Gesundheit und Pflege

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Referenzen

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Trends / Gesund und aktiv

„ Menschen, die an einer demenziellen Erkrankung leiden, sind in spezieller Weise darauf angewiesen, das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in sich tragen zu können. Es ist alles dafür zu tun. Licht, genügend Licht, qualitatives Licht hilft mit, diesen Menschen Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Circadianes Licht fördert einen guten Tag-Nacht-Rhythmus und stärkt das ‚Wechselspiel’ zwischen Tag und Nacht. Die Schlafqualität kann sich ebenso verbessern, wie das Wachsein zu Tagzeiten. Pflege und Betreuung kann dadurch positiver gestaltet und erlebt werden, für Patient und Personal.“


Michael Schmieder
Leiter | Pflegeheim Sonnweid, Wetzikon | CH

Produktempfehlung:
CIELOS multicolor | Anbauleuchte
LUXMATE LITENET | Lichtmanagement 
  • Die richtige Beleuchtung hilft, den biologischen Rhythmus zu takten und zu unterstützen
  • Farbtemperatur und die Intensität der Beleuchtung bringen den Tagesablauf in Einklang
  • Die Natur ist das ideale Vorbild für eine angenehme und vitalisierende Beleuchtung
Produktempfehlung:
IMWS | Versorgungssystem
ZBOX| Lichtmanagement
  • Wohlfühl-Atmosphären entstehen durch Lichtstimmungen, die sich in Intensität, Lichtrichtung oder Lichtfarbe verändern
  • Verbinden sich Licht und Materialien zu einer Einheit, bekommen selbst sterile Räume einen wohnlichen Charakter
  • Eine individuell beeinfl ussbare Tageslichtintegration fördert die Genesung der Patienten

Produktempfehlung:
PERLUCE | Anbauleuchte
ONDARIA | Rundleuchte

  • Ausgeglichene Leuchtdichten werden als angenehm empfunden
  • Tageslicht wirkt natürlich und angenehm
  • Eine einfache Bedienung zählt zu den Grundanforderungen

Produktempfehlung:
ONLITE ERGOSIGN |
Rettungszeichenleuchte
SLOTLIGHT II | Einbauleuchte

  • Patienten und Personal können sich schneller orientieren
  • Blendungen zu vermeiden bedeutet Unfälle zu vermeiden
  • Gleichmäßige Helligkeit erhöht den Lichtkomfort
Qualität für Patienten & Pflegebedürftige
Takt geben
Wohbefinden steigern
Komfort erhöhen
Sicherheit bieten

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Zuverlässig und funktional

„ Das neue integrierte medizinische Wandsystem ist nach einer Umgewöhnungszeit von ca. 2–3 Wochen eine deutliche Arbeitserleichterung. Der Anschluss von medizinischen Geräten erfolgt besser und leichter überprüfbar als vorher. Die einheitliche Bedienung und Beleuchtungssituation ist gerade im Nachtdienst von Vorteil. Patienten fühlen sich durch das seitlich hinter dem Kopf integrierte Nacht-Orientierungslicht nicht mehr im Schlaf gestört. Die Reinigung und Desinfektion ist nach Einschätzung der Reinigungskräfte schneller möglich und besser überprüfbar als bei reinen Aufputzinstallationen.“


