Die Zukunft der Schule mit Limbic® Lighting gestalten

Wie kann Licht als lernunterstützendes Werkzeug eingesetzt werden?

Herstedlund Schule

In einer Studie der Aalborg Universität in Kopenhagen wurde die Interaktion mit Licht im Rahmen des Unterrichts auf Basis von vier Lichtszenen untersucht. Folgende Motivationen zur Veränderung des Lichts während des Lernens konnten evaluiert werden:

  • Unterstützung und Strukturierung von Lernaktivitäten
  • Kommunikation über die Beleuchtung
  • Einbeziehung der Schulkinder in Entscheidungen
  • Beeinflussung des Aktivitätsniveaus und des Verhaltens
  • Schaffung einer speziellen Atmosphäre abgestimmt auf die Aktivitäten
  • Unterstützung bei Sehaufgaben und verbesserter Sehkomfort

Die Veränderung des Lichts bietet ein neues interaktives Unterrichtsmittel, das Lernprozesse durch Veränderung des Raumes unterstützt.

» Informieren Sie sich hier detaillierter zur Schulstudie der Aalborg Universität



Schulneubau

Licht verbindet Architektur und neue Pädagogik

Schule am See, Hard

Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“
Schule am See

Auch das Licht passt sich an. Eine gelungene Lernwelt und Schule als wichtiger kommunaler Treffpunkt benötigt Partizipation, die von Architekten gefördert wird: Die Wünsche von Eltern und Kindern aufnehmen, eine Auseinandersetzung mit dem pädagogischen Konzept, Unterrichtsbesuche, Beobachtungen, Bedürfnisse der Vereine und Gemeinde evaluieren, regelmäßige Treffen mit den Lehrkräften und Kommunalverantwortlichen auch während der Bauphase. Vor allem die neun identischen und flexibel genutzten Cluster mit einem innovativen Lichtkonzept ziehen zwischenzeitlich internationale Medienvertreter, Pädagogen und Architekten an den Bodensee.

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Schulsanierung

Komfortabler Austausch von Leuchten für Effizienz und Komfort

Volksschule Herrenried

Die Volksschule Herrenried, Hohenems (A), steht für eine vorbildliche energetische Sanierung eines Schulgebäudes aus den sechziger Jahren, ergänzt durch einen Neubautrakt. Die damals visionäre Lernlandschaft bietet für aktuelle Lernkonzepte immer noch die perfekte Raumstruktur. Für den großen Klassenverband, für Gruppenarbeit oder konzentrierte Einzelarbeit mit freier Wahl des Raumes und Arbeitstempos. Der dreigeschossige bewährte Klassentrakt steht nun ohne Qualitätsunterschiede neben dem vorgelagten Neubau. Die Leuchtenfamilie MIREL evolution bietet in vorhandenen Deckenstrukturen das passgenaue Licht im 1:1-Austausch von Sanierungsprojekten. Sie fügt sich aber auch im Neubau effizient, blendfrei in die Umgebung ein, ohne aufdringlich in Erscheinung zu treten.

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Produktempfehlungen

Unterrichtsbereiche

MIREL evolution   ECOOS   MILDES LICHT evolution / infinity   LIGHT FIELDS evolution
MIREL evolution   ECOOS   MILDES LICHT evolution / infinity   LIGHT FIELDS evolution
TECTON   ONDARIA   CLARIS evolution   SLOTLIGHT infinity slim
TECTON   ONDARIA   CLARIS evolution   SLOTLIGHT infinity slim
             
             

Flur und Ergänzung im Klassenzimmer

 

Sporthallen

SLOTLIGHT infinity   PANOS infinity   CRAFT  
SLOTLIGHT infinity   PANOS infinity   CRAFT  


Was bedeutet Limbic® Lighting und
welche Rolle spielt der Raum?

Licht unterstützt dynamische Lernaktivitäten über eine schnell mögliche Anpassung des Ambientes. Es bietet eine hohe emotionale Qualität. Emotionen ausgelöst durch Menschen und Räume nehmen maßgeblichen Einfluss auf unser Denken und Verhalten. Über Umgebungsbedingungen kann z. B. die „Polarisation der Aufmerksamkeit“ nach der Reformpädagogin Mario Montessori gefördert werden. Eine spielerische Selbstvergessenheit und das komplette Eintauchen in die Aufgabenstellung. Positive Emotionen unterstützen die Freude am Entdecken und Lernen. Sie schaffen somit Lernerfolg.



Was ist Human Centric Lighting
und wie hilft es Schülern und Lehrern?

Ergänzend zum Tageslicht fördert Human Centric Lighting (HCL) die Aktivierung und Regeneration von Schülern und Lehrkräften. Über die passende Lichtkomposition zur richtigen Zeit werden natürliche körperliche Prozesse im Tagesverlauf unterstützt. Die innere Uhr wird stabilisiert und die Schlafqualität verbessert sich. Für gesundes und aktives Lernen. Abnehmende Aufenthaltsdauern in der Natur haben vielfältige schädliche Folgen für den Organismus. Unterrichts- und Pausenphasen im Freien, großzügige Fensterflächen ergänzt durch HCL-Kunstlichtlösungen gleichen diese Defizite aus.



Wie kann tunableWhite den Lernerfolg unterstützen?

Diese Technologie unterstützt den Menschen in zweifacher Hinsicht: Durch Human Centric Lighting werden körperliche Prozesse gefördert. Aktivierendes und bläuliches Licht am Morgen, reduziertes und rötliches Licht am Abend. Die Zielsetzung von Limbic® Lighting setzt dagegen bei den Emotionen an. Rötliches Licht und eine Wohnraumatmosphäre fördern das Freisetzen von Ideen. Der Raum benötigt aber andererseits vielfältige Sinnesanregungen für unterschiedliche Aktivitäten, die über tunableWhite auf Knopfdruck oder in hinterlegten Timelines möglich werden.



Referenzen

Herstedlund Schule
Albertslund, Dänemark
Bauherr: Herstedlund Schule (DNK)
Projektpartner: Universität Aalborg (DNK)
Konzentration per Knopfdruck – Zumtobel unterstützt das Lernen mit Active Light im Klassenzimmer

Licht an – Wissbegier, los! An der Herstedlund Schule in Albertslund, Dänemark, begleitet Active Light Lehrer und Schüler im Schulalltag. Es fördert die Konzentration. Erhöht die Leistungsfähigkeit. Sorgt für Entspannung. Dazu kreiert Zumtobel dynamische Lichtstimmungen im Klassenzimmer – je nach Unterrichtssituation: belebend, anregend oder auflockernd. Der österreichische Leuchtenhersteller setzte das fortschrittliche Lichtkonzept zusammen mit der Universität Aalborg und weiteren Partnern um.
Der Gong ertönt. Die Grundschüler der Herstedlund Schule in Dänemark nehmen ihre Plätze ein. Papierrascheln, Hefte und Bücher werden bereit gelegt. Noch etwas verschlafen warten die Schüler der 4. Klasse auf den Beginn der ersten Stunde. Als der Lehrer den Lichtschalter drückt, erfüllt lebendiges Active Light von Zumtobel sofort den gesamten Raum. Und weckt die Aufmerksamkeit, die Neugier, den Wissensdrang der Schüler. Helligkeit durchflutet das Klassenzimmer. Wie Tageslicht. Unaufdringlich, ausgewogen schafft die Beleuchtung eine angenehme Lernatmosphäre. Sehleistung, Sehkomfort und Bedürfnisse der Schüler und Lehrer berücksichtigend. Der Unterricht kann beginnen.

Nach einer halben Stunde kommt das Smartboard zum Einsatz. Die Lehrkraft ändert die Lichteinstellung, um den Schülern die Konzentration der projizierten Inhalte auf der elektronischen Tafel zu erleichtern. Der Arbeitsbereich der Schüler und der uneingeschränkte Blick ins eigene Heft bleiben davon unberührt. Das Klassenzimmer der 4. Klasse ist eines der drei Schulräume der Herstedlund Schule, das Active Light zur Unterstützung im Unterricht nutzt. Vier vorprogrammierte Lichtstimmungen stehen den Lehrkräften zur Verfügung. Dimmbare, runde ONDARIA 2-Leuchten von Zumtobel gestalten die gewünschte Lernumgebung – zeitlos, natürlich, angenehm.

Nach der Mittagspause kommt das Nachmittagstief. Mithilfe des Lichts wirkt die Lehrkraft der Ermüdung der Schüler entgegen. Und steigert deren Aufmerksamkeit. Stimulierendes, kaltweißes Licht erweckt das Klassenzimmer zum Leben. Die energievolle Lichtstimmung nach der Idee des Human Centric Lighting erfrischt die Schüler und belebt die Geister.

Eine Gruppenarbeit rundet den Schultag der Viertklässler schließlich ab. Warmweißes, leicht gedämpftes Licht sorgt dabei für ein entspannendes Ambiente. Und unterstützt das soziale Handeln. Auch Ruhepausen und Auflockerungsphasen entfalten ihre größte Wirkung durch die gemütlich familiäre Lichtstimmung.
Forscher der Universität Aalborg entwickelten die Design-Kriterien für die Lichtstimmungen im Klassenzimmer. Zumtobel setzte diese anschließend um. Über drei Monate sammelten die Partner mithilfe der Lichtinfrastruktur und dem Lichtmanagementsystem LITECOM Daten zum Einsatz des Lichts im Unterricht. Die nun veröffentlichte Studie zeigt: Active Light unterstützt die Lehrer und Schüler der Herstedlund Schule mit verschiedenen Lichtszenarien beim Lernen. Es strukturiert den Unterreicht. Und gibt Variabilität und Abwechslung im Tagesverlauf.

