta als Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Brand Design und beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter in Oslo, New York, San Francisco, Innsbruck, Stockholm und Adelaide. Zu den bekanntesten Projekten zählen die Bibliothek in Alexandria, das mehrfach prämierte Opernhaus in Oslo sowie der Eingangspavillon des National September 11 Memorial & Museum in New York.

    Eröffnung der Ausstellung „relations“ im „aut“ in Innsbruck: 29. Juni 2017, 19:00 Uhr
    Adresse: aut. architektur und tirol, im Adambräu, Lois Welzenbacher Platz 1, 6020 Innsbruck

    Weitere Informationen zur Ausstellung unter: https://aut.cc/ausstellungen/snohetta-relations

    Zumtobel. Das Licht.

  • 06/2017
    Produkte

    the editions – Zumtobels neue extended collection

    Zumtobel präsentiert kreative Lichtlösungen mit dem gewissen TECHxtra
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    Die neue Mini-Kollektion unter dem Titel the editions – extended collection setzt auf kreative Lösungsansätze mit technologischen Innovationen. Es handelt sich dabei um vier hochwertige, bereits bestehende Lichtlösungen, die technologisch erweitert wurden. Sie beweisen den Mut, neue Wege zu gehen und haben das gewisse ‚TECHxtra‘. Die extended collection ist ab Juni 2017 verfügbar.

    Zu den vier Leuchten der Sonderkollektion the editions – extended collection gehören:

    TECTON Balanced White: Wellbeing, wo man es am wenigsten erwartet
    Ein Highlight von Zumtobel ist das vielseitige Lichtbandsystem TECTON. Es bietet intelligente Lösungen für jede Beleuchtungsaufgabe. Jetzt ist TECTON erstmals mit Balanced White-Technologie erhältlich. Je nach Anwendungssituation lässt sich damit die Farbtemperatur und somit die Lichtstimmung anpassen, um die Qualität der Wahrnehmung und das Wohlbefinden der Nutzer signifikant zu verbessern.

    CRAFT Balanced White: Wellness für ein Kraftpaket
    Die kraftvolle, kompakte und effiziente Hallenleuchte ist nun ebenfalls mit Balanced White-Technologie ausgestattet. Somit wird der natürliche Tageslichtverlauf durch die flexible Anpassung der Farbtemperatur nachgebildet und die Beleuchtung kann der wechselnden Raumnutzung individuell angepasst werden.

    CRAFT RAW: Das Kraftpaket enthüllt sich
    Der Favorit unter den Hallenleuchten wird auf sein Wesentliches reduziert. Hervorragende Effizienz hat dazu beigetragen, dass diese Leuchte jeder industriellen Anwendung gewachsen ist – nun widmet sie sich der neuesten Herausforderung, einem neuen Design: CRAFT RAW ist schlicht, silberfarben und unpoliert – und damit prädestiniert für designorientierte Projekte und hohe Decken, wie in Möbelhäusern, Veranstaltungsräumen und Locations im Industrie-Look.

    COESA: Qualität trifft auf Qualitätsprüfung
    COESA ist die erste Qualitätskontroll-Leuchte von Zumtobel. Besser als das menschliche Auge findet diese Leuchte Fehler und Unregelmäßigkeiten durch optimale Flächenbeleuchtung. Die Fehlererkennung wird durch Farbtemperaturkontrast und spezielle Raster optimiert. Diese können in drei verschiedenen Ausführungen maßgeschneidert bestellt werden.

    Über the editions
    the editions sind eine halbjährlich erscheinende Kollektion von maßgeschneiderten Leuchten, die ausschließlich im Rahmen von Sonderprojekten entstanden sind. Grundsätzlich steht the editions für den Pioniergeist und die Innovationskraft der Marke Zumtobel und ist für Projekte mit speziellen Ansprüchen und neuen Herausforderungen bestimmt. Für the editions wird die Idee der Modeszene aufgegriffen, exklusive Haute Couture Stücke „Ready-To-Wear“ – sprich straßentauglich – zu machen. the editions – wenn Haute Couture auf die Lichtwelt trifft…

    Erstmals brachte Zumtobel im Dezember 2016 eine exklusive Mini-Kollektion unter dem Titel the editions – capsule collection #01 auf den Markt. Die fünf Sonderleuchten stehen in erster Linie für Ästhetik und innovatives Design und sind in Zusammenarbeit mit namhaften Architekten und Designern entworfen worden. Als capsule collection bekommen sie eine exklusive Bühne, um sich abseits des Standardportfolios hervorzuheben.

    Weitere Informationen
    Jede Sonderleuchte der beiden Mini-Kollektionen hat ihre einzigartige Entstehungsgeschichte: Umfangreiche Informationen dazu, Interviews mit den Projektbeteiligten, technische Daten und Bezugsquellen zu the editions finden Sie auf der Website editions.zumtobel.com

    Zumtobel. Das Licht.

  • 06/2017
    Produkte

    SUPERSYSTEM II – Konzentrierte Lichtkompetenz mit kleinsten Maßen

    SUPERSYSTEM II hat das Prinzip der Miniaturisierung und Flexibilität konsequent fortgesetzt. Mit einer Erweiterung um Einbaustrahler und Downlights integriert sich das Lichtsystem jetzt auch vollständig in der Decke und überzeugt mit seiner ausgezeichneten Lichtqualität und hochwertigen Materialisierung.
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    SUPERSYSTEM II ist ein multifunktionales LED-Lichtwerkzeug, das für stringente Miniaturisierung und eine nahezu grenzenlose Einsatzfähigkeit steht. Einbau-Downlights und -strahler in drei unterschiedlichen Baugrößen und zudem extrem geringen Einbautiefen, mit Einbaustromschienen und entsprechendem Zubehör, bieten noch mehr Flexibilität und maximieren den Gestaltungspielraum in der Lichtplanung.

    Die SUPERSYSTEM-Produktfamilie basiert auf einem durchdachten Baukastensystem, das mit durchgängigen Lösungen anspruchsvolle Beleuchtungsaufgaben vor allem in Museen und Galerien, Shops, aber auch in Hotels, Gastronomie oder in Konferenzräumen realisiert. Für das Lichtwerkzeug SUPERSYSTEM II wurden die Montagemöglichkeiten erweitert und vereinfacht, indem für sämtliche Ausführungen des Lichtsystems nun auch der Einbau in unterschiedlichsten Deckentypen möglich ist. Dabei verschwinden die Leuchten nahezu in der Decke und überzeugen ausschließlich mit ihrer Lichtwirkung. Auch bei den Komponenten von SUPERSYSTEM II wurde die Miniaturisierung konsequent weitergeführt – mit filigranen Dimensionen von nur 26 mm Breite und 30 mm Höhe treten die Profile somit kaum in Erscheinung. Alternativ gibt es sie auch mit 60 mm Höhe, um damit mehr Platz für Leitungen zu bieten und das Ansteuern mehrerer Lichtgruppen oder Bewegungsmelder und Umgebungslichtsensoren zu vereinfachen.

    Vielfalt in der Einfachheit
    Die Miniatur-Strahler mit 26 mm, 45 mm und 65 mm Durchmesser und bis zu 1200 lm Lichtstrom wurden für die punktgenaue Akzentuierung perfektioniert. LED-Platine, Glaslinse und Kunststoff-Folie sind optimal aufeinander abgestimmt und sorgen für eine gleichmäßige Lichtverteilung ohne Streulicht. Um für wirklich jede Beleuchtungsaufgabe gerüstet zu sein, kann die im Frontring vor der Linse angeordnete Folie ausgetauscht werden, so dass die rotationssymmetrische Lichtverteilung von Superspot über Wideflood – mit einem Abstrahlwinkel zwischen 8° und 40° – bis zum Oval verändert werden kann. Für die gezieltere Inszenierung von z.B. Exponaten in Museen kann statt des Frontrings vielfältiges Zubehör wie ein Kreuzraster oder ein verlängerter Entblendungstubus in das Gehäuse aus Aluminiumdruckguss integriert werden.

    Wenn es um die homogene Ausleuchtung vertikaler Flächen oder flächiger Objekte in Museen, Ausstellungen und Kunstgalerien geht, kommen die neuen LED-Wandfluter zum Einsatz. Während der LED-Wandfluter mini mit nur 34 mm Höhe bis zu 3 m hohe Wände gleichmäßig mit bis zu 200 lx Beleuchtungsstärke ausleuchtet, sorgt bei Raumhöhen über 3 m der LED-Wandfluter midi mit dann 60 mm Höhe für eine angenehme Atmosphäre. Beide haben spezielle Lichteinsätze, die eine stabile Farbtemperatur und eine hervorragende Entblendung ermöglichen.

    Stark in der Allgemeinbeleuchtung ist dagegen die LED-Lichtlinie von SUPERSYSTEM II mit einer Höhe von nur 33 mm und direkt, indirekt und direkt-indirekt strahlenden Varianten. Charakteristisch für SUPERSYSTEM steht bei der Leuchte die Lichtwirkung im Vordergrund. So lassen sich die Lichtlinien flächenbündig an Stromschienen befestigen und schaffen, nahtlos aneinandergefügt, ein schmales durchgängiges Lichtband.

    Intuitiv, einfach und ästethisch
    Mit effizienter Lichttechnik, exzellenter Lichtqualität und passgenauen Lichteinsätzen für die Allgemein- und Akzentbeleuchtung ebenso wie für die Wandflutung ermöglicht SUPERSYSTEM II eine große Vielfalt an raum- und gebäudeübergreifend durchgängigen Lichtlösungen. Durchdacht ist aber auch die einfache Montage und Installation, denn die Lichteinsätze werden einfach in die Profile eingeschoben und eingeklickt. Dies gilt auch für die 160 mm und 235 mm breiten Adapter, an denen ein, zwei oder drei Miniatur-Strahler befestigt werden können. Diese Unkompliziertheit stellt vor allem bei Umnutzungs- und Sanierungsprojekten ihr Potenzial klar unter Beweis, denn die Lichtbausteine lassen sich entsprechend austauschen und nachrüsten.