Ingrid Fleckeisen
Pflegekraft | AK Seligenstadt bei Frankfurt, Asklepios | DE

Produktempfehlung:
LIGHT FIELDS | Anbau-/Pendelleuchte
CIRIA | Steuergerät
  • Eine funktionale, blendfreie Beleuchtung ist für Arbeitsplätze mit hohen Sehanforderungen unerlässlich
  • Emotionale Lichtakzente sind ein ideales Kontrastprogramm für die sterile Umgebung
  • Lichtszenen auf Knopfdruck erhöhen den Komfort für Patient und Personal
Produktempfehlung:
CLEAN ADVANCED | Reinraumleuchte
CLEAN SUPREME | Reinraumleuchte
  • Hohe und gleichmäßige Beleuchtungsstärken schaffen ideale Arbeitsbedingungen
  • Lichtszenarien passen sich den Tätigkeiten an
  • Licht vermeidet Ermüdungserscheinungen
Produktempfehlung:
PANOS INFINITY Tunable White | Downlight
LUXMATE EMOTION | Touchpanel
  • Ein ständiger Wechsel von Tag- und Nachtschicht macht müde und führt zu Fehlern
  • Wird die innere Uhr langsam und dauerhaft umgestellt, fällt das Arbeiten bei Nacht leichter
  • Höhere Lichtintensitäten unterstützen die Aktivität und Wachheit des Personals
Produktempfehlung:
CONBOARD NP|
medizinisches Versorgungssystem
LUXMATE DIMLITE | Lichtmanagement
  • Modulare Licht- und Versorgungseinheiten passen sich der Nutzung eines Raumes fl exibel an
  • Lichtlösungen nach dem Baukastenprinzip decken von der Versorgungseinheit im Patientenzimmer bis zur Tiefgaragenbeleuchtung alle Bedürfnisse, auch projektübergreifend, ab
  • Eine intelligente Lichtsteuerung passt das Licht auf Knopfdruck den Sehanforderungen des Patienten oder des Arztes an
Unterstützung für Arzt und Pfleger
Arbeit sicherstellen
Details erkennen
Auf die Zeit achten
Flexibel sein

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Ökologisch und ökonomisch

„ Bei der zukünftigen Konzeption von Beleuchtungsanlagen werden vor allem die Lebenszykluskosten entscheidend sein. Eigenschaften wie Langlebigkeit, Energieeffizienz, einfache Montage- und Wartungsmöglichkeiten machen den Unterschied. Ein hohes Energieeinsparpotential ergibt sich aus der Kombination von energieeffizienten Leuchten und einer optimierten Steuerung. Für mich sind jene Kosten entscheidend, die eine Leuchte nach 25 Jahren erzeugt hat.“




Herbert Feurstein
Technischer Leiter | Landeskrankenhaus Bregenz

Produktempfehlung:
LUXMATE LITENET | Lichtmanagement
LUXMATE Tageslichtmesskopf | Sensor
  • Effiziente Leuchten und Leuchtmittel reduzieren den Energieverbrauch deutlich
  • Eine intelligente Lichtsteuerung schaltet das Licht ab, wenn es nicht benötigt wird
  • Sanierte oder modernisierte Lichtlösungen führen zu einer wirtschaftlicheren Gesamtlösung
Produktempfehlung:
PANOS INFINITY | Downlight
LUXMATE ED-SENS | Anwesenheitssensor
  • Wirtschaftliche Lösungen beginnen bei effizienten Leuchtmitteln und modernen, dimmbaren Vorschaltgeräten
  • Montagefreundliche und langlebige LED-Leuchten senken die Betriebskosten
  • Moderne Optiken, Linsen und Refl ektortechnologien sorgen für maximale Energieeffi zienz bei gleichbleibender oder sogar höherer Lichtqualität
Produktempfehlung:
PERLUCE | Anbauleuchte
CIELOS Move | Medienleuchte
  • Gutes Licht hinterlässt einen guten Eindruck
  • Licht festigt die Corporate Identity
  • Licht bringt die Architektur zur Wirkung
Produktempfehlung:
SCUBA LED | Wannenleuchte
LUXMATE LITENET | Lichtmanagement
  • Unterschiedliche Anwendungsgebiete stellen unterschiedliche Anforderungen
  • Allgemein-, Not- und Sicherheitsbeleuchtung bilden mit intelligentem Gebäudemanagement eine Einheit
  • Licht als Wohlfühlfaktor gewinnt an Bedeutung
Mehrwert für Betreiber und Investoren
Energieverbrauch reduzieren
Wirtschaftlichkeit steigern
Image aufwerten
Ganzheitlich betrachten

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Sicherheitsbeleuchtung

Anspruchsvolle Vielfalt
Hochwertiges Design zieht sich wie ein roter Faden durch das vielseitige Zumtobel Produktportfolio der ONLITE Leuchten. Ihre Versorgung, Steuerung und Überwachung kann zentral oder lokal erfolgen. Dank einfacher Installation und Inbetriebnahme lassen sich sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten optimieren.