Durchschnittlich ändern die Lehrkräfte die Lichtstimmung dreimal pro Tag. Einfluss auf das Licht haben dabei auch jahreszeitliche Unterschiede im Tageslicht und die räumliche Anordnung der Klassenzimmer, die in verschiedene Himmelsrichtungen zeigen. „Mithilfe des internetfähigen und app-basierten Lichtmanagementsystems können die vier vorprogrammierten Lichtszenarien einfach durch die Lehrkräfte gesteuert werden“, erklärt Lybeck Casper, Sales Director Zumtobel Group Denmark. „Welches Licht sie für welche Situation einstellen, ist individuell und lehrerspezifisch.“ Farbeinstellungen und Lichtintensität aller Leuchten im Klassenzimmer sind individuell anpassbar. Die Lehrkräfte können eigene Einstellungen vornehmen. Die gemeinsame Vision der Projektpartner: Herstedlund soll zum Vorbild für die Schule der Zukunft werden.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
Kunstuniversität Linz
Linz, Österreich
Bauherr: Bundes Immobilien Gesellschaft (AT)
Architekt: Architekt Krischanitz (AT)
Künstlerin: Karin Sander (DE)
Kunst bis in den Himmel

Die in Berlin lebende Künstlerin Karin Sander hat für die Studierenden der Kunstuniversität Linz einen außergewöhnlichen Ausstellungsort geschaffen: Ihr „Transzendenzaufzug“ ist Kunstwerk, Werkzeug und Icon zugleich. Mit Hilfe von Zumtobel strahlt der Aufzug nicht nur in allen Farben weit über die Dächer der Universität hinaus, sondern kann von Studierenden auch in ein Kunstwerk verwandelt werden.

Wer hoch hinauf auf das Dach der Kunstuniversität in Linz schaut, mag zunächst irritiert sein: Was macht ein weithin sichtbarer, gläserner Lastenaufzug so weit über dem Dach der Universität? Er strahlt in kräftigen, wechselnden Farben, leuchtet mal heller, mal dunkler, als sende er Signale in den Himmel.
Dieses Kunst am Bau-Projekt, das in Linz gerade alle Blicke auf sich zieht, ist ein Werk der Künstlerin Karin Sander. Unter dem Namen „Transzendenzaufzug“ hat sie einen Hybrid geschaffen. Zum einen ist der rein funktionale Lastenaufzug ein von weitem sichtbares, leuchtendes Symbol der Universität. Und zugleich kann er von den Studierenden zu einem Kunstwerk verwandelt und als spektakulärer Ausstellungsraum genutzt werden.

Doch beginnen wir von vorn. Das namhafte Wiener Büro Architekt Krischanitz baut aktuell die Gebäude der Kunstuniversität Linz um. Mit der Fertigstellung des östlichen Brückenkopfgebäudes an der Nibelungenbrücke ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Die denkmalgeschützten Fassaden des historischen Baus blieben unangetastet. Doch die imposanten Treppenhäuser betont der Architekt durch eine großzügig veränderte Lichtführung und bringt in gläsernen Dachaufbauten repräsentative Hörsäle unter. Bei der Umsetzung des Transzendenzaufzugs arbeitete die Künstlerin Karin Sander, das Büro Architekt Krischanitz und die Bauherrin BIG im Rahmen ihres Kunst & Bau-Programms BIG ART eng mit Zumtobel zusammen.

Das Zumtobel-Team hat auf engstem Raum eine Lichtlösung entwickelt, durch die der Aufzug in alle Farben des Lichtspektrums getaucht werden kann. Die Ansprüche waren hoch: Als Kunstobjekt verlangt es ein Lichtsystem, das den Studierenden größtmögliche Gestaltungsfreiheit bietet. Als Lastenaufzug müssen die verbauten Komponenten robust sein. Die randlose Lichtdecke von Zumtobel vereint dies: Intensität und Farbe des Lichts lassen sich unkompliziert variieren. Die Steuerung dieser Lichtlösung ist einfach zu handhaben. Denn mit LITECOM von Zumtobel können sämtliche Parameter selbst programmiert und den spezifischen Bedürfnissen entsprechend eingestellt werden

Designgeschichte mit neuer Technologie: Die Kugelleuchte ALVA von Hermann Czech und Adolf Krischanitz
Doch nicht nur der Transzendenzaufzug ist eine Besonderheit des Bauvorhabens. Wer die Kunstuniversität Linz besucht, kann einen wahren Designschatz entdecken: die Kugelleuchte ALVA. Sie wurde – ausgehend von einer Idee von Hermann Czech aus den 1960er-Jahren – ab den 1990er-Jahren zusammen mit Adolf Krischanitz gestaltet. Nun haben Zumtobel und das Büro Architekt Krischanitz diese Leuchte für die Sonderkollektion „the editions" weiterentwickelt. ALVA verleiht der Kunstuniversität repräsentative Leichtigkeit. Wie Himmelskörper schweben die Kugelleuchten in den Fluren, betonen die imposante Treppenanlage und die Eleganz der Cafeteria. „Entscheidend für die Schönheit der Leuchte ist, dass man die Technik nicht sieht. Zumtobel hat gleich zwei Versionen entwickelt, die unseren Anforderungen entsprechen“, erläutert Stefan Just, Projektleiter bei Architekt Krischanitz.

Bei der einen, komplexen Version ist die Glaskugel der Leuchte unten und oben offen und mit einer blendfreien Beleuchtung versehen. Sie ist mit drei Lichtebenen ausgestattet: Einem LED-Downlight, einer sphärischen Ausleuchtung der Kugel, die eine Verschattung innerhalb der Leuchte durch die Technik ausschließt, und einem LED-Uplight. Die einfacher gehaltene, zweite Version verfügt über einen vollkommen geschlossenen Glaskörper mit diffus strahlendem Kugel- und Indirektlichtanteil, und verzichtet auf den Direktanteil des Downlights.

Anpassungsfähige und flexible Systeme für Lern- und Arbeitsräume
Nicht nur bei Sonderlösungen und Spezialentwicklungen konnte Zumtobel seine Licht-Kompetenz einbringen. Denn eine Kunstuniversität braucht schließlich in allen Räumen ein Licht, das neben der Sehqualität das Lernen fördert. Architekt Krischanitz entschied sich für das universell einsetzbare Lichtbandsystem TECTON. Bei der Ausstattung setzte er auf das Zusammenspiel zwischen den dimmbaren Leuchten TECTON MPO und den LED-Strahlern ONICO, die dank ihrer hochwertigen Entblendung ideal für die Hörsäle und Seminarräume geeignet sind. Dabei nutzte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Umbaumaßnahmen der Universität, um ganzheitlich auf die effiziente LED-Technologie umzustellen und einen nachhaltigen Betrieb zu ermöglichen.

Zumtobel und zeitgenössische Kunst

Seit vielen Jahrzehnten fördert der Lichtspezialist auch zeitgenössische Kunstprojekte – nicht nur als ideeller Unterstützer, sondern auch als Partner bei der Umsetzung hochkomplexer Installationen. Im September 2018 wurde das gemeinsame Projekt „Skyspace“ von Zumtobel und James Turrell in Lech fertiggestellt: Ein unterirdischer Lichtraum inmitten der alpinen Landschaft von Vorarlberg, der Heimat von Zumtobel.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
FHNW Campus
Muttenz, Schweiz
Bauherr: Hochbauamt Basel-Landschaft, Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz (CH)
Architekt: pool Architekten, Zürich (CH)
Lichtplanung: Reflexion AG, Zürich (CH)
Elektroplanung: Pro Engineering AG, Basel (CH)
Mit einer Kantenlänge von rund 65 Metern ragt der Kubus der neuen Fachhochschule Nordwestschweiz aus der weiten Ferne sichtbar in die Höhe. Es ist ein schlichter und zugleich monumentaler Bau für Bildung und Forschung, den das Schweizer Büro pool Architekten entworfen hat. Für dieses außergewöhnliche Bauwerk entwickelte Zumtobel gemeinsam mit den Lichtplanern von Reflexion eine neue Leuchte: die FREELINE, von der über 13 Kilometer mit der Architektur in Muttenz verwoben wurden.

„Die Architektur des Neubaus ist überaus stringent und hat eine starke grafische Qualität“, so Thomas Mika, Geschäftsführer von Reflexion und verantwortlich für das Lichtkonzept des Hochschulbaus. „Also entschieden wir uns, sämtliche Leuchten weitestgehend in die Bauteile zu integrieren.“ Vielfältige Tageslichtsituationen sorgen für unterschiedliche Atmosphären und Raumeindrücke. Die Rippendecken aus Beton bestimmen die Büro-, Seminar- und Laborräume sowie die Korridore des neuen Hochschulbaus von der dritten bis zur zwölften Etage. Reflexion entschied sich, eine lineare Leuchte zwischen jede der Rippen einzufügen, so dass die Räumlichkeiten von einer guten Gleichmäßigkeit und Leuchtdichteverteilung geprägt sind. Doch nicht ein einfaches, zweidimensionales Lichtband war der Wunsch der Lichtplaner, sondern ein körperhaftes, dreidimensionales Licht sollte die Architektur erhellen und zugleich auch als Beleuchtung der Arbeitsplätze dienen.