    Mit SUPERSYSTEM II bietet Zumtobel ein Lichtwerkzeug, das mit seinen Aufgaben wächst. Durch das modulare Prinzip in Kombination mit der stringenten Miniaturisierung bei Leuchten und Zubehör wird SUPERSYSTEM II höchsten Anforderungen an eine ästhetische und zugleich funktionelle Beleuchtung gerecht. 

    Zumtobel. Das Licht.

  • 05/2017
    Lichtlösungen

    Lindauer Mangturm erstrahlt in neuem Licht

    Der Mangturm an der Lindauer Hafenpromenade ist mit seinen bunt glasierten Dachziegeln ein Wahrzeichen der Inselstadt. Mit der neuen, energieeffizienten LED-Beleuchtung von Zumtobel erstrahlt der mittelalterliche Turm nun bei Nacht in wohldosiertem Licht und unterstreicht damit Lindaus mediterrane Atmosphäre. Tagsüber sind die an der Fassade unauffällig montierten Leuchten kaum sichtbar und ermöglichen somit einen freien Blick auf den imposanten Bau inmitten der Hafenanlage.
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    Der Mangturm im Lindauer Hafen wurde im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet und verlor erst im Jahr 1856 seine Funktion als Signal- und Beobachtungsposten. Damals erhielt der 20 Meter hohe, quadratische Steinbau sein neues gelbes Obergeschoss und ein Dach mit glasierten Ziegeln, die ihn heute zu einem beliebten Fotomotiv machen. Mithilfe innovativer und energieeffizienter LED-Module wurde der Mangturm nun in ein neues, qualitativ hochwertiges Licht gerückt.

    In enger Kooperation mit dem Lichtberater Dieter Bartenbach und der Stadt Lindau hat Zumtobel eine reine LED-Lichtlösung für den Mangturm entwickelt: „Mit Zumtobel haben wir einen Partner gefunden, der unsere Bedürfnisse und Wünsche genau verstanden hat und diese in einem für uns optimalen Beleuchtungskonzept umsetzen konnte. Für uns war wichtig, Lindaus Flair zu unterstreichen, den Denkmalschutz zu beachten und gleichzeitig eine innovative Lösung zu finden“, sagt Carsten Holz, Geschäftsführer der Lindau Tourismus und Kongress GmbH.

    Die LED-Außenleuchte SUPERSYSTEM outdoor setzt den Mangturm und seine glänzenden Dachziegeln dank einer hohen Farbwiedergabe von Ra > 80 wirkungsvoll in Szene. Tagsüber sind die Leuchten kaum sichtbar, da sie unauffällig an der Fassade montiert sind. Die Fassadenstrahler mit feststehenden LED-Tuben im Bereich der Dachrinne, welche die Fassade von oben nach unten mit einem Streiflicht beleuchten, hat Zumtobel für dieses Projekt in reduzierter Form gebaut. Diese werden mit einem speziellen Bügel befestigt. So hält die Lichtlösung die hohen Ansprüche des Denkmalschutzes auf der Lindauer Insel ein. Gleichzeitig treibt die LED-Außenleuchte auch den technologischen Wandel der Insel voran und sorgt auf Dauer für niedrige Betriebskosten. Die gesamte Lichtlösung könnte mit Hilfe eines DALI-Signals gedimmt werden. Ein weiterer Vorteil der SUPERSYSTEM outdoor ist ihre vielseitige Anwendbarkeit: Die Leuchte wäre auch für ein durchgängiges Beleuchtungskonzept der Insel geeignet.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 05/2017
    Unternehmen

    Lichtdesign-Preis 2017: Hamburger Revitalisierungsprojekt mit Zumtobel-Leuchten ausgezeichnet

    Am 11. Mai 2017 wurde der Deutsche Lichtdesign-Preis 2017 in Mannheim verliehen. In der Kategorie „Öffentliche Bereiche / Innenraum“ erhielt das Revitalisierungsprojekt „Hamburg Heights 1“ den Lichtdesign-Preis 2017 für seine Lichtlösung mit hohen Designniveau. Das Beleuchtungskonzept in den Bürobereichen wurde mit den Zumtobel Leuchten LINETIK und ICE CUBE realisiert.
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    Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis möchte die Jury auf die zunehmende Bedeutung des Lichtdesigns in der Architektur aufmerksam machen. Die ausgezeichneten Projekte werden als herausragende Beispiele im aktuellen Lichtdesign für gut gestaltetes Licht bezeichnet. Dieses Jahr wurde der renommierte Preis am 11. Mai im Trafowerk in Mannheim verliehen. Für das Beleuchtungskonzept des denkmalgeschützten Hochhauses mit dem neuen Namen „Hamburg Heights 1“ zeichnen die Lichtplaner Hauke Giesecke und Sabrina Penning von team licht verantwortlich, realisiert wurde die Lichtplanung unter anderem mit Leuchten von Zumtobel.

    Das 1969 vom Hamburger Architekten Werner Kallmorgen erbaute, ehemalige Spiegelhochhaus wurde im Auftrag des Projektentwicklers HOCHTIEF vom Architekturbüro Winking Froh Architekten BDA so saniert, dass in den historischen Bausubstanzen eine zeitgemäße Nutzung erfolgen kann. Die ursprüngliche Innenarchitektur, eine der bedeutendsten Arbeiten des Möbeldesigners und Innenarchitekten Verner Pantons, stand in ihrer für Panton typisch farbenfrohen und spielerischen Art im Gegensatz zur schlichten und minimalistischen Architektur des ehemaligen Verlagshauses.

    Blunck+Morgen Architekten wurden vom Eigentümer Berenberg Bank Hamburg beauftragt, für den Mieter, die Anwaltskanzlei MÖHRLE HAPP LUTHER, ein Gestaltungskonzept der Innenräume zu entwickeln. Ein respektvoller Umgang mit der denkmalgeschützten Bestandsarchitektur von Werner Kallmorgen sowie punktuelle Reminiszenzen an die frühere, nicht mehr existente Raumgestaltung Verner Pantons waren Grundlage der neuen Innenarchitektur. Aus diesem Ansatz heraus war ein weiteres Ziel eine zeitgemäße Innenraumgestaltung, die dem Selbstverständnis des neuen Mieters entspricht, zu verwirklichen.

    LINETIK und ICE CUBE: Raumgreifende Designstatements mit innovativer Lichttechnik
    Mit einem Linienmotiv unterstützt das Beleuchtungskonzept von team licht die Innenarchitektur der Anwaltskanzleiräumlichkeiten. Um eine normgerechte gleichmäßige Beleuchtung der Arbeitsplätze zu gewährleisten, entschieden sich die Lichtplaner für die Zumtobel Leuchten LINETIK und ICE CUBE. Beide Leuchten vereinen klares puristisches Design mit innovativer Lichttechnik und versorgen so die Arbeitsbereiche mit einer optimalen Lichtverteilung.

    Die gemeinsam mit den Designern Simon Fisher und Matt Free von F Mark Ltd und Luke Smith-Wightman entwickelte LED-Stehleuchte LINETIK von Zumtobel fügt sich mit ihrer klaren und minimalistischen Designsprache in das Raumgestaltungskonzept der Büroräume. Dank dem subtil-filigranen Erscheinungsbild verschwindet die Leuchte je nach Perspektive fast im Innenraum. Eine Besonderheit von LINETIK ist, dass die freistehende Leuchte zwei Arbeitsplätze gleichzeitig beleuchten kann. In Kombination lenken der filigrane Leuchtenkörper und die innovative Lichttechnik das Licht präzise, gleichmäßig und ohne Blendung an den Doppelarbeitsplätzen dorthin, wo es gewünscht und benötigt wird. Die Kontrolle über das Licht hat dabei der Nutzer selbst: Die Mitarbeiter können sowohl das direkte als auch das indirekte Licht individuell steuern, so dass sie für jede Sehaufgabe ihre persönlich bevorzugte Lichtsituation wählen können. LINETIK überzeugte auch mit ihrer optimalen Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit, die wie gefordert der Norm DIN EN 12464-1 entsprechen. In der Leuchte integriert ist zudem ein Helligkeits- und Bewegungssensor der Schwestermarke Tridonic, der eine Regulierung der Beleuchtungsstärke ermöglicht und zusätzlich die in der DIN EN 12464-1 hervorgehobene, hohe Bedeutung der Tageslichtintegration ermöglicht.

    Kleine Besprechungstische beleuchtet die kompakte Indirekt-/Direkt-LED-Stehleuchte ICE CUBE aus der ersten Capsule Collection von Zumtobel namens „the editions“. Der rundum hinterleuchtete Leuchtenkopf aus hochreinem Polymethylmethacrylat – ganz im Sinne des bildhaften Namens ICE CUBE – erfüllt den hohen ästhetischen Anspruch des Projekts. In die Leuchte integrierte Helligkeits- und PIR-Anwesenheitssensoren von Tridonic sind individuell einstellbar. Das Bedienfeld ist ergonomisch optimal in die Leuchtensäule integriert.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 05/2017
    Unternehmen

    Lichtdesign-Preis 2017: Montforthaus mit weltweit einzigartiger LED-Sonderlösung von Zumtobel ausgezeichnet

    Am 11. Mai 2017 wurde der Deutsche Lichtdesign-Preis 2017 in Mannheim verliehen. In der Kategorie „Kulturbauten“ erhielt das Montforthaus, Kultur- und Kongresszentrum Feldkirchs, den Lichtdesign-Preis 2017 für seine innovative Lichtlösung. In enger Zusammenarbeit mit dem Lichtplanungsbüro BELZNER HOLMES / LIGHT DESIGN ENGINEERING entwickelte Zumtobel eine LED-Sonderleuchte, die bei Farbtemperaturen zwischen 2700K und 5000K stufenlos von 100 auf 0 Prozent gedimmt werden kann.
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    Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis möchte die Jury auf die Bedeutung des Lichtdesigns in der Architektur aufmerksam machen. Die ausgezeichneten Projekte werden als herausragende Beispiele im Lichtdesign für gut gestaltetes Licht bezeichnet. In diesem Jahr wurde der renommierte Preis im Trafowerk in Mannheim verliehen.