ONLITE PURESIGN
Ein 3-Millimeter-Rahmen aus edlem Aluminium, eine geringe Aufbauhöhe und eine Erkennungsweite von 30 m – das sind die äu ßeren Dimensionen der schlanken PURESIGN. Im Inneren der Rettungszeichenleuchte steckt modernste LED- und Lichttechnik.

Design by EOOS

ONLITE COMSIGN
Transparentes Acrylglas und eloxiertes Aluminium charakterisieren das Erscheinungsbild der repräsentativen Rettungszeichenleuchte. Ihre funktionalen Qualitäten bringt sie mit innovativer LED-Technologie und einer Erkennungsweite von 26 m zum Ausdruck.

Design by Matteo Thun

ONLITE ARTSIGN
Die kleinste Rettungszeichenleuchte im ONLITE Sortiment bietet ein Maximum an Zuverlässigkeit und Effizienz. Leistungsstarke Power-LEDs sorgen für eine Erkennungsweite von 15 m – bei langer Lebensdauer und absoluter Wartungsfreiheit.

Design by Matteo Thun

Die LED-Orientierungsleuchten erfüllen die Vorgaben der EN 1838 für die Fluchtwegbeleuchtung mit Leichtigkeit und Eleganz.

ORILED LED-Orientierungsleuchte
Als Poller-, Wandeinbau- und Wandanbauleuchte mit Einzelbatterien für 1 oder 3 Stunden erhältlich, sorgt ORILED für eine sichere Beleuchtung aus Bodennähe.

ONLITE central CPS
Notlichtsysteme mit zentraler Versorgung

Basierend auf einem modularen System passt Zumtobel jede Zentralbatterie- anlage exakt den projektspezifischen Kundenbedürfnissen an. Jede DALI-Leuchte im Zentralbatteriesystem lässt sich als einzeln überwachbare Sicherheitsleuchte einsetzen und individuell steuern. Die weiteren Vorteile der Kommunikation über DALI: minimaler Wartungsaufwand, störungssichere Datenkommunikation und kein Bedarf an zusätzlichen Kommunikations- bausteinen in den Leuchten.

Unauffällig im Alltag, verlässlich im Notfall
ONLITE ARTSIGN, COMSIGN, PURESIGN
ORILED
ONLITE central CPS

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Lichtlösungen - Krankenhaus

Rahmenbedingungen:
Patientenzimmer 4 m x 8 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Medizinisches Versorgungssystem VE-L/V
• Downlight PANOS Q
• Lichtmanagement DIMLITE

Lichtqualität
- Passende Lichtstimmungen zum Lesen,
  für die Besuchszeiten und für Untersuchungen

Energieeffizienz
- Nur bei Bedarf eingesetzte Beleuchtungskomponenten
  reduzieren den Energieverbrauch

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Rahmenbedingungen:
Patientenzimmer 4 m x 8 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Medizinisches Versorgungssystem CONBOARD NP
• Bettenleuchte CUREA
• Einbauwandleuchte KAVA
• Downlight PANOS Q
• Lichtmanagement ZBOX

Lichtqualität
– Angenehme Raumatmosphäre ohne sichtbare Medizintechnik
– Dank Waveguidetechnologie bestens entblendetes Raum- und Leselicht
– Beleuchtungskomponenten für jede Tätigkeit
– Zusätzliches Orientierungslicht für Sicherheit in der Nacht

Energieeffizienz
– Nahezu gleicher Energieverbrauch bei deutlich erhöhter Lichtqualität
– Automatische Nachtabsenkung der ZBOX spart zusätzlich Energie

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Rahmenbedingungen:
Patientenzimmer 4 m x 8 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Medizinisches Versorgungssystem IMWS 
  (mit integriertem Raum- und Leselicht)
• Einbauwandleuchte RESCLITE
• Downlight PANOS INFINITY WW
• Lichtmanagement LITENET