Gleich zwei Modelle der FREELINE sind so entstanden. Während das eine Modell durch die präzise Lichtlenkung der MPO für Büro- und Schulraumanwendungen geeignet ist, ist das zweite mit einer lentikulären Optik ausgestattet. Dies impliziert eine Lichtlenkung für eine asymmetrische Lichtverteilung: Ideal, um Architektur zu betonen, z.B. als Wallwasher oder als Tafelbeleuchtung, wie in den Seminarräumen im FHNW Campus Muttenz.

Nicht nur die elegante, grafische Gestalt und der flexible Einsatz der Leuchte hat die Bauherren überzeugt, sondern auch die einfache Montage - die FREELINE wird lediglich auf einer Niedervolt-Schiene eingefügt. Speziell geschultes Personal bei der Installation ist daher nicht notwendig. Ein wichtiger Faktor, schließlich wollte die Hochschule die Räumlichkeiten zum Wintersemester 2018/19 beziehen. Eine schnelle, unkomplizierte Installation war daher ebenso essentiell wie die großen Stückzahlen, die Zumtobel in kürzester Entwicklungs- und Produktionszeit zur Verfügung stellen konnte.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
  • FREELINE
Volksschule Herrenried
Hohenems, Österreich
Bauherr: Stadt Hohenems Immobilienverwaltungs-GmbH & Co.KG, Hohenems (AT)
Architekt: Dorner\Matt Architekten, Bregenz (AT)
Lichtplanung: Licht Innovativ GmbH, Innsbruck (AT)
Elektroplanung: IHM Elektrotechnik, Hörbranz (AT)
Elektroinstallation: Elmar Graf GmbH, Dornbirn (AT)
„Die räumlich hohe Qualität des dreigeschossigen Bestandes bleibt unberührt und wird durch ein eingeschossiges Gebäude mit Gartenhof erweitert. Innerer Charakter und äußere Lesbarkeit bleiben erhalten und durch einen ebenerdigen, fließenden Rundgang durch neue Räume erweitert.“ Architekturbüro Dorner/Matt, Bregenz


Die sanierten Klassenzimmer in der Schule in Hohenems stehen der Qualität des Neubautrakts in nichts nach. Auch nicht in der Lichtqualität. Bei Nutzung des Deckenrasters der Bestandsbeleuchtung konnte in den sanierten Räumen ein komfortabler 1:1 Austausch der vorhandenen Rasterleuchten mit Leuchtstofflampentechnologie vorgenommen werden. Eingesetzt wurde die Einbauleuchte MIREL evolution als LED-Linsenvariante. Das Gesamtpaket der Leuchtenfamilie und die hohe Anzahl an Varianten in einheitlichem Design ordnen sich ideal in die Anforderungen des Schulumfelds ein. In Sanierungen genauso wie in Neubauten. Übertroffen wurden die strengeren Mindestanforderungen für Unterrichtsräume mit Abendnutzung. Der mittlere Warungswert der Beleuchtungsstärke liegt nun bei über 500 lx. Die Familie MIREL evolution zeigt sich in diesem Gebäude als integrativer und unmerklicher Bestandteil der Architektur. Auch eine ergänzende Tafelbeleuchtung sorgt für perfekte Kontraste auf den Vertikalflächen.

Im Flur zeigt sich ein fließender Übergang von Alt und Neu. Die MIREL evolution mit opaler Optik schafft eine Offenheit ähnlich einer Tageslichtöffnung. Perfekt für Zonen, die durch fehlenden Blick in die Natur abgeschlossen wirken. Verstärkt wird dieser freundliche Raumcharakter durch die quadratischen Downlights 2LIGHT Mini, die in Wandnähe positioniert sind und brillant in Erscheinung treten.

Auch die Sporthallenbeleuchtung konnte durch eine Projektleuchtenlösung den 1:1 Austausch der alten Rasterleuchten ermöglichen. Die neuen Leuchten ergänzen das Tageslicht und erfüllen alle Anforderungen an Blendung, Beleuchtungsniveau, Gleichmäßigkeit und Ballwurfsicherheit. Aus den ausgedehnten Nutzungszeiten im Abendbetrieb durch Vereine resultieren kurze Amortisationszeiten der neuen Lichtlösung.

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Lichtlösungen
Schule am See
Hard, Österreich
Bauherr: Marktgemeinde Hard, Hard (AT)
Architekt: Baumschlager Hutter Partners, Dornbirn (AT)
Lichtplanung: Bartenbach GmbH, Aldrans (AT)
Elektroplanung: Ingenieurbüro Brugger GmbH, Thüringen (AT)
Elektroinstallation: Elmar Graf GmbH, Dornbirn (AT)
Prägend für die neue Volks- und Mittelschule in Vorarlbergs Marktgemeinde Hard ist das innovative pädagogische Konzept in Verbindung mit einer Clusterstruktur und der zukunftsweisenden Lichtlösung. Eine erfolgreiche Komposition aus Nutzerbedürfnissen der Pädagogen und Schüler, der Architekten Baumschlager Hutter Partners, dem Lichtplanungsbüro Bartenbach GmbH und Zumtobel. Im Tagesverlauf passt sich die Lichtfarbe und -intensität der LED Sonderleuchte an den natürlichen Biorhythmus an. Die Lichtstimmungen im Raum unterstützen eine Vielzahl an Tätigkeiten, den Einsatz von Arbeitsmitteln und die flexible Raumnutzung. Blendfreies Licht vom Smartboard bis zum Sitzkreis, vom Klassenverband bis zur Einzelarbeit. Limbic® Lighting stellt in der Verschmelzung mit der Architektur die Emotionen von Lehrenden und Lernenden in den Fokus. Der Raum wird zum dritten Pädagogen. Erfahrungen sammeln mit viel Freude. Unterstützt durch den Raum. Für erfolgreiche Lernprozesse.

Die extrem schlanken, weißen Linienleuchten in einem einheitlichen Raster erscheinen als präzise integrierte, gliedernde Streifen in der Akustik- bzw. Sichtbetondecke der jahrgangsübergreifenden Cluster. Dank Mikrofacetten-Downlighttechnik und zurückversetzten LED-Lichtpunkten schaffen sie ein blendfreies Licht, ohne sich aufzudrängen. Tageslichtabhängig angepasste Farbtemperaturen zwischen 2700 und 5700 Kelvin sind auf den Biorhythmus von Lehrern und Schülern abgestimmt. Vor allem wird aber die geforderte Raumstimmung durch die Veränderung von Intensität und Lichtfarbe unterstützt. Die Aufmerksamkeit und die Konzentration. Lernen mit einem Gefühl der Privatheit oder Offenheit. Rötliches Licht für Achtsamkeitspausen, zur Beruhigung oder auch beim Vorlesen. Bläulich für eine Assoziation der Offenheit und Aktivität im Raum.

Untertags fällt reichlich Tageslicht durch die raumhoch verglaste Fassade in die Flure. Bei Dämmerung und Dunkelheit schaffen die oben in den Fensterelementen montierten LED-Linienleuchten eine Wirkung, die dem natürlichen Lichteinfall nachempfunden ist.

Als flexibles System für die Turnhalle mit Nebenbereichen hat sich die lineare, hocheffiziente TECTON LED Lichtbandleuchte erwiesen. Die Ballwurfsicherheit konnte über die Deckenkonstruktion mit einer untergelagerten Lamellenstruktur gewährleistet werden.

Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten in Verbindung mit der ONLITE central eBox liefern das geforderte Mindestmaß an Licht bei Notfällen.

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Lichtlösungen
Mannheim Business School
Mannheim, Deutschland
Bauherr: Mannheim Business School, Mannheim (DE)
Architekt: schneider+schumacher Architekten, Frankfurt (DE)
Fotos: KIrsten Bucher
Internationale Studierende, exzellente Dozenten und eine enge Zusammenarbeit mit global agierenden Unternehmen: Die Mannheim Business School (MBS) als Teil der Universität Mannheim gilt als beste Business School in Deutschland. Mit einer individualisierten Lichtlösung schafft Zumtobel in dem neuen Studien- und Konferenzzentrum der MBS eine optimale Lernumgebung mit konzentrationsförderndem Licht, das die Augen auch bei längerem Arbeiten entlastet. Geplant wurde der Neubau von dem renommierten Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher.

Im Oktober vergangenen Jahres eröffnet, gilt das neue Studien- und Konferenzzentrum im westlichen Ehrenhofflügel des Mannheimer Schlosses als neues architektonisches Aushängeschild der Mannheim Business School. Für das neue Hörsaalzentrum wurde der stillgelegte Heizungsraum mit dazugehörigem Kohlenkeller des Mannheimer Schlosses von Grund auf erneuert: Mit einer großflächigen Glasfront öffnet sich das Studien- und Konferenzzentrum, das zwei halbrunde Hörsäle, einen weiteren, flexibel nutzbaren Konferenzbereich, zehn Gruppenarbeitsräume sowie ein großzügiges, barrierefreies Foyer umfasst, in den Schlossgarten hinter dem Westflügel des Schlosses.

An die Lichtlösung wurden besondere Anforderungen gestellt: Eine homogene Ausleuchtung der gewölbten, muschelförmigen Hörsaal-Decken bei gleichzeitiger Erfüllung der Norm für alle Plätze sowie eine völlig blendfreie Lichtlösung – für eine Zukunft, in der Touchscreens das Papier auf den Hörsaaltischen ersetzen. Zumtobel löste dies durch eine neue Berechnungsmethode mit dem Programm HiLite, um die Reflektionen der gewölbten Decke korrekt zu berechnen. Als optimale Lösung erwies sich das multifunktionale Lichtwerkzeug SUPERSYSTEM II von Zumtobel mit einer sehr eng strahlenden Ovalzeichnerfolie zur weichen Ausleuchtung der konkav geformten Decke. Dabei wurde jeder LED-Strahler des SUPERSYSTEM II maxi an eine zuvor exakt berechnete Stelle positioniert und ausgerichtet.