    Nach einer fünfjährigen Planungs- und Bauphase wurde das Montforthaus im Vorarlberger Feldkirch Anfang 2015 eröffnet. Das neue Haus zeichnet sich durch eine plastische Gebäudekontur und eine fließende Formensprache aus, die aus der Feder des Berliner Büros HASCHER JEHLE Architektur stammen. Transparente Fassaden und eine gläserne Kuppel im Foyer stellen in dem organisch geformten Bau einen Dialog zwischen innen und außen her. So dringt das Tageslicht bis in das Herz des Gebäudes – den großen Saal – vor, der wie ein in Holz gehaltenes Musikinstrument inmitten der Foyeranlage steht.

    Diesem architektonischen Grundgedanken der Durchlässigkeit folgt auch die Lichtgestaltung, die von dem auf Architektur- und Bühnenbeleuchtung spezialisierten Planungsbüro BELZNER HOLMES / LIGHT DESIGN ENGINEERING (LDE) entworfen und mit Zumtobel technisch realisiert wurde. So sollte das durch die großen Glasflächen einfallende Tageslicht in den Innenbereich weitergeführt werden, damit das Licht eine gleichmäßige Wirkung im gesamten Montforthaus erzeugt. Um den hohen Ansprüchen des multifunktionalen Hauses gerecht zu werden, sollte LDE eine Lichtlösung entwickeln, die an die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten angepasst werden kann. Dabei mussten stark divergierende Raumhöhen von 2,40 bis 10 Metern berücksichtigt werden.

    Nach einer langen Test- und Sondierungsphase fiel die Wahl auf eine maßgeschneiderte Lichtlösung von Zumtobel. Die durchwegs positiven Erfahrungen, die das Team um Prof. Uwe Belzner, Architekt und Lichtplaner von LDE, in der Vergangenheit mit Zumtobel gemacht hatte, und das Wissen um die technologische Expertise des Vorarlberger Lichtlösungsspezialisten waren ausschlaggebend für den Zuschlag. Die Grundidee der Lichtlösung bestand darin, eine flimmerfreie („flickerfree“) Dimmbarkeit der LED-Leuchten bis auf 0 Prozent zu ermöglichen, um TV-Übertragungen aus dem Montforthaus in HD-Qualität zu gewährleisten. Ausgehend von einer von Zumtobel entwickelten Technologie, die ein beliebiges Mischverhältnis einer kalt- oder warmweißen Lichtquelle ermöglicht, konzipierte LDE mit Zumtobel eine Sonderlösung. Basis bildete die LED-Downlightserie PANOS infinity, die mit ihren bestehenden Bauvarianten und Komponenten in den verschiedenen Bereichen des Gebäudes eingesetzt werden konnte. Die von Sottsass Associati gestaltete Leuchtenlinie zeichnet sich durch ein anspruchsvolles, durchgängiges Design aus, das Zumtobel mit praktischer Funktionalität vereint. So sorgen die hohe Energieeffizienz und die langen Wartungsintervalle der PANOS mit LED-Technologie für Kostenvorteile und schonen die Umwelt.

    Die Sonderlösung MFH-PANOS stellt eine Neuheit in der Architekturbeleuchtung dar und ist weltweit einzigartig. Im Vergleich zu bisherigen Standardprodukten bewerkstelligt MFH-PANOS dank einer speziell von Zumtobel entwickelten Technologie erstmalig die letzte Hürde von 10 bis 0 Prozent mit einem sanften Übergang und damit flimmerfrei. Umfangreiche Versuchsaufnahmen in den Studios des ORF bestätigen die hohe Qualität dieser Neuentwicklung. So werden Bildausfälle bei HDTV-Aufnahmen in gedimmtem Zustand vermieden. Um die Lichtstimmung dem Anlass entsprechend anpassen zu können, ermöglicht MFH-PANOS eine variable Einstellung der Farbtemperatur von warm- bis kaltweiß. Dabei kann das Verhältnis von kalt- und warmweißen Licht je nach Anforderung über getrennte DMX oder DALI Kanäle individuell gesteuert werden. Für eine hohe Energieeffizienz sorgt das optimierte Thermomanagement der MFH-PANOS: Eine spezielle Kühlung gewährleistet maximale Lichtausbeute und senkt damit den Energieverbrauch.

    Insgesamt wurden über 2.500 Leuchten von Zumtobel im Montforthaus verbaut, davon rund 750 Sonderleuchten MFH-PANOS in verschiedenen Versionen. Dabei war Zumtobel nicht nur mit der Neuentwicklung der Sonderlösung beauftragt. Auch eine konstante Projektbegleitung und die individuelle Anpassung an den benötigten Umfang kennzeichnen die intensive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Insgesamt wurden 18 Leuchtentypen von Zumtobel im gesamten Montforthaus eingesetzt, darunter LIGHT FIELDS evolution im Treppenhaus, ONDARIA im Cafè und CRAFT als Arbeitslicht für die Bühnenbeleuchtung.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 05/2017
    Veranstaltung

    Zumtobel engagiert sich auf der Art Biennale 2017 in Venedig

    Die Art Biennale beleuchtet das Thema Kunst aus verschiedenen Perspektiven – und in unterschiedlich thematisierten Pavillons. Als langjähriger Partner der Art Biennale übernimmt Zumtobel 2017 eine unterstützende Funktion und steht der österreichischen Raum-, Licht- und Installationskünstlerin Brigitte Kowanz bei der Gestaltung des Österreichischen Pavillons mit technischer Expertise unterstützend zur Seite.
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    Als wichtige Vertreterin der raumbezogenen Lichtkunst realisierte Brigitte Kowanz bereits mehrere gemeinsame Projekte mit Zumtobel, dem international führenden Anbieter ganzheitlicher Lichtlösungen. Zur diesjährigen Art Biennale in Venedig wird der Österreicherin eine ganz besondere Ehre zuteil: Gemeinsam mit ihrem Kollegen Erwin Wurm verantwortet sie in diesem Jahr die künstlerische Gestaltung des Österreichischen Pavillons. Während Wurm den Hauptpavillon bespielt, widmet sich Kowanz dem anliegenden und durch Architekt Hermann Eisenköck neu errichteten „White Cube“. Bekannt dafür, mit Licht Räume zu erzeugen, wird Kowanz den „White Cube“ in einen „Light Space“ verwandeln. Als langjähriger Partner der international renommierten Lichtkünstlerin, die 2009 den Großen Österreichischen Staatspreis erhielt, wird Zumtobel sie hierbei konsultativ unterstützen.

    „Der kreative Austausch mit Künstlern ist für uns eine sehr konstruktive Inspiration“, so Karin Zumtobel, Head of Culture & Arts Zumtobel Group. „Denn neue Herausforderungen liefern immer auch neue, spannende Impulse für unser Portfolio. Wir freuen uns daher sehr, Brigitte Kowanz bei ihren Lichtinstallationen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

    Die Zusammenarbeit mit führenden Architekten, Designern und Künstlern sowie das Engagement im Bereich des Kunst- und Kulturförderung ist fest in der Unternehmungskultur von Zumtobel verankert. Dabei sind die Künstler-Kooperationen sowie die Kultur-Engagements meist langzeitig angelegt – wie die Partnerschaft mit der Art Biennale, zu der auch die Lichtinszenierung der „Giardini“, dem Hauptschauplatz der Biennale di Venezia, gehört. „Gerade bei solch bedeutenden Ausstellungen ist die richtige Beleuchtung immens wichtig. Denn die Wirkung von Architektur und Exponaten beruht zu einem wesentlichen Teil auf der individuellen Art der Beleuchtung“, erläutert Karin Zumtobel die Relevanz der Zusammenarbeit.

    Die 57. Biennale di Venezia 2017 wird am 13. Mai in Venedig eröffnet und läuft bis zum 26. November.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 05/2017
    Produkte

    Zumtobel erneut ausgezeichnet: Zeitloses Design der ONDARIA LED mit begehrtem „Good Design Award“ geehrt

    Dezent aber wirkungsvoll integriert sich die opale LED-Rundleuchte ONDARIA in unterschiedlichste Raumkonzepte. Ihre klare Geometrie bereichert die Architektur, ohne von ihr abzulenken. Gewürdigt wurde ihr formschönes Design jetzt mit einem Preis, der als der prestigereichste der Welt gehandelt wird – dem „Good Design Award“.
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    Im Jahr 1950 von den namenhaften Architekten Ray und Charles Eames, Eero Saarinen und MoMa-Kurator Edgar Kaufmann Jr. initiiert, hat sich der „Good Design Award“ des Chicago Athenaeum, Museum of Architecture and Design and Metropolitan Arts, inzwischen als international anerkanntes Markenzeichen für innovative Gestaltung etabliert. Die Auszeichnung der runden Flächenleuchte ONDARIA mit dem Good Design Award ist für Zumtobel daher eine ganz besondere Wertschätzung für die Qualität der geleisteten Arbeit.

    Die optisch sehr harmonisch und homogen gestaltete Rundleuchte verfügt über ein großflächiges weiches Licht, sodass Design und Lichtwirkung optimal im Einklang stehen. Die klare Grundgeometrie bildet mit den sanften Außenkonturen ein ausgewogenes Ganzes – die konsequent richtungsneutrale Leuchte fügt sich flexibel in jede Raumstruktur ein und sorgt für ein wohliges Ambiente.

    Eine besondere Plastizität und Tiefenwirkung erzielte Designer Stefan Ambrozus durch die nach innen versetzte und konkav gewölbte Leuchtenfläche. Homogen ausgeleuchtet, hält sie die Konturen der Leuchtmittel im Verborgenen. Ein dezenter Indirektanteil zur Deckenaufhellung unterstreicht die dreidimensionale Wirkung der Leuchte.