Lichtqualität
– Integriertes Wandsystem mit Versorgung, Einspeisung und Beleuchtung
– Integration des natürlichen Tageslichts
– Zusätzliche vertikale Wandaufhellung für ausgeglichene Leuchtdichten

Energieeffizienz
– Gebäudeweites Lichtsteuerungssystem nutzt das Maximum des
   Energiesparpotentials

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Basic
Standard
Optimal

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Lichtlösungen - Pflege

Rahmenbedingungen:
Gemeinschaftsraum 8 m x 6 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Einbauleuchte MILDES LICHT V 1/55 W TC-L
• Geschaltet

Lichtqualität
– Homogene Allgemeinbeleuchtung mit weicher Lichtverteilung, die
   auch Wände und Decken aufhellt

Energieeffizienz
– Neue Leuchtengeneration mit maximaler Effizienz
– Langlebig und wartungsfreie LED-Modelle für verbesserte Leuchten-
   effizienz bei reduzierter Anschlussleistung

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Rahmenbedingungen:
Gemeinschaftsraum 8 m x 6 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Einbauleuchte LIGHT FIELDS LED 1/44 W
• Downlight PANOS INFINITY WW Stable White
• Lichtmanagement LUXMATE DIMLITE

Lichtqualität
– Gleichmäßig und homogen ausgeleuchteter Kommunikationsbereich, um die
   Sehaufgaben auch bei verringertem Sehvermögen meistern zu können
– Ausgewogene Leuchtdichteverteilung: Vertikale Flächenaufhellung mit Wallwashern

Energieeffizienz
– Effizienteste LED-Flächenbeleuchtung, erfüllt alle Anforderungen an die
   Blendbegrenzung
– Einfaches Anpassen der Lichtstimmung an Tätigkeiten und Tageszeit

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Rahmenbedingungen:
Gemeinschaftsraum 8 m x 6 m, 8 Stunden, 365 Tage/Jahr

• Lichtdecke CIELOS 3C 12/21 W
• Downlight PANOS INFINITY WW Tunable White
• Lichtkanalsystem SUPERSYSTEM 1/2,5 W
• Lichtmanagement LUXMATE EMOTION

Lichtqualität
– Farbtemperaturveränderliche Lichtdecke für hohe, gleichmäßige Leuchtdichten
– Dynamische Veränderung der Farbtemperatur zum Ausgleich bei Tageslichtdefizit
– Kleine Spotlights für gerichtetes Licht, Abwechslung durch Schattigkeiten und Kontrasterhöhung
– Vertikale Wandbeleuchtung für ausgewogene Leuchtdichten und als Gegenpol zum Tageslicht

Energieeffizienz
– Zeitgesteuerte Beleuchtung reduziert den tatsächlichen Energieverbrauch

Human Aspects + Energy Efficiency =
Humanergy Balance

Basic
Standard
Optimal

Gesundheit und Pflege

Referenzen

Pflegeheim Maldegem
Maldegem, Belgien
Bauherr: Stadt Maldegem, Maldegem (BE)
Architekt: AIKO Architecten & Ingeineur, Maldegem (BE)
Licht macht aktiv

„Eine gute Gebäudearchitektur führt dazu, dass die Menschen sich wohler fühlen und zufriedener sind. Das gilt für alle, den Bewohner, die Mitarbeiter und auch die Besucher“, so der verantwortliche Architekt Eric Verstraete vom Büro AIKO, das für die Gesamtplanung inklusive der Haustechnikplanung verantwortlich zeichnet. Auf dem 10 000 m2 großen Campus entstanden drei sich ergänzende und miteinander verbundene Teilprojekte. Mittelpunkt des Campus ist der Licht durchflutete Neubau, dessen beide Flügel in der Mitte von einem großzügigen Restaurant verbunden werden. Downlights geben hier ein sehr gleichmäßiges Licht, das durch Strahler ergänzt wird und sich jederzeit modifizieren lässt. So sind auch Theaterveranstaltungen oder Filmvorführungen in dem hohen Raum möglich.

