Die internationale Staaten- gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit den Ausstoß an schädlichem Kohlendioxid zu senken.
Dies kann bei der Beleuchtung nur durch die Reduktion des Energie- verbrauchs, nicht durch eine Verringerung der Anschlusswerte erfolgen.
Berücksichtigt werden diese in den neuen Energieverbrauchkenn- zahlen in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter. Gleichzeitig gilt es, für den Menschen ein Umfeld zu gestalten, das seine Leistungs- fähigkeit fördert und seinem Wohlergehen dient.
Ein globales Anliegen
Reaktion auf den Klimawandel: das Kyoto-Protokoll
1992 wurde in Kyoto die Stabilisierung der Treibhausgasemission beschlossen. In der Folge wurden konkrete und verbindlichen Reduktions- verpflichtungen festgelegt. Demnach müssen die Emissionen bis 2012 um acht Prozent reduziert werden. Als Vergleichswert dienen die Zahlen von 1992. Auch die Beleuchtungsindustrie ist aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten und in diesem Zeitraum 24 Millionen Tonnen Kohlendioxid einzusparen. Die Angaben der Internationalen Energieagentur IEA zum weltweiten Energieverbauch der Beleuchtung:
650 Megatonnen Primärenergie
2.550 Terra Watt Stunden Elektrizität
19 Prozent des globalen Verbrauchs
Der Primärenergiebedarf umfasst den gesamten energetischen Aufwand von der Gewinnung über die Wandlung und den Transport der Endenergie bis hin zur Nutzenergie und bietet somit eine gesamtheitliche Bewertung des Energieverbrauches eines Gebäudes. Die Umrechnung von Primärenergie zu Endenergie berücksichtigt den Mix der Energieträger und ist von Land zu Land verschieden. Für Deutschland wird ein Faktor von 3,0 vorgegeben, die Berechnungen für Österreich werden mit dem Faktor 1,61 erstellt. Eine Kilowattstunde Endenergie entspricht hier 0,7 kg Kohlendioxid.