    Als Einbau-, Anbau- oder Pendelversion erhältlich, sowie jeweils in drei unterschiedlichen Durchmessern, bereichert die kreisrunde LED-Leuchte repräsentative Bereiche wie Lobbys und Foyers, Kommunikations- und Aufenthaltsräume, Flure und Treppenhäuser. Die angenehme homogene Lichtverteilung und weiche Schatten schaffen ein behagliches Ambiente, steigern das Wohlempfinden und vergrößern Räume optisch.

    Bei dem „Good Design Award“ handelt es sich nicht nur um die weltweit älteste Design-Auszeichnung, er gilt auch als einer der renommiertesten Design-Preise der Welt. Mit der Vergabe des Awards werden qualitativ besonders hochwertige Produkte, die in Form, Funktion und Ästhetik überzeugen, gewürdigt.

    Die herausragende Designqualität der opalen Flächenleuchte ONDARIA wurde bereits mit dem iF Design Award 2017 und dem Design Plus Award powered by Light+Building ausgezeichnet.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 04/2017
    Produkte

    Mit NIGHTSIGHT geht Zumtobel neue Wege in der Außenbeleuchtung

    Der Lebensstil des Menschen und damit einhergehend seine Bedürfnisse und die Art, wie er den nächtlichen Außenbereich nutzt, haben sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verändert. Die Entwicklung von NIGHTSIGHT ist maßgeblich dadurch geprägt, dass die Abend- und Nachtstunden zu einem integralen Teil des Lebensalltags der Menschen geworden sind. Entstanden ist ein umfassendes Portfolio, mit dem Zumtobel maximale Gestaltungsfreiheit bietet, um durchgängige Lichtlösungen in jeder Größe im gesamten Außenbereich zu realisieren – von der stilvollen architektonischen Beleuchtung bis hin zur Inszenierung von Plätzen, Straßen und ganzen Stadtvierteln. Dabei werden mühelos die Anforderungen an ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltige Lichtlösungen erfüllt.
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    NIGHTSIGHT basiert auf modernster Lichttechnologie, hochwertiger Materialisierung und dem Bestreben, Lichtlösungen zu schaffen, die im Sinne des „Human Scale Lighting“ den Menschen zum Maß der Beleuchtung machen. Gemeinsam mit Ben van Berkel und den Designern von UNStudio in Amsterdam hat Zumtobel eine modulare Produktfamilie aus LED-Lichtwerkzeugen entwickelt, die äußerst komplexe und differenzierte Beleuchtungsaufgaben im Außenbereich in einem durchgängigen Design lösen. 

    Städte unterliegen einem steten Wandel, ebenso wie sich die Bewegungs- und Verhaltensmuster ihrer Bewohner verändern. Das Potenzial von Lichtlösungen im Außenbereich geht heute weit über Aspekte der Sicherheit und Orientierung hinaus, denn es gilt außerdem die soziale Komponente von Licht zu nutzen, um urbane Räume zu Orten der Begegnung und Interaktion zu gestalten. Der Ausgangspunkt für eine solche Lichtplanung ist immer die natürliche Nachtsituation, die Dunkelheit, aus der heraus die Lichtplaner Schicht für Schicht die optimale Lichtlösung gestalten – mit nur soviel Licht wie nötig. So ist NIGHTSIGHT in der Lage, Lichträume zu schaffen, die den nächtlichen Lebens- und Arbeitsraum gezielt mit mehreren Ebenen modellieren: Mit der richtigen Balance zwischen Kunstlicht, natürlichem Licht und Dunkelheit steht den Menschen in den verschiedenen Phasen der Nacht, angepasst an die jeweilige Aktivität, das für sie optimale Licht zur Verfügung – in visueller, emotionaler und biologischer Hinsicht.

    Eine Produktfamilie, ein Design, vielseitige Ausführung
    Um Architekten und Lichtplanern maximale Flexibilität in der Planung und Gestaltung zu bieten, hat NIGHTSIGHT vier verschiedene Formate, die mit 2x2, 4x4, 2x8 oder 4x8 LED-Optiken bestückt sind. Zudem gibt es eine Auswahl an unterschiedlichen Lichtverteilungen, Farbtemperaturen und Installationsmöglichkeiten. Die Leuchte selbst ist minimalistisch und konzentriert sich auf die Lichtwirkung. Um sowohl vertikale als auch horizontale Flächen homogen auszuleuchten, als auch gezielte Akzente zu setzen, bringt Zumtobel zwei Leuchtentypen zum Einsatz: Eine Strahlerlinie mit „darkBeam“-Optik und eine Area-Leuchte mit „softGlow“-Komfortoptik.

    Perfektioniert für die Anstrahlung von Fassaden oder die Betonung architektonischer Details ist die Projektor-Leuchte mit „darkBeam“-Optik. Ihre LED-Lichtpunkte sind in einer speziellen Wabenstruktur in den Leuchtenkopf zurückversetzt, sodass seitliche Einblicke in die Lichtquelle oder Blendungseffekte auf ein Minimum reduziert werden. Die Aufmerksamkeit wird auf die inszenierten Objekte gelenkt und die Leuchte bleibt dabei dezent im Hintergrund.

    Die Area-Leuchte mit „softGlow“-Optik verbessert dagegen das Wohlempfinden der Beleuchtung von Plätzen, Gehwegen und kleineren Straßen. Eine gezielte Lichtlenkung sorgt für optimalen Sehkomfort, indem der Helligkeitskontrast zwischen den einzelnen LED-Lichtpunkten und der Umgebung aufgelöst wird. Die einzelnen Optiken verschmelzen zu einer leuchtenden Fläche. Zusätzliche vertikale Lichtkomponenten bieten dabei optische Führung und erleichtern dem Betrachter, sich an die Lichtquelle zu gewöhnen, während er sich dieser nähert. Die Blendempfindlichkeit wird so verringert.

    Mit NIGHTSIGHT bietet Zumtobel nicht nur ein Beleuchtungsinstrument mit überzeugender Lichtwirkung und durchgängigem Design, das Außenbeleuchtungssystem punktet auch mit einer einfachen Installation und Wartung. Die Montage erfolgt besonders einfach dank Plug&Play-Steckverbindungen. Die Lichtköpfe der einzelnen LED-Module lassen sich zudem in nahezu jedem Winkel positionieren. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Farbtemperaturen zur Verfügung: Die Standardversionen mit 3000 K und 4000 K sind nur ein von zahlreichen Möglichkeiten, um sowohl eine historische Altstadt als auch eine moderne Skyline im rechten Licht erstrahlen zu lassen.

    Durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten, von Hell- und Dunkelzonen sowie von verschiedenen Lichtebenen gelingt es NIGHTSIGHT die dreidimensionale Wahrnehmung des Raumes zu verbessern, architektonische Besonderheiten zu betonen, Wiedererkennungsmerkmale zu schaffen und Räume zu modellieren. Für den Menschen wird dadurch der Sehkomfort, das Wohlbefinden und die Lebensqualität des nächtlichen Außenraums erhöht. Eine so bewusste Lichtgestlatung in Kombination mit innovativer Technik, welche Lichtverschmutzung durch Streulicht so gering wie möglich hält, reduziert gleichzeitig die Auswirkungen des künstlichen Lichts auf Pflanzen und Tiere und den Verbrauch von Energieressourcen. 

    NIGHTSIGHT ist dieses Jahr bereits mit dem iFDesign Award 2017 und dem Red Dot Design Award 2017 ausgezeichnet worden.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 04/2017
    Produkte

    Punktlandung: NIGHTSIGHT von Zumtobel gewinnt Red Dot Award

    Das modulare Lichtwerkzeug NIGHTSIGHT überzeugt mit maximaler Gestaltungsfreiheit und dabei innovativen Lösungsansätzen für komplexe urbane Beleuchtungsaufgaben – von der stilvollen architektonischen Lichtlösung bis zur Inszenierung von Plätzen, Straßen und Stadtvierteln. Dabei werden mühelos alle Ansprüche an eine ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltige Lichtlösung erfüllt.
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    Mit der architektonischen Außenbeleuchtung NIGHTSIGHT sichert sich Zumtobel dieses Jahr neben dem iF Design Award einen weiteren renommierten Designpreis: den „Red Dot Design Award 2017“. Die Jury würdigte die LED-Außenleuchte NIGHTSIGHT als eine hocheffiziente Produktfamilie mit hoher Anpassungsfähigkeit für die vielseitigen Anforderungen urbaner Beleuchtung. Der „Red Dot“ gilt als einer der international bekanntesten Designwettbewerbe und prämiert herausragende und wegweisende Gestaltung.

    Gemeinsam mit Ben van Berkel und den Designern von UNStudio in Amsterdam hat Zumtobel eine modulare Produktfamilie mit LED-Lichtwerkzeugen entwickelt, die in einem durchgängigen Design komplexe Beleuchtungsaufgaben im Außenbereich lösen. Das Ziel der Designer war es, unter dem Anspruch „turning spaces into places“ mit NIGHTSIGHT öffentliche Räume in Erlebniswelten zu verwandeln und dadurch die soziale Interaktion zu fördern.

    Zwei Optikkonzepte bieten Lichtplanern bei Anwendungen des nächtlichen Außenraums höchste Flexibilität: Perfektioniert für die Anstrahlung von Fassaden oder die Betonung architektonischer Details ist die Projektor-Leuchte mit „darkBeam“-Optik. Die Area-Leuchte mit „softGlow“-Optik verbessert die Beleuchtung von Straßen, Gehwegen und Plätzen. Dabei lassen sich die Lichtköpfe der einzelnen LED-Module in nahezu jeden Winkel positionieren.

    Durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten, Hell- und Dunkelzonen sowie verschiedenen Lichtebenen gelingt es NIGHTSIGHT, die dreidimensionale Wahrnehmung von Objekten in den unterschiedlichen Nachtzeiten zu verbessern, architektonische Besonderheiten zu betonen, Wiedererkennungsmerkmale zu schaffen und Räume zu modellieren. Für den Menschen wird dadurch der Sehkomfort, aber vor allem das Wohlbefinden und die Lebensqualität des nächtlichen Außenraums erhöht. Eine solche bewusste Lichtgestaltung in Kombination mit innovativer Technik, welche Lichtverschmutzung durch Streulicht so gering wie möglich hält, reduziert gleichzeitig die Auswirkungen des künstlichen Lichts auf die Umwelt, auf Pflanzen und Tiere, und auf den Verbrauch von Energieressourcen. Auf diese Weise revolutioniert NIGHTSIGHT die Wahrnehmung des nächtlichen Stadtbilds und bleibt dabei selbst dezent im Hintergrund.