Zwei quadratische, mit den für diese Region typischen dunklen Backsteinen verkleidete, Gebäude mit jeweils zwei Stockwerken gehen links und rechts von der Cafeteria ab. Sie sind auf die speziellen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt. Der rechte Gebäudeteil beherbergt 124 Räume für pflegebedürftige Menschen. Schon der Eingangsbereich wirkt einladend und frisch. Das reichlich vorhandene Tageslicht wird nur bei Bedarf mit runden Pendelleuchten und indirekt strahlenden Wandleuchten ergänzt.

Das typische Krankenhaus-Weiß findet man hier kaum. Auch lange Korridore gibt es nicht, eher Wege, die zum Spazieren anregen und durch die großen Innenhöfe auch permanent Tageslicht erhalten. Die Wegeführung wird durch SLOTLIGHT Lichtlinien unterstrichen und die Zimmereingänge werden durch kleine LED-Downlights akzentuiert. Die einzelnen Pflegegruppen sind durch eigene Farben gekennzeichnet, die Wandleuchten greifen die Farbe auf und erleichtern so die Orientierung. Jeder Bereich ist um einen Innenhof angeordnet. Bodentiefe Fenster in den Zimmern und auch in den Aufenthaltsräumen lassen auch die weniger beweglichen Bewohner mit der Natur leben. Das Tageslicht kann bei Bedarf durch Kunstlicht von abgependelten Direkt-Indirekt-Leuchten ergänzt werden.
Lichtlösung
Universitätsklinik Hamburg Eppendorf
Hamburg, Deutschland
Bauherr: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg (D)
Architekt: Nickl & Partner Architekten, München (D)
Lichtplanung: bert und Partner, Nürnberg (D)
Generalunternehmer: Hochtief Construction AG, Essen (D)
Licht für Körper und Seele

Revolutionär in der Krankenhausarchitektur ist der Entwurf des kürzlich eröffneten Uniklinikums in Hamburg-Eppendorf (UKE) der Münchner Architekten Prof. Hans Nickl und Prof. Christine Nickl-Weller. Das Gebäude beherbergt 16 Operationssäle samt Intensivstationen und über 700 Betten. Der Begriff „modern“ wird durch das neue UKE nun viel komplexer und im Sinne des beschriebenen Wandels definiert: Das UKE ist das modernste Klinikum Europas, weil bei der Konzeption des neuen Gebäudes oberste Priorität war, dass erstens das Personal kosteneffizient und zugleich qualitativ auf höchstem Niveau arbeiten kann. Und zweitens, weil man davon ausging, dass der Patient ein „mündiger Kunde“ ist und seine Genesung nicht nur Ergebnis guter medizinischer Versorgung, sondern auch Resultat einer Atmosphäre ist, in der sich der Patient aufgehoben, umsorgt und wohl fühlt.

Die effiziente Organisation des Klinikbetriebs läuft hinter den Kulissen ab – für den Patienten und Besucher des Hauses weitgehend unsichtbar. Dies unterstützt den Genesungsprozess ebenso wie der sehr behaglich gestaltete Bettentrakt. Die „Unterkunft“ des Patienten ähnelt im UKE eher einem Hotelzimmer als einer Zelle. Die Patientenzimmer sind in warmen Farben gestrichen und haben dunkle Parkettböden. Zu jedem Bett gehört eine eigene Multimediaeinheit, die dem Patienten erlaubt, unabhängig vom Bettnachbarn TV zu schauen, zu telefonieren oder im Internet zu surfen – selbstverständlich alles mit Kopfhörer. Das in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und dem UKE entwickelte CONBOARD Medienversorgungspaneel mit Anschlüssen für Starkstrom, Gasversorgung und Kommunikationstechnik wurde in ein hochwertiges Schranksystem integriert.

