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Dr. Susanne Fleischer - Mit Licht stimulieren

"Die psychologische Wirkung veränderlicher Kunstlichtsituationen auf den Menschen", lautet der Titel der Dissertation, die Susanne Fleischer an der ETH Zürich/CH erarbeitete. Die Ergebnisse belegen eindringlich, dass unterschiedliche Bürotätigkeiten eine unterschiedliche Beleuchtungsstärke und die Balance von direktem und indirektem Licht erfordern. Die Lichtexpertin fasst zusammen: "Eine detaillierte Betrachtung der Wirkung der drei variierbaren Einflussgrößen 'Helligkeitsverteilung, Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke' macht es möglich, Lichtszenarien zu entwerfen, die den Anforderungen bezüglich Tätigkeitsart, Aktivierung und Wohlbefinden gerecht werden. Dabei wird Kunstlicht als Stimulans eingesetzt, und zwar im Rahmen der büroüblichen Beleuchtungssysteme und ohne Erhöhung des Energieverbrauchs."
 
 
Mit Licht stimulieren
Die Versuchspersonen bewerteten die Lichtstärke und deren Indirektanteil je nach Anwendungsgebiet sehr unterschiedlich. Für die Bildschirmarbeit bevorzugten sie direktes Licht, am Schreibtisch nahm die Zufriedenheit mit dem Indirektanteil zu. In beiden Fällen wurden höhere Beleuchtungsstärken gewünscht.

Links: Bildschirmarbeit vergrößern
Rechts: Schreibtischarbeit vergrößern 
geringe Zufriedenheit
hohe Zufriedenheit 
 
Zumtobel