    Über den Red Dot Design Award
    Die Auszeichnung „Red Dot“ hat sich weltweit zu einem renommierten Qualitätssiegel etabliert. Für 2017 sind Hersteller, Designer und Architekten aus 54 Ländern an der Ausschreibung beteiligt. Mehr als 1.000 internationale Gäste aus Design, Wirtschaft, Politik und Medien besuchen jedes Jahr die Preisverleihung im Rahmen einer großen Gala im Essener Aalto-Theater. Die prämierten Produkte sind anschließend vier Wochen lang im Red Dot Design-Museum in Essen zu sehen. Mit rund 2000 Ausstellungsstücken auf mehr als 4000 Quadratmetern beherbergt das Red Dot Design-Museum die weltweit größte Sammlung zeitgenössischer Design-Produkte.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 03/2017
    Veranstaltung

    Zumtobel setzt Highlights auf dem Salone del Mobile 2017

    Moderne Installationen mit kunstvoller Beleuchtung inszeniert.
    Zumtobel ist dieses Jahr mit vier kreativen Lichtlösungen für verschiedene Installationen im Rahmen des Salone del Mobile 2017 in Mailand vertreten.
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    1. Künstlerische Installation von Diller Scofidio + Renfro im Palazzo Litta im Rahmen der Veranstaltung „A Matter of Perception: LINKING MINDS“ des DAMn° Magazines und Mosca Partners, Corso Magenta 24
    Die räumliche Installation des interdisziplinären New Yorker Designstudios Diller Scofidio + Renfro (DS+R) bespielt den Hof des Palazzo Litta mit einem der grundlegendsten Elemente der Architektur – dem Dach – um einen Raum unter freiem Himmel zu schaffen. Der Baldachin besteht aus 300 Jeans, die von den Künstlern in einen völlig neuen Kontext überführt werden. Die Jeans als Alltagsgegenstand wird von DS+R von ihrem ursprünglichen Zweck entfremdet, indem sie symbolisch vom menschlichen Körper gelöst und als architektonisches Gestaltungsmittel eingesetzt wird. In einem modernen Ansatz, eingefangen in dem Kontext des monumentalen Klassizismus, verbindet der Baldachin die kollektive und die individuelle Dimension des urbanen Lebens. Die Zumtobel Group, die bereits für ihren aktuellen Geschäftsbericht 2015/16 „Blue Hour – Blaue Stunde“ eng mit DS+R zusammengearbeitet hat, kreierte dafür die perfekte Lichtlösung: Während zwölf PYLAS-Außenleuchten die Installation im farblichen Wechsel von unten beleuchten, werden die Wände des Innenhofes mit ARCOS-Strahlern in einer Farbtemperatur von 3000 K exakt und ohne Streulicht ausgeleuchtet.
    Eröffnung und Preview der Ausstellung: 03. April, 15:00 – 19:00 Uhr
    Design-Talk mit Jürg Zumtobel und DS+R-Gründungsdirektorin Elizabeth Diller: 04. April, 16:30 Uhr


    2.    Sawaya & Moroni showroom, Via Manzoni 11
    Die Architekten und Designer William Sawaya und Paolo Moroni präsentieren ihre neue Möbel-Kollektion, die Zumtobel als langjähriger Partner des italienischen Herstellers mit einer maßgeschneiderten Lichtlösung inszeniert. Die Zumtobel-Masterpieces „LQ by Hani Rashid“ und „VorteXX by Zaha Hadid“ sind die Highlights der Lichtlösung und bieten einen spektakulären Blickfang im Showroom. Die Kollektion von Sawaya & Moroni sowie Möbel weiterer Hersteller werden außerdem mit SUPERSYSTEM und IYON-Strahlern ins richtige Licht gerückt: die kleinen, dezenten Spots garantieren eine fokussierte Beleuchtung der einzelnen Möbel, abgestimmt mit einer passenden Farbtemperatur zwischen 2800 und 4000 Kelvin, um Struktur und Qualität des jeweiligen Materials optimal zu betonen. Mit den freistehenden Medienwänden CIELOS, die ein wechselndes Lichtspiel zeigen, wird zudem eine ansprechende Atmosphäre im Raum geschaffen.
    Eröffnung und Preview der Ausstellung: 03. April, 19:00 – 21:00 Uhr


    3.    Messestand Sawaya & Moroni auf dem Salone del Mobile 2017
    Zumtobel entwickelte das Lichtdesign für den diesjährigen Messestand von Sawaya & Moroni auf dem Salone del Mobile 2017. Dazu gehören die farblich veränderbaren Lichtwände ACTIVE LIGHT WALLS, die den Messestand in ein atmosphärisches Licht tauchen, sowie ARCOS-Spots für eine akzentuierte Beleuchtung der Möbel von William Sawaya, Zaha Hadid und weiteren Designern.
    Messestand Sawaya & Moroni: Salone del Mobile, 04. – 09. April, Halle 20/Stand E 18
       
    4.    Ausstellung und Special Event in der Galerie Casabella Laoboratorio: 09. April 2017, Via Marco Polo 13
    Die Galerie Casabella Laboratorio präsentiert anlässlich des Salone del Mobile die Ausstellung "Superficie e danza tra geometria e colore” zum Einen mit Keramik-Modellen der Keramikerin und Designerin Maria Luisa Brighenti in inspirierenden Farben und zum Anderen mit geometrischen Papier-Arbeiten des Ateliers Blumer der Universitätsakademie für Architektur in Mendrisio. Diese bestehen aus 140 Variationen der Faltkunst eines 2 m2-Papiers. Zumtobel untermalt die Ausstellung mit einer kunstvollen Lichtinstallation – mit den Zumtobel-Produkten TECTON, ONICO, NIGHTSIGHT, SUPERSYSTEM outdoor, ARCOS sowie mehreren Leuchten von Thorn und acdc. Am Abend des 07. April wird Zumtobel zudem im Rahmen eines Special Events die Wirkung der Ausstellungsobjekte mit einer besonderen Lichtinszenierung untermalen. 
    Ausstellung: 03. – 09. April
    Special Zumtobel-Event: 07. April, 20:00 Uhr

    Zumtobel. Das Licht.

  • 03/2017
    Lichtlösungen

    Goldene Zeiten für Zumtobel: Vier iF DESIGN AWARDs in 2017

    Zumtobel gewinnt mit drei neuen Leuchten und dem Geschäftsbericht der Zumtobel Group
    Innovative Gestaltungskraft und ein herausragendes Produktdesign – damit überzeugt Zumtobel auch dieses Jahr die Jury des iF DESIGN AWARDs 2017 und holt gleich vier der renommierten Designpreise. In der Kategorie Produktdesign gewinnt Zumtobel mit den Leuchten LINETIK, MELLOW LIGHT und NIGHTSIGHT. Der aktuelle Geschäftsbericht der Zumtobel Group, der in Zusammenarbeit mit  dem US-Designstudio Diller Scofidio + Renfro in New York entstand, erreicht zudem die höchste Auszeichnung GOLD in der Kategorie Kommunikationsdesign.
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    Heute werden in der BMW Welt in München die begehrten iF DESIGN AWARDs vergeben. Zur Preisverleihung werden mehr als 2.000 Gäste aus der internationalen Designszene, aus Medien, Wirtschaft und Politik erwartet. Zumtobel kann sich dieses Jahr ganze vier Auszeichnungen sichern und blickt damit heute auf insgesamt 85 iF AWARDs zurück. Der iF AWARD gilt als Indikator für zukunftsweisende Designentwicklung und Produktinnovationen.

    Die „Blaue Stunde“ als natürliches Lichtphänomen ist Thema des künstlerischen Geschäftsberichts 2015/16 der Zumtobel Group, der mit dem iF GOLD AWARD 2017 ausgezeichnet wurde. Der Geschäftsbericht reiht sich ein in die seit 25 Jahren andauernde Serie von künstlerisch gestalteten Büchern der Zumtobel Group, die inzwischen Sammelstatus erreicht haben. Die Geschäftsberichte entstehen in Zusammenarbeit mit hochkarätigen Künstlern, Architekten und Designern – 2015/16 wurde der Bericht vom New Yorker Studio Diller Scofidio + Renfro gestaltet. Als übergeordnetes Thema wählten Studio-Direktorin Elizabeth Diller und ihr Kreativ-Team gemeinsam mit Zumtobel das eindrucksvolle Licht der sogenannten „Blauen Stunde“ – die kurze Periode der Dämmerung, in welcher der Tag in die Nacht hinübergleitet. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Fotoprojekt in Zusammenarbeit mit Matthew Monteith. Es umfasst 45 Fotografien eines Wohnraums aus einem unveränderten Betrachtungswinkel über den Zeitraum von einer Stunde. Dabei verändert sich das Licht von Bild zu Bild und entfaltet eine einzigartige narrative Wirkung.

    Die Büro-Leuchte LINETIK überzeugte die iF-Jury in der Kategorie Produktdesign mit ihrer extrem reduzierten Formensprache und einem minimalistischen Design, hinter dem sich ein revolutionäres Lichtkonzept verbirgt. Mit ihrem schmalen Leuchtenkörper von nur 24,8 x 24,8 mm im Querschnitt ist sie weniger eine Leuchte als vielmehr ein filigranes Objekt im Raum, das dank innovativer Lichttechnik und der außerordentlichen Länge des Leuchtenkörpers das Licht genau dorthin lenkt, wo es der Nutzer braucht – direkt oder indirekt, ganz präzise auf die Arbeitsfläche und je nach Sehaufgabe individuell und separat steuerbar.