Die innovative Lichtlenkungstechnologie der Bettenleuchte sorgt mit ihren getrennt schaltbaren Komponenten für Raum-, Lese- und LED-Orientierungslicht für eine zeitgemäße und ästhetische Lichtkultur in den Patientenzimmern. Durch diese Lösung wird die sonst übliche Sichtbarkeit von technischen Anschlüssen im direkten Patientenumfeld vermieden und damit der Verfremdungseffekt eines Krankenhausumfelds gemindert.

In diesem Duktus ist auch der Krankenhausboulevard im 2. OG zu verstehen. Mit seiner Patientenbibliothek, Cafeteria, Restaurant, Geschäften, Friseur, Internetangebot und einer Filiale der Hamburger Sparkasse garantiert er einen kurzweiligen Krankenhausaufenthalt. In diesen Bereichen stellten die Lichtplaner eine unkomplizierte Orientierung in den Vordergrund. Sie wählten eine in ihrer gradlinigen Formensprache zeitgemäße Leuchte, die die Räume angenehm erhellt und für ein homogenes Erscheinungsbild sorgt. Auch dies gehört zum Anforderungsprofil einer modernen Klinik. Das UKE ist eine der ersten Kliniken, die es schafft, dass der Patient beim Durchschreiten des Haupteingangs nicht das Gefühl der Abkehr von der Außenwelt erhält. Eine Klinik muss in der subjektiven Betrachtung des Patienten eine ähnlich unhomogene Struktur aufweisen, wie sie in unserem Alltag vorhanden ist, und als ein lebendiger Ort verstanden werden: Sie muss öffentliche und weniger öffentliche Bereiche anbieten, Tageszeiten müssen erkennbar bleiben und individuelle Bedürfnisse der Patienten, so weit möglich, berücksichtigt werden.
Lichtlösung
Krankenhaus Gmunden
Gmunden, Österreich
Bauherr: Gespag OÖ Gesundheits- und Spital AG, Linz (AT)
Architekt: fasch&fuchs.ZT-gmbh, Wien (AT)
Elektroplanung: TB Wanger & Partner ZT GmbH, Linz (AT)
Elektroinstallation: ELIN GmbH & Co. KG, Linz (AT)
WOHLFÜHLFAKTOR LICHT
Krankenhaus Gmunden modernisiert sich

Die zweite Bauetappe zur Erweiterung und Sanierung des oberösterreichischen Landeskrankenhauses Gmunden zeugt von einer neuen Wahrnehmung im Gesundheitswesen. Die Prämisse: „Bestmögliche medizinische Versorgung in modernen Einrichtungen.“ Entstanden ist ein Gebäudekonglomerat aus bestehenden und neuen Bauten. Grünzonen vor den Pflegestationen umschließen das Krankenhaus und gewährleisten Intimsphäre und Ruhe. Auch im Inneren regiert ein neuer Zeitgeist: Mehr als 60% Energie spart das sanierte Landeskrankenhaus Gmunden aufgrund einer intelligenten Lichtsteuerung. Dabei werden bis zu 3500 Leuchten und 500 Jalousien tageslichtabhängig über DALI gesteuert. Die komplexe Technik bleibt Patienten und Besuchern gänzlich verborgen, allein die Wirkung des Lichts ist für alle spürbar: feine Lichtlinien und indirektes Licht harmonieren mit ruhigen Farben. Von Licht durchflutete Gänge und öffentliche Bereiche wirken freundlich und einladend. Auch die Patientenzimmer folgen dem Modernisierungsgedanken: die architektonische Zusammenführung der Einzelbettleuchten Pureline und der Versorgungseinheiten Conboard erlaubt wohltuendeGrundbeleuchtung und medizinische Sicherheit.
Lichtlösung
Marienkrankenhaus
Hamburg, Deutschland
Bauherr: Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co.KG, Hamburg (D)
Architekt: Henke + Partner, Hamburg (D)
Spitzenmedizin und Wohlfühlatmosphäre unter einem Dach

Mit zwölf Kliniken und Instituten mit über 500 Betten für jährlich mehr als 60.0000 Patienten gilt das Marienkrankenhaus als das größte konfessionelle Hospital in Hamburg. Auf einer Fläche von 8.000 m2 entstand das neue Interdisziplinäre Notfall- und Operationszentrum, das mit einer außergewöhnlichen Architektur direkt mit dem bisherigen Altbau verbunden wurde.