Für das Foyer wählte Zumtobel eine Beleuchtung, die auf den historischen Hintergrund des Gebäudes Bezug nimmt und einen Übergang in das antike Schloss bildet. Die Gewölbe der ehemaligen Schlossküche erstrahlen nun im gleichmäßigen und weichen Licht der LED-Hallenleuchte CRAFT S. Die kleinen, kompakten Industrieleuchten mit höchster Leistungskraft verbinden eine hohe Widerstandsfähigkeit, Wartungsfreiheit und eine lange Lebensdauer mit einem geringen Bedarf an Strom. Als direkte Uplights leuchten sie die Gewölbedecke ausgewogen und schattenarm aus und bieten ein hervorragendes Lichtklima im Eingangsbereich.

In den Fluren kommt eine Sonderlösung der rahmenlosen LED-Einbau-Downlights der Zumtobel-Leuchtenfamilie PANOS evolution als Deckeneinbau und Betoneinguss zum Einsatz. Der Einputzring wurde in das Betoneingiessgehäuse integriert. Hier wurde sehr viel Wert daraufgelegt, eine saubere Bündigkeit der Lichtlösungen mit der akustisch wirksamen Decke herzustellen. Die Downlightserie PANOS zeichnet sich durch hohe Leuchteneffizienz und kraftvolle Lumenpakete aus – für beste Lichtqualität.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
Fakultät für Bauwesen
Osijek, Kroatien
Architekt: Dinko Peračić (HR)
Die neue Fakultät für Bauwesen auf dem Campus der Josip Juraj Strossmayer Universität in Osijek/Kroatien stellt die Weichen, um zu einem wissenschaftlichen Zentrum für Ingenieurwesen zu werden. Bei der Realisierung des Lichtkonzepts für ein Gebäude mit ca. 10.000 m2 Nutzfläche, das symbolhaft für die Möglichkeiten der gebauten Umwelt steht, hat Architekt Dinko Peračić auf das Wissen und die Expertise von Zumtobel vertraut. Das künstliche Licht hatte vor allem die Aufgabe, die Raumqualität in die Abendstunden und Nacht weiterzutragen. Insbesondere die hohen Raumhöhen erforderten eine intelligente Lösung, um eine ausgezeichnete Entblendung zu gewährleisten. Zudem sollten sich die Leuchten mit einem unauffälligen Design im Hintergrund halten und mit ihrer Lichtwirkung und einer gezielten Rauminszenierung überzeugen.

Im Eingangsbereich galt es, nicht nur eine einladende Atmosphäre zu schaffen, sondern beim Eintreten die Orientierung in dem weitläufigen Gebäude zu vereinfachen. Mit der schlanken Rohrleuchte TUBILUX wurde dazu die ideale Lösung gefunden. Bei der Beleuchtung der 94 Klassenzimmer und Büros spielte die Höhe der Räume eine entscheidende Rolle. Die Leuchten, montiert an Decken mit einer Höhe zwischen 4 und 8 m, sollten ausreichend Licht für die unterschiedlichen Sehaufgaben der Studenten und Mitarbeiter bieten. Zudem sind sie in der Pflicht, für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen, die das Lernen und die Konzentration fördert und dabei auch mit einer ausgezeichneten Entblendung überzeugen. Mit ihrer Mikropyramidenstruktur MPO+ und den perforierten Seitenreflektoren erwies sich die Pendelleuchte ECOOS als die beste Wahl. Ansprechend im Design, begeistert sie vor allem mit ihrer ausgezeichneten Lichtwirkung.

Zusätzlich trägt LUXMATE DIMLITE daylight zur Verbesserung der Energiebilanz bei. In jedem der 94 Klassenzimmer und Büros ermöglicht bereits diese Basis-Ausführung die tageslichtabhängige Steuerung und integriert das einfallende Tageslicht. In einigen der Konferenzräumen kommt LITECOM in Kombination mit der modular steuerbaren Büroleuchte SEQUENCE zum Einsatz. Das gesamte Gebäude wurde mit der Sicherheitsbeleuchtung ONLITE RESCLITE ausgestattet. Mit ausgezeichneter Effizienz und idealer Lichtverteilung genügt eine geringe Anzahl von Leuchten für eine normkonforme Sicherheitsbeleuchtung.

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Lichtlösungen
Toni-Areal
Zürich, Schweiz
Bauherr: Allreal Generalunternehmung AG, Zürich (CH)
Architekt: EM2N ARCHITEKTEN AG, Zürich (CH)
Lichtplanung: Vogt und Partner, Winterthur (CH)
Elektroplanung: Bürgin und Keller, Adliswil (CH)
Elektroinstallation: Alpiq InTec Ost AG, Zürich (CH)
Fotos: Markus Frietsch
Es war eines der größten Bauprojekte in Zürich, außerdem eine der wohl spannendsten Transformationen. Das Toni-Areal in der Pfingstweidstrasse in Zürich-West, wo sich einst einer der größten Milchverarbeitungsbetriebe Europas befand, wurde im Herbst 2014 seinen neuen Nutzern übergeben. Das Licht für den modernen Hochschul-Campus liefern 5.500 Zumtobel TECTON Leuchten.

Industriecharme mit neuer Strahlkraft
Im Jahr 2005 galt es eine neue Nutzung für die Liegenschaft aus den 70er Jahren zu finden. Im Herzen von Zürich-West gelegen, das sich mittlerweile zu einem kulturellen Hotspot mit dem Industriecharme vergangener Tage gemausert hatte, sollte nicht einfach ein weiterer Bürokomplex entstehen. So wurde auf Basis einer Machbarkeitsstudie beschlossen, das 24.435 qm große Toni-Areal in den zentralen Standort für die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zu verwandeln. Beim anschließenden Architekturwettbewerb setzte sich der Projektentwurf des Architekturbüros EM2N durch und mit der Baueingabe im Herbst 2007 wurde der Grundstein für ein ehrgeiziges Um- und Neubauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von CHF 350 Millionen gelegt.

Pünktlich zum Beginn des Herbstsemesters im September 2014 konnten rund 5.000 Studenten, Dozenten und Mitarbeiter die neuen Räumlichkeiten beziehen. Zudem sind 100 neue Mietwohnungen inklusive einem begehbaren Dachgarten und eine Parkgarage mit 240 Parkplätzen entstanden, aber auch Räume für Ausstellungen, Veranstaltungen und Flächen für die gewerbliche Nutzung. Es wurde eine moderne Infrastruktur geschaffen, die nicht nur unterschiedliche Disziplinen an einem Ort in Interaktion treten lässt, sondern auch die Ausbildungs-und Dienstleistungsqualität sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule sichert.

Die Gestaltung des Campus-Gebäudes greift die Architektur des ehemaligen Industriegebäudes auf und lässt dabei einen heterogenen Raum mit unterschiedlichen Interessen entstehen, auch was die Beleuchtung betrifft. Die Lichtkonzeption spielt mit dieser Heterogenität. Sie verfolgt nicht das Ziel, eine gleichmäßige Helligkeit herzustellen, sondern setzt auf die Anordnung der Leuchten in Raumzonen, so dass ein Diskurs zwischen Hell und Dunkel entsteht. Dabei ist die Lichtlösung ebenso fähig zur Transformation wie das Toni-Areal selbst. Einerseits schafft sie ideale Lichtverhältnisse zum Lernen und Kommunizieren, andererseits unterstützt sie das kreative Ambiente und bietet den Studenten das richtige Licht für ihre Ausstellungsflächen.

Die Schlüsselrolle bei der Umsetzung dieser Lichtlösung übernimmt ein modulares Leuchtensystem, das den hohen Anforderungen an Flexibilität und Individualisierbarkeit gerecht wird: TECTON, das mit seiner Vielseitigkeit, Kompatibilität und Erweiterungsfähigkeit innerhalb eines Systems komplexe Funktionen und unterschiedliche Beleuchtungsaufgaben löst. Die Basis des Lichtbandsystems ist eine Trageschiene mit einem integrierten 11-poligen Stromleitprofil. Sämtliche Funktionen wie die Stromversorgung, die Lichtsteuerung und die Anbindung an das Notlicht sind in dieser multifunktionalen Tragschiene eingebunden. So wurden für die Beleuchtung der 1.400 Hörsäle, Seminar- und Schulungsräume über 33 Kilometer TECTON-Schienen verbaut.

Zu Spitzenzeiten arbeiteten über 600 Elektriker auf der Baustelle, unter anderem um über 5.500 TECTON-Lichtbandleuchten zu installieren. Je nach Bedarf kamen unterschiedliche Optiken oder Raster zum Einsatz, die sich auch bei Veränderung der Anforderungen an die Lichtlösung problemlos austauschen oder ergänzen lassen.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
WU Wien
Wien, Österreich
Bauherr: Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien GmbH, Wien (AT); Library and Learning Center (LLC): BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH, Wien (AT)
Architekt: LLC: Zaha Hadid Architects, Hamburg (DE)
Lichtplanung: LLC: Arup, Lighting Design, Berlin (DE)
Elektroplanung: LLC: Vasko + Partner Ingenieure, Wien (AT)
Elektroinstallation: ARGE KM/E (Klenk&Meder / EMC), St. Pölten (AT)
Die Wirtschaftsuniversität im Grünen Prater ist nicht nur eines der größten Neubauprojekte Wiens, sondern auch ein Meilenstein in der österreichischen Bildungslandschaft. Die gesamte Universität, die in Zusammenarbeit mit der Bundesimmobiliengesellschaft errichtet wurde, ist als Campus konzipiert und umfasst unterschiedliche Gebäude, an deren Planung sich sechs Architekturbüros aus aller Welt beteiligt haben: Zaha Hadid mit ihrem Büro aus Hamburg, Peter Cook vom Londoner Crab Studio, das Büro NO.MAD Arquitectos aus Madrid, die Katalanin Carme Pinós, der japanische Architekt Hitoshi Abe sowie Laura Spinadel vom Wiener Büro BUS. Das Resultat, wild und abwechslungsreich, ist eine Spielwiese zeitgenössischer Architektur.