    MELLOW LIGHT holte für Zumtobel einen weiteren iF DESIGN AWARD. Die Deckenleuchte präsentiert sich in der 6. Generation in einem spannenden neuen Design: Daniel Stromborg, Practice Area Leader bei Gensler, ist es gelungen, ihre Formsprache weiterzuentwickeln, ohne dabei den Bezug zu über 25 Jahren Leuchtengeschichte zu verlieren. Sofort wiedererkennbar, aber schlanker und eleganter, unterstützt das Design modernste Lichttechnik, die sich perfekt auf die sich stetig ändernden Anforderungen im Büro einstellt. Die bedarfsorientierte Arbeitsplatzbeleuchtung ist für etwa 800 lx ausgelegt, da die meisten Menschen die weitaus geringere Normbeleuchtung im Büro als nicht ausreichend empfinden. Direktes und indirektes Licht können zudem mit Hilfe eines Sensors separat gesteuert werden. Zwei verschiedene Optiken sorgen für brillante Lichtqualität.

    Mit der jüngsten Bereicherung des Zumtobel-Portfolios, der architektonischen Außenbeleuchtung NIGHTSIGHT konnte sich der Lichtspezialist aus Dornbirn den vierten Designpreis in diesem Jahr sichern. Unter dem Anspruch „Turning spaces into places“ wurde die modulare hocheffiziente Produktfamilie für die vielseitigen Anwendungen urbaner Beleuchtung entwickelt – mit dem Ziel, öffentliche Räume in Erlebniswelten zu verwandeln und dadurch die soziale Interaktion zu fördern. Zwei verschiedene Optiken bieten Lichtplanern dabei höchste Flexibilität: Perfektioniert für die Anstrahlung von Fassaden oder die Betonung architektonischer Details ist die Projektor-Leuchte mit „darkBeam“-Optik. Die Area-Leuchte mit „softGlow“-Optik verbessert die Beleuchtung von Plätzen und Gehwegen. Auf diese Weise revolutioniert NIGHTSIGHT die Wahrnehmung des nächtlichen Stadtbilds und bleibt dabei selbst dezent im Hintergrund.

    Über den iF DESIGN AWARD
    Die iF DESIGN AWARDs werden seit 1953 verliehen und gehören zu den weltweit bedeutendsten Designauszeichnungen. Sie werden von unabhängigen Jurys aus international angesehenen Designern, Unternehmern und Wissenschaftlern nach fest definierten Kriterien vergeben. Jährlich werden in verschiedenen Kategorien die besten Designs innovativer Unternehmen prämiert. Die Auszeichnung wird in den fünf Disziplinen Produkt-, Kommunikations- und Verpackungsdesign sowie Interior Architecture und Professional Concepts vergeben. Für 2017 hatte die 58-köpfige Experten-Jury das Gütesiegel unter 5.575 Einreichungen aus 59 Ländern zu vergeben.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 02/2017
    Lichtlösungen

    Zumtobel Licht inszeniert „Bürchen Mystic“

    Mit einer Lichtlösung von Zumtobel wird der neue Dorfplatz in Bürchen im Schweizer Wallis mystisch in Szene gesetzt. Auf der Biennale Architettura 2014 entstand im Austausch mit dem Architekten Fernando Menis die Vision einer den durchs Laub einfallenden Lichtstrahlen nachempfundenen radialen Ausleuchtung, mit der die mystische Atmosphäre Bürchens bei Nacht entsteht. Dem Lichtwerkzeug SUPERSYSTEM outdoor gelingt es auf fabelhafte Weise, das alpine Bergdorf in weiche Lichtkreise einzutauchen.
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    Die Inspiration für eine Lichtlösung kam dem Architekten Fernando Menis auf der Biennale Architettura in Venedig 2014, als er erste Ideen mit Zumtobel austauschte. Mitten in den Giardini, als die Sonnenstrahlen durch das dichte Blätterwerk gebrochen wurden und mit weichen Lichtkreisen den Ort radial ausleuchteten, war dann auch die Vision des Lichtkonzepts für „Bürchen Mystic“ geboren. Der Dorfplatz der 700-Einwohner-Gemeinde Bürchen sollte in der Dunkelheit ähnlich kreisförmig erhellt werden. Es galt, die mystischen Lichtstimmungen, die durch das Spiel der Sonnenstrahlen mit ihrer Umgebung entstehen, mit Kunstlicht nachzuempfinden und auch die Veränderung des Tageslichts im Verlauf der Jahreszeiten zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollte das Lichtkonzept auch mit den vorbeilaufenden Passanten in Interaktion treten, indem die weich gezeichneten Lichtkreise sie über den Platz geleiten.

    Wie viele andere Dörfer in den Alpen kämpft auch Bürchen mit einer schwachen Wirtschaft und der Landflucht der jungen Bevölkerung. Bestrebt, diesen Trend umzukehren, den Wintertourismus mit einem attraktiven Sommerangebot zu ergänzen und auf lange Sicht auch attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, schrieb Bürchen 2013 einen Architektur-Wettbewerb aus. Menis konnte sich mit seinem Konzept, das neben der Neugestaltung des Dorfplatzes auch den Bau eines Hotels und anderer Einrichtungen zur Förderung des Touismus vor Ort umfasst, gegen renommierte internationale Mitbewerber durchsetzen. Er überzeugte mit einem naturverbundenen Designanspruch, der tief in der imposanten Landschaft Bürchens, seiner Geschichte und alpinen Traditionen verwurzelt ist. Gleichzeitig wird es auch dem Anspruch an ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit gerecht.

    Für die Realisierung seines Entwurfs wurde von Zumtobel eine Sonderlichtlösung entwickelt, die inzwischen in einer weiterentwickelten Version als Standard-Produkt erhältlich ist: SUPERSYSTEM outdoor. Die LED-Außenleuchte wurde für die multizonale Inszenierung von Räumen, Straßen und Flächen designt. Jede Leuchte besitzt mehrere LED-Lichttuben, die punktgenau und jeweils mit einer passenden Optik ausgestattet werden können, um gezielte Akzente zu setzen und gleichzeitig den Sehkomfort und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern. In den Abendstunden wird das natürliche Charisma und die mystische Wirkung des Bürchener Dorfplatzes mit der Lichtlösung von Zumtobel hervorgehoben, um – im Einklang mit der Natur – für das richtige Licht und eine emotionale behagliche Atmosphäre zu sorgen.

    Genau diese wohlfühlige Atmosphäre hat der Visual Artist Andreas Waldschütz visuell einfangen. In dramatischen Bildern ist es ihm gelungen, jene einzigartige mystische Stimmung zu transportieren; das Zusammenspiel von Licht, Architektur des Walliser Bergdorfs und der alpinen Bergnatur auf einer Terrasse hoch über dem Rhonetal werden dabei mit seinem unverkennbaren Stil authentisch und dennoch geheimnisvoll festgehalten. Durch die Zusammenarbeit von Zumtobel und Fernando Menis entstand nun mit „Bürchen Mystic“ nicht nur ein neuer Anziehungspunkt für Touristen, der die wirtschaftliche Abhängigkeit von den Zweitwohnungen durchbricht und neue Arbeitsplätze entstehen lässt, sondern ein Raum, der den Lebensraum der einheimischen Bevölkerung attraktiver gestaltet. Die neue Dorfmitte, die vorher ein menschenleerer Platz war, ist nun für die Dorfbewohner und die Besucher ein warmer Ort der Begegnung.

    Bei dem international anerkannten Preis „European Prize for Urban Public Space“ hat das Projekt „Bürchen Mystic“ es aus hunderten von Einreichungen unter die besten 20 Projekte geschafft – eine besondere Anerkennung für architektonische und städteplanerische Leistungen. Beim renommierten World Architectural Festival (WAF) in Berlin ist Bürchens Plaza zudem unter den zehn Finalisten der Wahl um das beste Landschaftsprojekt der Welt. Das WAF ist das global größte Architektur-Festival. Schließlich soll in einer zweiten Bauphase ein weiterer großer Schritt von Fernando Menis‘ Konzept realisiert werden: der Bau eines Hotels, das er „the inhabited forest“ nennt, das einem Wald gleicht und vollständig in die umgebende Landschaft integriert werden soll. 

    Zumtobel. Das Licht.

  • 02/2017
    Produkte

    German Design Award 2017: Zweifaches Lob für Zumtobel

    Zumtobel konnte sich erneut als wegweisendes Unternehmen in der internationalen Designlandschaft behaupten: Der österreichische Anbieter ganzheitlicher Lichtlösungen erhielt für seine innovativen Leuchten ONICO und LINETIK mit einer zweifachen „Special Mention“ des German Design Awards 2017 gleich doppelte Anerkennung. Der renommierte Rat für Formgebung würdigte Zumtobel damit zum vierten Mal in Folge für seine herausragenden Designleistungen in Verbindung mit hocheffizienter Lichttechnologie.
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    Die jährlichen Preisträger des German Design Awards stehen nicht nur beispielhaft für den wirtschaftlichen und kulturellen Wert herausragender Gestaltung, sondern bieten auch Orientierung und repräsentieren aktuelle Themen und Gestaltungsrichtungen.“ So lautet die Einschätzung des Rat für Formgebung, der dieses Jahr zum sechsten Mal den German Design Award auslobt. Jährlich prämiert die Jury hochkarätige Produkte und Projekte, die neue Meilensteine in der Designwelt setzen. Die Preisverleihung des German Design Awards 2017 findet am 10. Februar 2017 statt.