Schon beim Betreten des Notfall- und Operationszentrums empfängt die Patienten eine bunt schimmernde Fassade. Die farbige Heiterkeit der mit Glasplatten verkleideten Gebäudeseite wirkt einladend und auch im Inneren bilden helle Oberflächen und ansprechende Holzdecken in den Fluren die tragenden Säulen der Einrichtung. Mit den bewusst gewählten Farben gelb, orange, rot, die in der Farbenlehre für Lebensfreude und Optimismus stehen, unterstreicht das Marienkrankenhaus seine Mission der praktizierten Pflege mit Herz.

Bei der Beleuchtung entschied sich die Krankenhausleitung im Eingang und in den Fluren für eine gleichmäßige indirekte Allgemeinbeleuchtung. Die großflächigen Bereiche erscheinen dadurch in einem freundlich warmen Licht, das eine beruhigende Wirkung ausübt. Hierzu wurde das Lichtbandsystem TECTON-TETRIS an den Randzonen der Gänge installiert. Die Vouten-Optik sorgt mit ihrer indirekt abstrahlenden Lichtcharakteristik für gleichmäßig ausgeleuchtete Decken, ohne dabei zu blenden.

Wie schon am Eingang und in den Gängen der Klinik überraschen selbst in den Operationssälen und Patientenzimmern gelbe Decken und feine Wandverzierungen in gelb, orange und rot. Um hier dennoch die hohen Anforderungen an Hygiene und Lichtqualität problemlos zu erfüllen, installierte Zumtobel in den OPs die Reinraumleuchten Clean Supreme und auf der Intensivstation die Clean Advanced jeweils mit der Schutzart IP 65/54. Beide Clean Varianten bedienen sich modernster Lampentechnologien T16 und elektrosicherer Vorschaltgeräte.

Auch die in den Patientenzimmern eingesetzte geradlinige Licht- und Versorgungseinheit PURELINE eignet sich aufgrund der Kombination von indirektem Raumlicht und direktem Leselicht für alle Anforderungen einer wohnlichen und doch medizinisch sicheren Beleuchtung. Mit einem einfachen Knopfdruck kann von der Allgemein- oder Lesebeleuchtung zur visuell anspruchsvollen Untersuchungsbeleuchtung mit 300 Lux  umgeschaltet werden. Die von allen Seiten geschlossenen Leuchten sind sehr einfach zu reinigen und erfüllen die Normen zur Verwendung in klinischen Bereichen. Trotz dieser hohen lichttechnischen und medizinischen Anforderungen gelingt dem Marienkrankenhaus durch das einzigartige Zusammenspiel aus Materialien, Farben und Licht in allen Räumlichkeiten ein eindrucksvoller Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, zwischen Spitzenmedizin und Wohlfühlambiente.
Lichtlösung
Klinikum Offenbach
Offenbach am Main, Deutschland
Bauherr: Stadt Offenbach, Offenbach a.M. (D)
Architekt: woernerundpartner, Frankfurt (D)
Lichtplanung: Brendel Ingenieure, Frankfurt (D)
Elektroinstallation: Elektro Bauer, Leipzig (D)
Kraftvolle Ruhe

Eine ideale Infrastruktur für prozessgesteuerte Patientenwege, hochaktuelle medizintechnische Ausstattung, durchdachte Raumgestaltung und optimale Farb-, Material-, Beleuchtungs- und Freiraumkonzepte charakterisieren den Neubau des Klinikums Offenbach. Somit sind in Zukunft die beste Versorgung der Patienten, angenehme Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und das größtmögliche Wohlbefinden für alle Menschen im Haus gewährleistet. Die Beleuchtung trägt einen großen Teil dazu bei: Hochwertige blendfreie Leuchten unterstützen die Mitarbeiter in ihren Tätigkeiten. Das Licht in den Patientenzimmern fördert die Genesung. Intelligente Beleuchtungslösungen erleichtern den Besuchern die Orientierung.

