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Der Versuchsaufbau
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In kleinen Einzelbüros mit 16 m2 Nutzfläche werden jeweils zwei ähnliche Beleuchtungsanlagen gegenübergestellt und der Energieverbrauch für die festgelegten Nutzungszeiten ermittelt. Die ergonomische Qualität der Lichtlösung steigt von Etage zu Etage. Die wohl ausgereifteste Lösung wurde im zweiten Obergeschoss installiert: eine arbeitsbereichsbezogene und tageslichtgesteuerte Indirekt-Direkt-Beleuchtung mit zusätzlichen Wallwasher-Downlights. Diese beleuchten in den Morgenstunden und am späteren Nachmittag die Stirnwände, um mit höheren vertikalen Lichtanteilen das Erscheinungsbild, die Emotionalität und den Sehkomfort zu verbessern. Ein an der Rückwand montierter Wallwasher mit höherer Farbtemperatur (6.500 K) verringert die Nach-Mittags-Müdigkeit deutlich.
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Die Ergebnisse
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Die Messungen ergeben, dass die Installation im zweiten Obergeschoss als sehr gut einzustufen ist. Auch wenn die installierte Leistung sehr hoch ist, hält sich der Energieverbrauch in einem vernünftigen Rahmen - bei sehr guter ergonomische Qualität. Die beste Balance hat die Installation mit dem höchsten Automatisierungsgrad. Tageslichtsteuerung und bewusstes Zu- und Abschalten von Beleuchtungskomponenten senken den Energieverbrauch deutlich, wobei sich der ergonomische Wert in vernünftigen Grenzen hält. Einrichtungen mit niedriger installierter Leistung und niedrigem ergonomischen Wert weisen ein schlechtes Energie-Ergonomie-Verhältnis auf.
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Die Bedeutung des Forschungsprojektes VERU für das Konzept Humanergy Balance
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Mit den Veru-Ergebnissen kann das Konzept der Balance zwischen Lichtqualität und Lichteffizienz deutlich verfeinert und quantifiziert werden. Veru bestätigt das Konzept, Licht nicht nur als ein Energieverbraucher zu sehen. Licht schafft die Voraussetzung, dass sich Menschen in Räumen wohlfühlen und ihre Arbeit gut und sicher ausführen.
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