    „Wir freuen uns sehr über die zweifache Würdigung mit der ‚Special Mention‘ des German Design Award 2017“, so Daniel Lechner, Marketing Director Zumtobel. „Dieses Lob bestärkt uns in dem ständigen Bestreben, innovative Produkte zu entwickeln, die sich an jedes Nutzerbedürfnis anpassen lassen und dabei neue Maßstäbe im Beleuchtungsdesign setzen.“

    LINETIK – Minimalistische Leuchte für maximalem Lichtkomfort
    LINETIK stellt das gültige Konzept der Bürobeleuchtung in Frage. Als Steh- oder Pendelleuchte überzeugt sie mit einer filigranen Formensprache und einem minimalistischen Design, hinter dem sich ein revolutionäres Lichtkonzept verbirgt: Licht genau dort, wo es der Nutzer braucht. Mit Hilfe innovativer Lichttechnik kann der Nutzer direktes und indirektes Licht präzise auf die Arbeitsfläche lenken und je nach Sehaufgabe individuell und separat steuern. Ein integrierter Bewegungssensor schaltet die Beleuchtung bei Abwesenheit des Mitarbeiters aus. So vereint LINETIK maximalen Lichtkomfort mit höchster Energieeffizienz und einem eleganten Erscheinungsbild.

    ONICO – Vielseitiges Lichtwerkzeug für brillante Inszenierung
    Die Leuchte ONICO präsentiert sich als vielseitiges Lichtwerkzeug zur Konfiguration individueller Beleuchtungskonzepte im Bereich Präsentation und Verkauf. Nach dem Baukastenprinzip werden je nach Beleuchtungsaufgabe das passende LED-Modul und der Reflektor ausgewählt. Für individuelle Anpassung an die jeweilige Beleuchtungsaufgabe lassen sich zudem Ausstrahlungswinkel und Lichtstrom gezielt einstellen. Zusätzlich lassen sich die Strahler manuell präzise auf das jeweilige Warenangebot ausrichten. Das konsequent klare Design der Leuchte und der integrierte Konverter unterstützen das durchgängige Konzept. Dabei ist ONICO in seiner reduzierten Formensprache und dem klaren Design wenig polarisierend und passt sich jeder architektonischen Umgebung an.

    Über den German Design Award
    Der German Design Award ist der Premiumpreis des Rat für Formgebung und gilt als einer der anerkanntesten Design-Wettbewerbe weltweit. „Seit seiner Gründung 1953 ist es eine unserer zentralen Aufgaben, das internationale Designgeschehen zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten“, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. Die unabhängige Institution unterstützt Unternehmen darin, ihre Designkompetenz effizient zu kommunizieren und zielt darauf ab, das Designverständnis in der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Die Jury des German Design Awards setzt sich aus anerkannten Designexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gestaltungsindustrie zusammen. Der Award wird in den Kategorien Excellent Product Design, Excellent Communications Design und Universal Design vergeben. Insgesamt wurden dieses Jahr erstmals mehr als 4000 internationale Beiträge aus 50 Ländern eingereicht.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 01/2017
    Lichtlösungen

    Funktionalität und Ästhetik gehen Hand-in-Hand

    Siegrun Appelt beleuchtet den Garten des historischen Liebieghauses in Frankfurt. Für das räumliche und sinnliche Erlebnis der Besucher bringt die Künstlerin bei der Beleuchtung der Außenanlage des Liebieghauses Funktionalität und Ästhetik in Einklang. Realisiert wurde das Lichtkonzept mit der modularen Außenleuchte SUPERSYSTEM outdoor von Zumtobel.
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    Das Liebieghaus beheimatet inmitten eines der schönsten Gärten Frankfurts eine hochkarätige Skulpturensammlung. Und obwohl die ehemalige Gründerzeitvilla seit Beginn des 20. Jahrhunderts als öffentliches Museum geführt wird, hat es sich den Charme eines privaten Anwesens bewahren können. Die österreichische Künstlerin Siegrun Appelt hat für die Gartenanlage ein neues Lichtkonzept entwickelt. Wohl dosiert und präzise wird das künstliche Licht geführt, um diesen besonderen Raum und seine Geschichte in den Abendstunden für Besucher erlebbar zu machen. Für die gezielte Inszenierung und energieeffiziente Beleuchtung von Fassaden, Garten und Wegen setzt Siegrun Appelt die modulare LED-Außenleuchte SUPERSYSTEM outdoor von Zumtobel ein.

    Dezente räumliche Inszenierung
    Angepasst an den Ort und seine heutige Nutzung, macht das neue Lichtkonzept mit einem überlegten Miteinander von Funktionalität und Ästhetik die Dreidimensionalität und Sinnlichkeit des historischen Gartens erfahrbar. „Räumliche Arrangements beleuchteter Elemente, Licht- und Schattenverläufe verändern sich mit der eigenen Bewegung im Raum. Je nach Standort und Blickwinkel formieren sich immer wieder neue Bildmotive des nächtlichen Landschafts-, Architektur- und Kulturraumes. Diese zufälligen Bild-Formationen berühren mich, weil sie Geschichten erzählen, wie auch im Inneren des Gebäudes im musealen Kontext Geschichten zu finden sind“, beschreibt Siegrun Appelt die Wirkung des Mediums Licht auf das Erleben der Umgebung.

    Das Lichtkonzept lädt die Besucher ein, sich individuell mit dem Raum und dem Aufeinandertreffen von Privat und Öffentlich auseinanderzusetzen. Tritt man in den Garten, muss sich das Auge erst an die reduzierten Lichtstärken gewöhnen, denn das künstliche Licht im Garten hält sich im Vergleich zur Beleuchtung des ihn umgebenden städtischen Raums zurück. Das gezielt eingesetzte Licht ermöglicht das Spazieren, Entdecken und Verweilen auf dem Gelände, während es gleichzeitig den Blick auf architektonische Besonderheiten von Gebäude und Garten lenkt.

    Umdenken für einen nachhaltigen Umgang mit Licht
    Mit „Langsames Licht / Slow Light“ hat Siegrun Appelt ein Lichtprojekt initiiert, das sich für einen sehr bewussten und sensiblen Umgang mit Licht einsetzt. „Slow Light“ nützt innovative Entwicklungen wie LED-Technologie und Steuerungssysteme, um das Potenzial der Beleuchtung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu erschließen. Gleichzeitig nutzt es diese Möglichkeiten aber auch, um „neue ästhetische Formen zu entwickeln, denn gerade durch ein Weniger an Licht werden die besonderen Qualitäten des immateriellen, nur über das Beleuchtete wahrnehmbaren Mediums erkennbar“, so Frau Appelt.

    Modulare Technologien wie SUPERSYSTEM outdoor von Zumtobel ermöglichen auch im Außenbereich Lichtlösungen, die diesem Anspruch gerecht werden. Für die Beleuchtung der Fassaden des Liebieghaus, der Gartenanlage und der Wege wurden insgesamt 15 Leuchten installiert. SUPERSYSTEM outdoor kann nach Bedarf mit unterschiedlich vielen LED-Lichttuben konfiguriert werden, die sich zu einer Leuchte formieren. Für das Liebieghaus umfassen die Leuchten jeweils drei Lichttuben, die dreh- und schwenkbar sind, sowie eine Leuchte mit sechs fixierten Tuben. Für jeden Tubus kann eine passende Optik mit einem engen oder weiteren Ausstrahlungswinkel gewählt werden. So ermöglicht SUPERSYSTEM outdoor maximale Flexibilität und absolut präzise Lichtlenkung.

    Flexibilität beweist SUPERSYSTEM outdoor auch bei der Installation und wurde zum Teil an den Masten der bestehenden Laternen, im Boden oder an der Wand montiert. Dank der minimalistischen Formsprache tritt die Leuchte selbst in den Hintergrund und erfüllt sowohl funktionale als auch ästhetische Aufgaben. So konnten die vorhandenen städtischen Laternen, klassische Kugelleuchten, erhalten bleiben und agieren als zart schimmerndes Designelement. Einzig ihr Leuchtmittel wurde durch 1 Watt LEDs ersetzt. Mit einer Farbtemperatur von 3000 K und einer ausgezeichneten Entblendung schenkt SUPERSYSTEM outdoor angenehmen Sehkomfort. So gelingt es Siegrun Appelt mit der neuen Lichtlösung das historische Ambiente des Liebieghauses auch in den Abendstunden spürbar zu machen und ein nachhaltiges Erlebnis zu kreieren, das alle Sinne berührt.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 01/2017
    Unternehmen

    Licht für den urbanen Außenraum

    Zumtobel verleiht öffentlichen Außenräumen, Plätzen und Straßen mit dynamischen Lichtlösungen basierend auf dem Konzept „Active Light“ mehr Ausstrahlung und Charakter. Aus einfachen Plätzen wird attraktiver urbaner Lebensraum, der die Menschen zur Interaktion einlädt und mit dem sie positive Assoziationen verknüpfen. Dabei ist „Human Scale Lighting“ die Prämisse, die den Mensch zum Maß der Beleuchtung macht und die soziale Komponente des Lichts hervorhebt.
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    Es ist das elementare Zusammenspiel von Tag und Nacht, das den Menschen bewegt. Licht und Dunkelheit sind untrennbar miteinander verbunden und beides braucht der Mensch für sein emotionales und biologisches Wohlbefinden, aber auch um seine Umwelt wahrzunehmen und mit ihr zu interagieren. Zumtobel ist bestrebt, das richtige Licht zum richtigen Zeitpunkt zu bieten. Im urbanen Raum können so gewöhnliche Plätze auch in den Abendstunden zu Orten der Begegnung werden.

    Lichtplanung im Sinne von „Active Light“ weiß, dass Licht auf drei Ebenen (visuell, biologisch, emotional) auf den Menschen wirkt und passt die vier Dimensionen des Lichts, Intensität, Richtung, Farbe und Zeit, an die sich stetig verändernden menschlichen Bedürfnisse an.  Im Innenraum baut Zumtobel auf eine jahrzentelange Expertise und ein umfassendes Portfolio, um den Menschen durch den Tag und die Nacht zu begleiten. Mit den neuen modularen Leuchten-Produktfamilien SUPERSYSTEM outdoor und NIGHTSIGHT ist es jetzt möglich, im Außenbereich differenzierte Beleuchtungsaufgaben zu lösen.