Campus des Wissens
Zentrum des rund neun Hektar großen Campus ist das Library & Learning Centre (LLC) von Zaha Hadid. Mit seinen spitzen Ecken und wagemutigen Linien erinnert das expressive Gebäude, das sich vorne weit über den Vorplatz beugt, nicht von ungefähr an eine futuristische Kommandozentrale. Auch innen dominiert Raumschiff-Ästhetik mit dramatisch geböschten Wänden, abgerundeten Kanten und langen, schlanken Stegen, die sich von einem Ende des Raums zum anderen erstrecken. Flankiert wird das LLC von zumeist schwarz-weißen, schlichten Büro- und Institutsbauten.

Auffällig dagegen das in Corten-Stahl gehüllte Teaching Center (TC) sowie der rot-orange-gelbe Instituts-Cluster von Peter Cook. Die heterogene Handschrift der sechs planenden Architekten war auch eine Herausforderung für die Lichtplaner. Denn einerseits galt es, das Lichtkonzept dem jeweiligen architektonischen Geist anzupassen, mal ruhiger und mal lebhafter zu machen, andererseits jedoch musste die Anzahl der Produkte in Hinblick auf ein einfaches und effizientes Facility Management auf ein Minimum reduziert werden. Insgesamt kamen rund 12.000 Leuchten – darunter Pendelleuchten, verdeckte Voutenleuchten und zahlreiche individuelle Lichtlösungen – sowie sieben Kilometer Lichtbänder zum Einsatz.

Der gesamte Campus, der momentan etwa 23.000 Studierende und 1.500 Mitarbeiter beherbergt, wurde als so genanntes Green Building errichtet. Dazu gehört auch die Ausstattung mit effizienten und nachhaltigen Lichtprodukten wie etwa die Lichtlinie SLOTLIGHT II, die Pendelleuchte CLARIS II und LED-Leuchten der Serie PANOS INFINITY. Die komplette Beleuchtung wird in allen Gebäuden über eine gemeinsame KNX Bussteuerung verwaltet, wobei in den Treppenhäusern und Sanitärbereichen Bewegungsmelder eingesetzt werden und in den Büros eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung vorhanden ist. Im Vergleich zu konventionellen Lösungen verbraucht diese Kombination im laufenden Betrieb weit weniger Energie.

Besonderheit des Auftrags: Zumtobel fungierte bei diesem Projekt nicht nur als Handels- und Lieferunternehmen, sondern war – in Form einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit vier Elektrounternehmen – auch für die komplette Montage zuständig.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösungen
:envihab Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Köln, Deutschland
Bauherr: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln (DE)
Architekt: Grass Kramer Löbbert und Prof. Uta Graff Architekten, Berlin (DE)
Lichtplanung: Carpus + Partner AG, Hattersheim (DE)
Elektroplanung: Carpus + Partner AG, Hattersheim (DE)
Elektroinstallation: R+S Solutions GmbH, Radebeul (DE)
Lichtkonzept: Schlotfeldt Licht, Berlin (DE)
In der neuen Forschungsanlage „:envihab“ prüft das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin neben den Folgen der Schwerelosigkeit auch die physiologische Wirkung des Lichts auf den Menschen. Beides ist nicht nur für Reisen ins All interessant.

Unmittelbar neben dem Kölner Flughafen beginnen die unendlichen Weiten des Alls – Startrampen allerdings findet man hier nicht, denn die Reisen in den Orbit und weiter hinaus finden am Boden statt. Hier am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wird simuliert, wie sich längere Aufenthalte an Bord eines Weltraumfahrzeugs auswirken. Vor allem die Schwerelosigkeit ist im Blick der Forscher, ruft sie doch komplexe physiologische Veränderungen hervor – etwa Muskel- oder Knochenrückbildungen.

Lernen vom All

Für derlei Studien steht nun eine ganz neue Forschungslandschaft zur Verfügung, das „:envihab“, geschützt und versorgt durch einen lang gestreckten, schwebenden Baukörper mit weißer, perforierter Fassade, gleich gegenüber dem alten Institutsgebäude auf dem DLR-Gelände. „:envihab“ steht für „environment“ und „habitat“, hier laufen Untersuchungen wie die „Bettruhestudie“, ein bis zu drei Monate dauernder Test, der von den Probanden nur eins verlangt: im Bett zu bleiben. Diese Vorgabe ist so strikt, dass die Probanden zum Duschen auf eine spezielle Liege umgebettet werden. Und stets befindet sich der Kopf tiefer als die Beine, die Liegefläche ist um sechs Grad geneigt – diese Position eigne sich besonders, um Schwerelosigkeit zu simulieren, so die Forscher.

Allein für diese „Bettruhestudien“ stehen im „:envihab“ zwölf Probandenzimmer bereit, ergänzt durch die erwähnten Liegeduschräume, spezielle Waagen, eine komplette Küche und einen Gemeinschaftsraum. Der ist für das Dauerliegen zwar nicht notwendig, wohl aber für Isolationsstudien im Gruppenmaßstab, die lange Reisen durch das All imitieren.

Zirkadianer Rhythmus
Im Schlaf- und Physiologielabor des „:envihab“ geht es auch um sehr irdische Themen. So untersucht man hier beispielsweise die Auswirkungen von Schichtarbeit, Schlafmangel oder unregelmäßigen Arbeitszeiten – und den Einfluss des Lichts. Der zirkadiane Rhythmus des Tageslichts definiert die Wach- und Schlafphasen des Menschen – Rezeptoren in der Netzhaut registrieren die Veränderung kurzwelliger Lichtanteile und steuern über die Melatoninausschüttung die Müdigkeit. In den Schlaflaboren lässt sich dieser Rhythmus gezielt verschieben oder gar unterbrechen – und dabei die Auswirkungen auf das Befinden, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit beobachten. Das dazu notwendige diffuse und variable Licht liefern die mit LEDs bestückten Lichtdecken in den Probandenräumen, aber auch dort, wo die Testpersonen mit dem Positronen-Emissions-Tomographen (PET-MRT) untersucht werden.

Gemeinsam mit dem DLR-Institut hat Zumtobel die modulare Lichtdecke entwickelt, deren CIELOS-LED-Elemente per LITENET-Steuerung Lichtfarben sowie Leuchtdichten exakt und dynamisch erzeugen können. So lässt sich stufenlos und ohne Flimmern bis zu einer minimalen Helligkeit dimmen und das RGB-Spektrum beliebig variieren. Geringe Aufbauhöhe, Langlebigkeit und Wartungsaspekte waren weitere Argumente für eine Lichtdecke in LED-Version.

Die Erkenntnisse dieser Zirkadian-Studien sollen nicht nur die Wechselwirkung Licht – Befindlichkeit bzw. Leistungsfähigkeit erkunden, sondern auch klar darstellen, wie Licht beschaffen sein muss, um gefährliche Ermüdung am Arbeitsplatz vorzubeugen oder die Auswirkungen des Jetlags zu mildern.

Acht Forschungsmodule
Das „:envihab“ besteht freilich nicht nur aus dem Schlaf- und Physiologielabor: insgesamt acht Forschungsmodule versammeln sich unter einem gemeinsamen Dach. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn die Architektur basiert auf dem Haus-im-Haus-Prinzip. Alle Module und das große Auditorium stehen als separate Volumen unter der Dachkonstruktion, welche die Außenwirkung des Gebäudes bestimmt und eigentlich mehr als ein Dach ist. Denn im stählernen Tragwerk befindet sich die gesamte technische Infrastruktur des Gebäudes. Ein Kunstgriff, denn so zeigt sich das 3.500 Quadratmeter große Interieur eher forschungsuntypisch aufgeräumt und klar gegliedert.

Das „:envihab“ steht auch für ein neues Selbstverständnis der Forschung – ging man bisher lieber in rein funktionalen Forschungsstätten ans Werk, so spielt die Öffentlichkeitswirkung heute eine immer größere Rolle. Neben dem Äußeren zeigt sich dieser Paradigmenwechsel vor allem im Inneren. So gelangt man vom ebenerdigen Eingang über einen breiten und angenehm gestalteten Treppenabgang ins großzügige Entree. Mit seinem 150 Sitze großen Auditorium und der gastronomischen Infrastruktur ist es als Ort für externe Veranstaltungen konzipiert. Obwohl unter dem Bodenniveau liegend, überrascht das gesamte Innere durch sehr viel Tageslicht – dafür sorgen mehr noch als das umlaufende Glasband zwischen Boden und Dach insgesamt sechs Lichthöfe, die das Gebäude an verschiedenen Stellen vertikal durchdringen und so die Verbindung zum Himmel darüber herstellen – ganz im Sinne des zentralen DLR-Themas, das die Architekten hier geschickt interpretierten.