Mit einer Nutzfläche von über 29 000 m² und einer Geschossfläche von knapp 60 000 m² bietet der Neubau des Offenbacher Klinikums Platz für sechs Kompetenzzentren: die Pflege-, Intensivpflege-, Operations-, Untersuchungs- und Behandlungsbereiche und eine zentrale Betriebstechnik. Entworfen wurde der siebenstöckige Neubau von woernerundpartner. Petra Wörner, Architektin und Geschäftsführerin des Frankfurter Planungsbüros, bezeichnet die Architektur des kammförmigen Gebäudes, das über vier Trakte verfügt, als „diszipliniert, ohne Pathos, aber nicht ohne Poesie“.

Der wandlungsfähige Grundriss bietet Flexibilität für sich ändernde Arbeitsabläufe, kurze Wege für Patienten, Mitarbeiter und Besucher, und selbst baulich kann das massive Gebäude sich der Zukunft anpassen und noch um einen „Zinken“ links und rechts des Kammrückens erweitert werden. Im öffentlichen Bereich liegen die großzügige Eingangshalle, eine Cafeteria über zwei Ebenen, die Shoppingmeile, eine Kapelle und ein muslimischer Gebetsraum. Im Sockel befinden sich die Operationsbereiche und die Diagnostik. Darauf aufgesetzt sind die kammartig konzipierten Pflegestationen mit 724 Betten mit den dazugehörigen Diensträumen.

Bei der Gestaltung der öffentlichen Bereiche des Neubaus wählten die Architekten warme Farben und viel Licht als zentrale Elemente. Schon die Fassade strahlt lebendige Freundlichkeit aus und leuchtet in kräftigen Rottönen. Durch ihre hohe Transparenz erzeugt sie Leichtigkeit, Lichtfülle und Farbigkeit. In der zweigeschossigen Eingangshalle, die jeder Besucher durch den Haupteingang betritt, unterstützt ein harmonisches Lichtkonzept mit Panos Downlights und Sonderausführungen der Slotlight-Einbauleuchte für eine schnelle Orientierung. Das warme Rot des Bodens strahlt an die weißen Wand- und Deckenelemente und lässt den großen Raum freundlich und sanft wirken. Ein speziell konzipiertes Wegeleitsystem mit attraktiven Farb- und Musterakzenten hilft Patienten und Besuchern in allen öffentlichen Bereichen des Hauses,  schnell die gewünschte Abteilung oder Station zu finden.

Die Patientenzimmer auf den 13 Pflegestationen sind hell und freundlich gestaltet und besitzen eine Möblierung aus hochwertigen Schreiner-Einbauten, in die auch die medizinische Versorgungseinheit Conboard integriert ist. Das wohnlich-warme Farb- und Materialkonzept aus Sand- und Erdtönen in den Pflegezimmern für erwachsene Patienten wird in der Kinderstation von kräftigeren Farben abgelöst, die von je einer Wand im Patientenzimmer auf die Betten der Kinder abstrahlen.

Slotlight-Einbauleuchten sorgen für angenehm hell beleuchtete Flure – vier Leuchten, die ein Quadrat bilden, unterstreichen die Kreuzungspunkte. In den Treppenhäusern empfinden Linaria Leuchten den Treppenverlauf nach und wirken als attraktives Pendant zum Geländer. Orientierung und Führung im großen Haus bieten auch die vielfachen Blickbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Gebäudeteilen. Dazu kommen verschiedenfarbig gestaltete und unterschiedlich angelegte Innenhöfe in den Farbthemen Rot, Gelb und Grün, die abhängig von Tages- und Jahreszeit immer neue Farbspiele bieten. Die Architektur des Neubaus erlaubt darüber hinaus über die an vielen Stellen bewusst geöffnete Fassade die Aussicht auf die umliegenden Stadtviertel und deren optische Einbindung in die Anlage.
Lichtlösung

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