    Der Mensch als Maß der Beleuchtung
    Das Potenzial von Lichtlösungen im Außenbereich geht heute weit über Aspekte der Sicherheit und Orientierung hinaus. Innovative Lichtwerkzeuge sind in der Lage, mit Licht wie mit einem Filter zu arbeiten und auf diese Weise den nächtlichen Lebens- und Arbeitsraum gezielt zu modellieren. Sie orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen und daran, wie und für welche Aktivitäten sie ihre Umgebung nützen und nehmen dabei auch Rücksicht auf das übergeordnete Ökosystem. So wird je nach Situation und Nachtphase der „Lichtfilter“ angepasst, um ein Lichtszenario bereitzustellen, das den Menschen unterstützt, z.B. kann eine aktivierende Lichtsituation verschiedene Bewegungs- und Verhaltensmuster iniitieren und fördern. Schließlich spielt der gezielte Einsatz von dynamischem Licht in variierender Intensität und Farbe auch eine entscheidene Rolle dafür, wie die Menschen ihre Umgebung erleben und welche Gefühle und Emotionen sie mit einem Ort verbinden. Somit wird Licht zum wichtigen Faktor, um über das Gefühl der Sicherheit hinaus die Attraktivität von Plätzen, Straßen und ganzen Stadtvierteln zu steigern.

    Natur, Stadt, Mensch und Licht – eine wechselseitige Beziehung
    Lichtplanung auf Basis des „Human Scale Lighting“-Gedankens erkennt auch, dass eine Stadt kein abgeschlossenes System ist, sondern sich mit ihren Bewohnern verändert und weiterentwickelt. Durch die zunehmende Vernetzung der Welt, neue Formen der Kommunikation und technologischen Fortschritt sind Städte heute 24 Stunden in Bewegung. Aktivitäten, die früher typischerweise tagsüber ausgeführt wurden, finden heutzutage in einem erweiterten Zeitfenster zunehmend auch abends und nachts statt. Infolgedessen wird der urbane Raum anders und intensiver genutzt und verlangt nach entsprechenden Lichtlösungen, die sich nahtlos an veränderte Lebensverhältnisse anpassen. Gleichzeitig gilt es aber auch die Auswirkungen des künstlichen Lichts auf Pflanzen und Tiere und den Verbrauch von Energieressourcen zu reduzieren. Ausgangspunkt für eine solche Lichtplanung ist immer die natürliche Nachtsituation, die Dunkelheit, aus ihr heraus wird Schicht für Schicht eine Lichtlösung entwickelt mit nur so viel Licht wie wirklich notwendig ist.

    Neue LED-Außenleuchten sind nicht nur von Haus aus deutlich energieeffizienter, sondern in Kombination mit der richtigen Steuerung arbeiten sie auch gezielter. Sie verbessern die drei-dimensionale Wahrnehmung und heben die architektonischen Besonderheiten und Bezugspunkte hervor, um den Sehkomfort und die Lebensqualität eines Außenraums zu erhöhen. Zudem sind sie in der Lage, die Historie von Gebäuden, Plätzen und Straßen zu betonen und dadurch auch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung ihrer Identität oder im Rahmen der Markenbildung zu leisten.

    Baukasten für Licht: modulare Lichtwerkzeuge für den urbanen Außenraum
    Mit der Erweiterung des Produktportfolios auf den Anwendungsbereich Outdoor bietet Zumtobel Architekten und Lichtplanern neue Möglichkeiten für die aufgabenspezifische Ausleuchtung von Wegen, Plätzen, Straßen und Fassaden. Für die Entwicklung des LED-Außenbeleuchtungssystems NIGHTSIGHT hat Zumtobel eng mit den Experten und Designern von UNStudio zusammen-gearbeitet. Entstanden ist ein Lichtwerkzeug, das mit einem umfassenden Sortiment an Optiken und Installationsmöglichkeiten in der Lage ist, vertikale und horizontale Flächen homogen auszuleuchten, aber auch gezielte Akzente zu setzen. Bei SUPERSYSTEM outdoor formieren sich mehrere LED-Lichttuben zu einer Leuchte, die sich selbst im Hintergrund hält. Vielmehr überzeugt sie mit multizonalem Licht, das mit Präzision und ausgezeichneter Entblendung begeistert. Exakt gerichtetes, wohl dosiertes Licht schützt zudem aktiv vor Lichtverschmutzung. Für die zunehmend komplexeren Anforderungen bei der Beleuchtung des urbanen Außenraums hat Zumtobel ein Portfolio entwickelt, dass ausgehend von den Bedürfnissen des Menschen eine hochwertige architektonische Inszenierung im Einklang mit der Natur ermöglicht.

    Zumtobel. Das Licht.

  • 01/2017
    Lichtlösungen

    Leuchtendes Juwel im Hamburger Hafen: Zumtobel entwickelt kunstvolle Lichtlösung für die Elbphilharmonie

    Zumtobel unterstreicht die magische Ausstrahlung der Hamburger Elbphilharmonie mit einer besonderen Lichtlösung, die das Herz des spektakulären Musikhauses – den Konzertsaal – auf einzigartige Weise zum Leuchten bringt.
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    Das Projekt der Hansestadt Hamburg steht vor seiner Finalisierung: Am 11. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie eröffnet. Den Besuchern erschließt sich damit inmitten der Hafen-City ein neues gesellschaftliches und kulturelles Zentrum. Das Bauwerk aus der Feder des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron steht auf mehr als 1000 Stahlbetonpfählen direkt an der Elbe. Der Entwurf der Architekten lässt Alt und Neu verschmelzen – auf einen ehemaligen Speicher mit Backsteinfassade wurde ein spektakulärer zeltartiger Glasbau gesetzt. Im Inneren befinden sich eine Philharmonie, ein Hotel, gastronomische Einrichtungen, Eigentumswohnungen und eine Aussichtsplattform – die Plaza. Auch Zumtobel gehörte zu dem Projektteam, das am Bau der Elbphilharmonie beteiligt war und realisierte verschiedene Beleuchtungslösungen innerhalb des Gebäudes.

    Optisch im wörtlichen Sinne besonders herausragend ist dabei die Sonderlichtlösung zur Allgemeinbeleuchtung im Konzertsaal: Zumtobel greift hier das Architektur-Konzept – die Verbindung von Alt und Neu – wieder auf und entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron, dem Lichtplanungsbüro Ulrike Brandi Licht in Hamburg und dem Glasgestalter Detlef Tanz aus Wegberg rund 1200 mundgeblasene Glaskugelleuchten, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der wellenförmigen Akustikdecke auftauchen – eine Hommage an die sturmerprobte Elbe nebenan. Der Leuchtenkörper ist dabei für den Betrachter unsichtbar in die Decke verbaut. Die traditionelle Handwerkskunst in Kombination mit moderner LED-Technologie machte die Entwicklung dieser Lichtlösung zu einer besonderen Herausforderung für Zumtobel. Das Ergebnis ist eine Sonderleuchte mit besonders reizvoller Erscheinung, die mit einer Farbtemperatur von 2700 K eine stimmungsvolle Lichtatmosphäre im Raum schafft. Des Weiteren sind die Kugelleuchten über eine DMX-Steuerung stufenlos dimmbar und HDTV-tauglich. Das heißt, Filmaufnahmen im Konzertsaal sind zu 100% flimmerfrei möglich. Ein Drittel der Leuchten ist außerdem in das Notlichtsystem eingebunden.

    In der Plaza befinden sich weitere 870 maschinell aus Kunststoff gefertigte Kugelleuchten. Sie sind rautenförmig gruppiert und dienen ebenfalls der Allgemeinbeleuchtung. Mit einer Farbtemperatur von 3000 K spenden sie angenehmes warmweißes Licht. Auch diese LED-Leuchten lassen sich stufenlos über DALI dimmen und sind teilweise in die Notlichtanlage eingebunden.

    Eine weitere Sonderleuchte entwickelte Zumtobel speziell für das Foyer und die Garderobe vor dem Konzertsaal. Es handelt sich dabei um eine Hybridleuchte mit handgefertigter Leuchtstoffröhre und einem RGB LED-Modul, die beide über eine DALI-Schnittstelle getrennt voneinander gesteuert werden können. Während die konventionelle Leuchtstoffröhre der Allgemeinbeleuchtung dient, ist über das RGB LED-Modul je nach Stimmung die gewünschte Farbe einstellbar. Damit lassen sich die 750 Leuchten je nach Veranstaltung individuell einstellen und zur emotionalen Effektbeleuchtung nutzen. Ein Teil der Leuchtstoffröhren ist auch hier wieder in die Notlichtanlage integriert.

    Darüber hinaus setzte Zumtobel in der Elbphilharmonie bereits bewährte Standardleuchten ein: Die Allgemeinbeleuchtung im Restaurant Störtebecker wird durch DIAMO- und VIVO-Strahler auf Stromschienen realisiert und durch LITECOM gesteuert. DIAMO zeichnet sich in seiner Wirkung durch einen besonders sauberen Lichtkegel und brillantes Licht aus, so dass die Leuchte hervorragend geeignet ist für die Akzentbeleuchtung über den Tischen. Im Westin Hotel sorgt darüber hinaus PANOS infinity in den Fluren und Konferenzräumen für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung. Die Downlights können sowohl horizontale wie auch vertikale Flächen homogen und mit hoher Lichtqualität ausleuchten und schaffen dabei eine angenehme Raumatmosphäre.

    Die Lichtlösung von Zumtobel greift in eine Reihe von Projektmaßnahmen rund um den Bau der Elbphilharmonie, der nun nach knapp zehn Jahren beendet ist. „Wir freuen uns sehr mit unserer einzigartigen Lichtlösung an diesem Architekturjuwel beteiligt zu sein – und jetzt das Ergebnis bewundern zu können“, so Nicole Drong, Leiterin des Zumtobel-Vertriebszentrums Hamburg und Carsten Froh, Vertriebsbeauftragter für das Projekt. „Es ist ein wunderbares Gefühl, die innere und äußere Strahlkraft des neuen Wahrzeichens zu erleben. Nun gilt es, diesen magischen Ort  in der Hamburger Hafen-City mit Musik und Leben zu füllen.“

    Weitere Informationen zur Elbphilharmonie finden Sie unter: » www.elbphilharmonie.de

    Zumtobel. Das Licht.

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