Nun vertragen sich öffentliche Nutzungen nur sehr bedingt mit sensibler Grundlagenforschung, also separiert eine Trennwand beide Bereiche funktional. Aber da es gläsern ist, bleibt das Raumvolumen in seiner Gänze samt einzelner Module erlebbar. So befindet sich im Zentrum ein zylindrisches Modul mit massiver Betonwandung, in dessen Innerem sich eine Kurzarm-Zentrifuge dreht. Mit ihrer Hilfe wird erforscht, ob sich erhöhte Schwerkraft gezielt als Gegenmittel zu den gesundheitlichen Risiken der Schwerelosigkeit einsetzen lässt. Zunächst bezogen auf Langzeit-Aufenthalte im All, bringen die Ergebnisse auch neue Erkenntnisse zu Osteoporose, Muskelschwund oder Kreislauf-Erkrankungen – für Bodenhaftung ist also gesorgt.

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Lichtlösungen
CMP – Center for Mobile Propulsion
Aachen, Deutschland
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Geschäftsstelle Aachen (DE)
Architekt: Lepel & Lepel Architektur Innenarchitektur, Köln (DE)
Lichtplanung: a•g Licht GbR, Bonn (DE)
Elektroplanung: ZWP Ingenieur-AG, Köln (DE)
Ein neues Forschungsgebäude mit Nutzungsanforderungen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Diese Aufgabe haben die Architekten Lepel & Lepel aus Köln mit ihrem Entwurf für das Forschungszentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung von Motorentechnik für die RWTH Aachen optimal gelöst. Von Anfang an entschieden sich die Planer für eine räumliche Trennung der Funktionen Forschung und Verwaltung/Lehre. Sie entwarfen zwei kontrastierende Baukörper, die ihre unterschiedlichen Nutzungen in der räumlichen und technischen Ausbildung widerspiegeln.

Der geschwungene Verwaltungsbau mit z-förmigem Grundriss bietet ein Maximum an innenräumlicher Flexibilität. Da man schon heute weiß, dass sich die Anforderungen an den Verwaltungs- und Lehrbetrieb zukünftig ändern können, lässt die weitgespannte Tragkonstruktion unterschiedliche Raumaufteilungen zu. Die umlaufenden Fassadenbänder betonen die horizontale Gliederung und universelle Nutzbarkeit des Gebäudes.

Durch die geschosshohe Verglasung dringt viel Tageslicht von allen Seiten in die Innenräume und sorgt für eine gleichmäßige Beleuchtung der Büroflächen. Für die ergänzende Beleuchtung der Arbeitsplätze mit Kunstlicht suchten die Architekten nach einer Lösung, die einerseits die gewünschte Flexibilität in der Flächeneinteilung unterstützt und andererseits zur formalen, reduzierten Gestaltung des Gebäudes passt. Gemeinsam mit dem Büro a∙g Licht aus Bonn fand man mit ECOOS ein Produkt, das alle Anforderungskriterien bestmöglich erfüllte. Den Bauherrn überzeugten neben der hohen Lichtqualität vor allem auch die auf längere Sicht niedrigeren Betriebskosten.

Komplett gegensätzlich präsentiert sich das Motorenprüfzentrum als ein introvertierter, lang gestreckter Hallenbaukörper. Die Fassade aus dunkel eingefärbtem Sichtbeton mit nur schmalen Fensterschlitzen unterstreicht diesen Charakter. Das Innere ist streng organisiert, strukturiert und den räumlichen und technischen Bedingungen der Prüfstände angepasst. Trotz der schmalen Lichtschlitze, durch die das Innere von außen nicht einsehbar ist, gelangt über Lichtbänder im Dach ausreichend Tageslicht in die zweigeschossige Werkhalle. Eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung und Orientierung gewährleistet zudem das Lichtbandsystem TECTON. Bewährt im industriellen Einsatz vereint TECTON alle hier benötigten Elemente: Beste Lichtqualität selbst aus großen Höhen, Flexibilität in der Raumnutzung, hohe Effizienz und leichte Wartung.

Eine Besonderheit steckt in dem fortschrittlichen Energiekonzept: Die enorme Abwärme, die bei den Versuchsläufen mit den Motoren entsteht, lässt sich für die Beheizung der Gebäude nutzbar machen. Ein vorausschauender Ansatz zur sinnvollen Wiederverwendung von Energie, der Mensch und Umwelt zugutekommt.

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Lichtlösungen
Peter Doherty Institute
Melbourne, Australien
Bauherr: The University of Melbourne, Melbourne (AU)
Architekt: Grimshaw Billard Leece, Melbourne (AU)
Lichtplanung: S2F/SKM, Melbourne (AU)
Die University of Melbourne ist offizieller Gold Sponsor des Green Building Council Australia, der bereits seit seiner Gründung 2002 an ökologisch herausragende Projekte die landesweit begehrten „Green Stars“ vergibt. Teil der Hochschulpolitik ist es, mit jeder Sanierung und jedem Neubau auf dem Universitäts-Campus die Green Star-Zertifizierung anzustreben.

Das kürzlich fertiggestellte Peter Doherty Institute, das auf der südlichen Hemisphäre als einziges Forschungsinstitut seiner Art gilt, wurde mit dem Fünfsterne-„Green Star“ ausgezeichnet.

„In einem komplexen Laborgebäude wie diesem ist der Stromverbrauch fünf- bis zehnmal höher als in einem herkömmlichen Bürobau”, sagt Chris White, Executive Director of Property and Campus Services an der University of Melbourne. „Daher ist es bei diesem Bauwerk sehr wichtig, einen entscheidenden Beitrag zur Energie- und Ressourceneinsparung zu leisten.“ Das Resultat ist ein zehnstöckiges High-Tech-Gebäude mit 25.000 Quadratmetern Nutzfläche, Kraft-Wärme-Kopplung, Grauwassernutzung und begrünter Dachlandschaft. Das Peter Doherty Institute ist so konstruiert, dass es gut 50 % weniger Strom als ein ähnlich angelegtes Objekt vergleichbarer Größe verbraucht.

Die Planer hinter diesem hocheffizienten Bauwerk, das an der sonnenzugewandten Nordseite mit einer doppelschaligen Vorhang-Fassade verkleidet ist, sind die international agierenden Grimshaw Architects in Zusammenarbeit mit der auf Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen spezialisierten Akademie Billard Leece. Auf produktionsintensive Materialien wie Aluminium wurde nach Möglichkeit verzichtet, stattdessen wurde beim Bau FSC-zertifiziertes Holz im Wert von 5,2 Millionen US-Dollar integriert. Außerdem maximiert die Konstruktion die Tageslichtnutzung soweit wie möglich. Nicht so in einigen Laboren.

Forschen wie unter Tageslicht
Die strengen Anforderungen in einigen Bereichen erforderten eine weitestgehende Vermeidung von Tageslicht. Eingesetzt wurden daher rund 2.000 Büroleuchten MILDES LICHT V. Mit 1,25 Watt und 100 Lux pro Quadratmeter sind die Einbauleuchten so konfiguriert und positioniert, dass der Eindruck von hellem, durch Dachfenster fallendem Sonnenlicht entsteht. Denn für die rund 700 Forscherinnen und Forscher, die am „Doherty“ arbeiten, ist es notwendig, bestmögliche, freundliche und die Konzentration und Motivation fördernde Arbeitsbedingungen zu schaffen.

In den übrigen Bereichen des „Doherty“ wurden dezente, harmonische Lichtquellen genutzt. Die Herausforderung lag darin, Licht und Schatten zu begrenzen, um die fließende Geometrie hervorzuheben und die visuelle Wirkung der organisch geformten Holzrippen zu verstärken. Eingesetzt wurden ausschließlich natürliche Materialien. Linear angeordnete Leuchten betonen die organischen Formen, die einen Ausgleich zum schlichten und zweckmäßigen Design der Labore herstellen.

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Lichtlösungen
Manillaskolan
Stockholm, Schweden
Bauherr: Akademiska Hus, Solna (SE)
Architekt: Metod Arkitekter AB, Uppsala (SE)
Lichtplanung: MIAB/Tyréns AB Simon Baczkowski, Stockholm (SE)
Elektroplanung: MIAB/Tyréns AB Simon Baczkowski, Stockholm (SE)
Elektroinstallation: Ohmegi Elektro AB, Sollentuna (SE)
»Manillaskolan« ist die älteste Einrichtung ihrer Art in Schweden. Sie wurde 1809 von Pär Aron Borg gegründet und war bis 2013 in einem historischen Gebäude von 1864 auf der im Osten Stockholms liegenden Insel Djurgården untergebracht. Die Schüler wurden früher ausschließlich in der von Borg für Schweden entwickelten Gebärdensprache unterrichtet. Inhaltliche Schwerpunkte lagen auf Religion und handwerklichen Fähigkeiten, aber auch Sprache und Literatur, Rechnen, Geographie und Naturwissenschaften wurden unterrichtet. Die kontinuierliche Forschung und die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre führten jedoch zu einer immer stärkeren bilingualen Ausrichtung des Unterrichts. Viele Gehörlose sind heute mithilfe von Hörgeräten und spezieller Hör-Sprecherziehung in der Lage, Lautsprache zu erlernen. Dies hat einen wesentlichen Einfluss auf die gegenwärtige und zukünftige Gestaltung der Unterrichtsräume. Währende akustische Fragen in der Vergangenheit überhaupt keine Rolle spielten, rücken sie mit den neuen Unterrichtsmethoden immer stärker in den Mittelpunkt.

