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Die Sehbedingungen konnten mit allen Grundbeleuchtungsarten unter Einhaltung der normativen Mindestwerte (z. B. EN 12464) erfüllt werden. Die Bewertung der Raumhelligkeit war stark von der Wandflutung bestimmt. Die Attraktivität des Raumes konnte durch zusätzliche Akzentbeleuchtung deutlich verbessert werden. Attribute wie "einladend, lebendig, freundlich und interessant" wurden verteilt. Das persönliche Empfinden konnte durch die Grundbeleuchtung allein kaum positiv beeinflusst werden. Rein direktes und rein indirektes Licht wurden negativ bewertet. Die Akzentuierung der Wandflächen erhöhte unmittelbar das persönliche Wohlbefinden und das Gefühl der Aktivität.
Konsequenzen für die Lichtplanung: . Für das Wohlbefinden spielt Akzentlicht offensichtlich eine besondere Rolle. Es gibt allerdings keine umfassende optimale Beleuchtungslösung, die den verschiedenen Anforderungen an die Beleuchtung hinsichtlich Sehleistung, Raumeindruck und Wohlbefinden in gleichem Maße gerecht wird. . Die Konsequenz liegt in einer Beleuchtungsplanung, die verschiedene Nutzungsvarianten der Architektur berücksichtigt - mit dem Ziel, die Beleuchtung nutzungsgemäß und bedarfsgerecht anpassen zu können. . In der räumlichen differenzierten Beleuchtung mit mehreren Lichtkomponenten und in der entsprechenden Steuerung liegt ein großes Potential zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen.
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