Teil 6.J des australischen Baugesetzes (BCA) regelt den Energieverbrauch künstlicher Beleuchtung in Gewerbebauten. Es legt für jeden Raum im Gebäude Höchstwerte der Illumination Power Density/IPD fest, wobei intelligente, energiesparende Lichtlösungen wie Dimmen, der Einsatz von Bewegungsmeldern oder tageslichtabhängiges Dimmen mit Reduktionsfaktoren positiv angerechnet werden.
Als Anbieter von energieeffizienten Leuchten und intelligenten Lichtsteuersystemen hat Zumtobel einen eigenen australischen Rechner zur Berechnung der Lichtqualität (ELI) sowie des Energieverbrauchs (LENI) einer Lichtlösungen entwickelt. Damit lässt sich die Auflagenkonformität Ihrer Lichtlösung einfach und intuitiv bestimmen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das nächste Verkaufsbüro.
Australische Gesetzgebung
Um die Auflagenkonformität der Lichtlösung für einen Raum (z.B. Sitzungssaal) zu prüfen, muss die Anschlussleistung mit den entsprechenden Ausgleichsfaktoren multipliziert und anschließend durch die Raumfläche dividiert werden. Daraus ergibt sich der Wert der angeschlossenen ausgeglichenen oder verbrauchten IPD des Raums, welcher den vom australischen Baugesetz vorgegebenen IPD-Höchstwert nicht überschreiten darf. Das australische Baugesetz gewährt für jeden Leuchtensatz zwei Ausgleichsfaktoren.
Damit ein gesamtes Projekt die Auflagen von Teil J.6 des australischen Baugesetzes erfüllt, darf die Summe der ausgeglichenen IPD-Werte aller Räume die Summe aller zulässigen Abweichungen nicht überschreiten. Daher ist es möglich, in bestimmten Räumen eine hochwertige Beleuchtung mit einem höheren IPD-Wert als dem Höchstwert zu planen, solange der Gesamtwert unter dem Höchstwert für das ganze Projekt liegt. Hier finden Sie einige Berechnungsbeispiele zum Downloaden.