Auch der Beleuchtung kommt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Bedeutung zu. Eine gleichmäßige und blendfreie Ausleuchtung der Klassenzimmer unterstützt den Unterricht in Gebärdensprache. Ein noch wichtigerer Aspekt ist, dass die Treiber der Leuchten absolut geräuschlos sein müssen, da es sonst zu Interferenzen mit den Hörgeräten der Schüler kommt. Nach diversen Tests mit verschiedenen Produkten zeigte sich, dass LIGHT FIELDS LED die einzigen Leuchten waren, die all diesen Anforderungen gerecht wurden.

Die Manillaskolan ist nun an einem neuen Standort im zentral gelegenen Stadtteil Kungsholmen untergebracht. Hier entstand in den letzten Jahren ein eigener Campus für verschiedenen Schulen und sonderpädagogische Einrichtungen in ehemaligen Institutsgebäuden der Stockholmer Universität. Schon vor dem Umbau hatten Schüler, Lehrer und Eltern die Möglichkeit Test-Klassenräume zu besuchen und ihre Erwartungen und Ansprüche zu diskutieren. So stehen den Schülern heute vielfältige und moderne Einrichtungen zur Verfügung, die ihren Bedürfnissen bestmöglich angepasst sind.

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Lichtlösungen
Reykjavik University
Reykjavik, Island
Bauherr: EFF, Reykjavik (IS)
Architekt: Henning Larsen Architects, Kopenhagen (DK); ARKIS Architects, Reykjavik (IS)
Lichtplanung: VERKIS, Reykjavik (IS)
Elektroinstallation: Rafmiolum hf, Reykjavik (IS)
Nordländische Klarheit

Auf halber Strecke zwischen den etablierten europäischen und nordamerikanischen Wissenschaftszentren wächst die Reykjavik University zu einer neuen Top-Adresse für Forschung und Technologie heran. Auch das architektonische Konzept verdient Beachtung: Sternförmig gruppieren sich die einzelnen Fachbereiche um eine kreisrunde Erschließungshalle. Durch die fächerförmige Öffnung wird die Strand- und Waldlandschaft der Umgebung in den Campus einbezogen. So haben nicht nur alle Räume die einzigartige Qualität der natürlichen Umgebung, sondern werden auch optimal von Tageslicht belichtet und erwärmt – ein erster wesentlicher Aspekt für die Nachhaltigkeit des Gebäudes, in dem zukunftsweisende Technologie nicht nur gelebt, sondern auch Inhalt des Studiums ist.

Für den größten Teil des Gebäudes entwarfen die Planer ein Deckensystem aus perforierten Blechlamellen, in das auch die Beleuchtung integriert werden sollte. Um die vielfältigen Anforderungen bestmöglich zu erfüllen, lobte der Bauherr einen Wettbewerb aus. Das überzeugende Zumtobel Argument: Trotz geringen Dimensionen und unter voller Erfüllung der Blendbegrenzungsvorgaben konnte der Wirkungsgrad der T5-Leuchte im Vergleich zu Standard-Technologien um über 15 Prozent verbessert werden. Verantwortlich dafür sind transluzente Seitenreflektoren, optimierte Mini-Raster und eine optimale Lampen-Betriebstemperatur. Auf gestalterischer Seite punktete die Leuchte durch ihren modularen Aufbau, mit dem sie sich den unterschiedlichen Sehaufgaben in den Hörsälen, Seminarräumen, Büros, Bibliotheken und Verkehrsflächen anpasst - montiert auf einem Trägerprofil, als Wandfluter oder als frei strahlende Version.

Die LUXMATE Licht- und Jalousiesteuerung LITENET wurde für die speziellen örtlichen Lichtverhältnisse mit der über lange Zeiten flach einstrahlenden nördlichen Sonne weiterentwickelt. Verknüpft wurde dadurch hohe Effizienz und ein Maximum an Komfort mit der Möglichkeit, flexibel und mit minimalem Aufwand auf sich ändernde Flächennutzungen reagieren zu können. Die meisten Leuchten wurden mit sogenannten Dimming On Demand (DOD) Vorschaltgeräten geliefert. Bei der großen Anzahl an Leuchten konnten so erhebliche Kosten eingespart werden.

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Lichtlösung
EPFL Rolex Learning Center
Lausanne, Schweiz
Bauherr: Losinger Construction SA, Bussigny (CH)
Architekt: SANAA, Tokio (JP)
Elektroplanung: Scherler SA, Le Mont/Lausanne (CH)
Elektroinstallation: ETF, Bulle (CH)
Bewegte Raumlandschaften

Der von SANAA entworfene Pavillon mit seinen durchscheinenden Membranen und runden Patios ist das neue Herzstück am Universitätscampus der École Polytechnique Féderále de Lausanne. Auf 17.000 m² Fläche vereint er eine große Bibliothek, Besprechungsräume, Arbeitsplätze für Studenten, Büros für Forscher, Cafés, ein Spitzenrestaurant, ein Buchgeschäft, ein multifunktionales Auditorium und – typisch Schweiz – eine Bankfiliale. Den mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten ging es jedoch um weit mehr als die Bereitstellung von funktionalen Raumangeboten für. Der Neubau soll den interdisziplinären Austausch der Wissenschaftler fördern, vor allem aber soll er die Positionierung der EPFL in einer globalen Forschungslandschaft unterstützen.

Das Gebäude ist ein einziger Großraum, der mit seinen locker eingestreuten Funktionsbereichen eine enorme Offenheit ausstrahlt. Die bewegte Topografie von Boden und Decke resultiert in einer faszinierenden Raumlandschaft, zoniert durch unterschiedliche Lichtstimmungen. Dabei verändert sich die Decke nicht nur mit dem Tageslicht, sondern strahlt auch das Kunstlicht zurück in den Raum. Das Gebäude ist nach Minergie zertifiziert und aufgrund der Gebäudegröße sowie SANAAs Wunsch nach indirekter Beleuchtung wurden Leuchten mit sehr hohem Wirkungsgrad benötigt.

Um die jeweils unterschiedlich geforderten Lichtsituationen mit einem einzigen Gestaltungselement abdecken zu können, wurden die speziell entwickelten Leuchten als Einzelleuchte oder in Zwillings- bzw. Drillingskonstellation montiert. Die schwenkbare Halterung erlaubt unterschiedliche Winkel zur diffus reflektierenden Decke. In viele der insgesamt 282 Sonderleuchten ist, neben einer 35-Watt-HIT-Halogenmetalldampflampe mit einem speziellen IOS-Reflektorsystem, zusätzlich eine 100-Watt-Halogenlampe als Notlicht eingebaut. In Lobby und Empfang sorgen LED-Deckeneinbauleuchten und elegante Lichtlinien zusätzlich für funktionales Licht und setzen gestalterische Akzente. In den als runde Raumzellen eingestellten Büros schaffen minimalistische Stehleuchten eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

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Lichtlösung
Tomáš Bata Universität
Zlín, Tschechien
Bauherr: Tomáš-Bata-Universität, Zlín (CZ)
Architekt: Al Design s.r.o. und Eva Jiricna Architects, Prag (CZ)
Spaß am Lernen

Das neue Universitätszentrum der Tomáš-Bata-Universität in Zlín gilt als Symbol für die Investitionen der Stadt in ihre Bürger und deren Zukunft – und ist eine passende Hommage an die visionären Ideale des namensgebenden Philanthropen und Industriellen.

Die ungewöhnliche Gliederung des Gebäudes beruht auf zwei sichelförmigen Baukörpern, in denen Lesesäle, Studierzimmer und Bücherarchiv untergebracht sind. Dazwischen befindet sich ein ausgedehntes, von oben belichtetes Atrium, das Raum zur Entspannung bietet. Die Treppenhaustürme an den beiden Enden der gebogenen Fassade bilden die wichtigste vertikale Verbindung zwischen den beidseitig des Atriums verlaufenden Galerien und verleihen der Gebäudeform Übersichtlichkeit und Rationalität. Diese für die Architektin Eva Jiřičná typische klare Struktur und ein Höchstmaß an Funktionalität spiegeln sich auch im Beleuchtungskonzept wider.

Die klaren Linien des Gebäudes werden durch ebenso klare, durch die Räume laufende SLOTLIGHT Lichtlinien betont. Mit ihrer ruhigen, geometrischen Formensprache konnte auch die häufig im Schulbau eingesetzte CLARIS II überzeugen. Im zentralen Atrium ist sie als Lichtband mit einer Gesamtlänge von 54 m zu sehen. Durch direktes und indirektes Licht wird im gesamten Raum eine gleichmäßige warme und diffuse Lichtstimmung erzeugt. In den übrigen Hauptbereichen wurden SLOTLIGHT und MIREL II Lichtsysteme angebracht, um das vom Atrium reflektierte Licht zu ergänzen. Wiederum zu architektonisch starken Lichtlinien verbundene MIREL II Rasterleuchten versorgen Bibliotheken und Computerarbeitsplätze mit einer gleichmäßigen, blendfreien Beleuchtung.
Zur Akzentuierung der Kanten und Linien entlang der Fenster und umlaufenden Bereiche sind Leuchtstofflampen in Decken und Wände eingelassen, die die skulpturale Architektursprache betonen. Die Tomáš-Bata-Universität ist ein wegweisendes Beispiel für die Integration der Beleuchtung in das gestalterische Konzept.

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Lichtlösung
Royal Northern College of Music
Manchester, England
Bauherr: Royal Northern College of Music, Manchester (GB)
Architekt: MBLA Architects + Urbanists, Manchester (GB)
Elektroplanung: Gifford and Partners, Manchester (GB)
Schaufenster für die Musik

Der markante Neubau des Royal Northern College of Music in der Innenstadt von Manchester fällt auf. Ineinander gesetzte Kuben zeigen eine monumentale Geometrie, die in einem scheinbaren Gegensatz zur Bestimmung des Gebäudes – der Leichtigkeit der Musik – steht. Die sehr limitierte Grundfläche wurde optimal genutzt, indem man einen akustischen Puffer gegen den Verkehrslärm einfügte, der gleichzeitig als Schaufenster für das College dient. Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt die Beleuchtung mit farbveränderlichen Downlights, die aus dem Raum eine leuchtende Box mit spektakulären Farbwechseln macht und so das Interesse der Passanten weckt. Die Beleuchtung wird im Inneren durch das bündig montierte LIGHTTOOLS Lichtkanalsystem mit vier verschiedenen Lichteinsätzen ergänzt – Strahler, Downlight, Langfeldleuchte und Wallwasher.

In nahezu allen Bereichen lassen große Fensterflächen und Oberlichter das Tageslicht großzügig einfließen. Reicht dieses nicht aus, wird über das Lichtmanagementsystem Kunstlicht beigemischt. Gemeinsam mit freundlichen Farben und ergonomischer Möblierung werden so Erlebnisräume für motiviertes Lernen geschaffen: flexibel und komfortabel, gleichzeitig sehr sparsam im Umgang mit den Ressourcen.
Laut Craig Jackson von Gifford and Partners, dem für die Lichtspezifikationen zuständigen technischen Berater, hatte die akustisch anspruchsvolle Umgebung direkte Auswirkung auf die Lichtplanung. „Die Leuchten müssen stabil sein und dürfen keine Komponenten aufweisen, die durch den Schall der Instrumente zu stark schwingen“, erklärt Jackson. Gelöst wurde die besondere Herausforderung mit der Einbauleuchte LIGHTFIELDS, die dank ihrer speziellen Mikropyramidenoptik ein äußerst gleichmäßiges, blendfreies Licht liefert und somit die jungen Talente in ihrer Konzentration unterstützt.

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Lichtlösung
KHBO – Katholieke Hogeschool
Brügge, Belgien
Bauherr: KHBO, Katholieke Hogeschool, Brugge Oostende (BE)
Architekt: Tijdelijke Vereniging S.A.R. – De Vloed, Heusden-Destelbergen (BE)
Elektroplanung: Studiebureau De Klerck Engineering, Brügge (BE)
Elektroinstallation: Electro Entreprise NV, Gullegem (BE)
Ein Zeichen setzen

Mit ihrem Neubau setzt die Katholische Hochschule Brügge ein architektonisches Zeichen voller Widersprüche. Zur Straßenseite zeigt sich das Gebäude geschlossen mit einer einzigen Fensteröffnung im Studienbereich, die Seite zum Campus hingegen ist extrem offen. Durch die Kombination von Stahl, Glas, Beton und Holz entstehen hier spannende Gegensätze. Gleichzeitig bietet der modulare Ansatz die Möglichkeit, sich auch in Zukunft auf neue Lernanforderungen einzustellen.

Das Atrium wurde als dreidimensionaler Treffpunkt mit breiten Stufen, offenen Galerien sowie Sitzecken und Lerninseln gestaltet. Wunsch der Architekten war eine überwiegend indirekte Beleuchtung des gesamten Gebäudes. Das MIROS Spiegel-Werfer System bietet hier eine architektonisch anspruchsvolle und lichttechnisch optimale Lösung, um die teilweise 10 m hohen Räume gleichmäßig und blendfrei zu beleuchten. Ihr warmes Licht steht in reizvollem Kontrast zur eher kühlen Beton/Glas-Architektur. Koen De Klerck resümiert: „Mit Licht, sowohl mit funktionellem wie mit atmosphärischem, haben wir versucht, die Architektur und die Umgebung des ganzen Gebäudes noch zu verstärken. Dabei wurden sowohl die Flexibilität als auch der Wartungsaspekt berücksichtigt.“ Das Spiegel-Werfer System wirkt wie ein Teil der Gebäudekonstruktion und kommt auch in den zwei Auditorien und in der Cafeteria zum Einsatz.

Der Weg über das Atrium führt zu den Vorlesungs- und Seminarräumen, die in den drei markanten Blöcken untergebracht sind. Die Lehrräume werden großzügig mit deckenbündigen MIREL Einbauleuchten beleuchtet. Ein indirekt leuchtendes Sonderprofil versorgt die Verkehrszonen mit einem angenehmen blendfreien Licht.

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Lichtlösung
Hochschule Gent – Campus Schoonmersen
Gent, Belgien
Bauherr: Hogeschool Gent, Campus Schoonmeersen (OLC), Gent (BE)
Architekt: cv baro, Gent (BE)
Elektroinstallation: Technum, Sint-Denijs-Westr (BE)
Gute Noten für Zumtobel Lichtlösung

Das jüngste Vorzeigeprojekt der Hochschule Gent wurde von den Architekten des Büros cv baro entworfen: Der Campus Schoonmeersen beherbergt neben zahlreichen Wohnungen auch mehrere Cafeterias und das Sportzentrum der Hogeschool.

In weiten Bereichen des Gebäudekomplexes haben sich die Bauherren für das Lichtbandsystem TECTON entschieden. Mit hochwertigen Komfort-Rasteroptiken ausgestattet, sorgt das Lichtband in Klassenzimmern und Auditorien, aber auch an der Rezeption und in der Bibliothek für angenehme Lichtverhältnisse. Alle diese Räume sind mit abgehängten Akustik-Deckeninseln ausgestattet. Aus diesem Grund hätten sich klassische Einbauleuchten nur schwer und vor allem mit gestalterischen Abstrichen einsetzen lassen. Das flexible Lichtbandsystem TECTON präsentiert sich als ideale Alternative. Wie die Akustik-Decken kann auch das Tragschienensystem abgependelt werden, wodurch die Leuchten nun perfekt zur Architektur passen.

Ein weiteres Argument für TECTON ist die elfpolig vorverdrahtete Stromschiene: Die integrierte DALI-Busleitung wird genutzt, um die Leuchten in der Bibliothek und der Cafeteria tageslichtabhängig zu steuern. Das Resultat ist eine mit LUXMATE PROFESSIONAL gesteuerte Lichtlösung, die rund um die Uhr für angenehme Lichtstimmungen sorgt und gleichzeitig den Energieverbrauch deutlich reduziert. Um auch die Wartungskosten möglichst gering zu halten, wurden der Eingangsbereich und die fünf Meter hohen Gangzonen mit Werfer-Spiegel-Systemen ausgestattet. Die hier eingesetzten Strahler konnten so in erreichbarer Höhe installiert werden, was den Zeitaufwand für den Lampenwechsel auf ein Minimum reduziert.

Ganz anders präsentiert sich die Situation in der Cafeteria. Moderne Möbel und grüne, durchsichtige Sessel verleihen diesen Bereichen einen spielerischen Akzent – auch dank der eingesetzten Hallenreflektorleuchte COPA D. Das große Schutzdach, das den Fußweg zwischen den zwei Gebäuden des Campus Schoonmersen umschließt, wird mit Hochdruck-Halogenstrahlern und der Feuchtraumleuchte RAIN angestrahlt.

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Lichtlösung
Cooper Union
New York, USA
Bauherr: The Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York (US)
Architekt: Morphosis Architects, Los Angeles, New York (US)
Lichtplanung: Horton Lees Brogden Lighting Design, Los Angeles (US)
Der Meteorit von Manhattan

Wie ein metallener Monolith steht das neue Hochschulgebäude der Cooper Union im New Yorker East Village. Der aufsehenerregenden Architektur von Pritzker-Preisträger Thom Mayne folgt eine nicht minder aufregende Lichtplanung. Bei Tageslicht schimmert der Monolith je nach Wetter weiß bis metallisch anthrazitgrau, nachts leuchtet er sanft aus seinem Inneren heraus.

Das Werk des Kaliforniers polarisiert die New Yorker, es sprengt gängige Konventionen und ist seiner Zeit voraus. Als Zeichen der Provokation lässt er beispielsweise den Lift nur in drei von neun Stockwerken halten. Spätestens diese Tatsache lenkt die Studenten und Besucher ins Treppenhaus, wenn sie nicht schon vorher von dessen atemberaubender Architektur angezogen wurden. Der gigantische Wirbel zieht sich durch alle Stockwerke und öffnet sich dort dem Himmelsgeschehen. Durch ein großes Fenster im Dach fließt Tageslicht bis ins Erdgeschoss.
So herrscht in den oberen Etagen bläuliches Tageslicht, das sich nach unten mit immer wärmerem Kunstlicht der VIVO Strahler vermischt.

In anderen Bereichen des Gebäudes ist das Lichtkonzept durch konkrete Funktionen bestimmt. In den Labors etwa sind doppelt so viele Leuchtmittel im Einsatz wie in den Seminarräumen, damit feine Farbunterschiede und Details leichter erkennbar sind. In den Seminarräumen und vielen Labors musste eine lichttechnische Herausforderung gemeistert werden: Die Leuchtpaneele, die in der Decke eingelassen sind, wurden in die ebenfalls eingelassenen Heiz- und Kühlelemente integriert. Eine schwierige Aufgabe, die man angesichts der generellen Umweltverträglichkeit des Hauses gern in Kauf nahm. So setzte Thom Mayne mit seinem Entwurf nicht nur ästhetisch neue Maßstäbe. Der Cooper Union-Neubau ist auf dem besten Weg, als erstes Universitätsgebäude der USA mit dem wichtigsten Umweltverträglichkeitspreis des Landes, dem LEED Platinum Award, ausgezeichnet zu werden. 

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Lichtlösung
  • SPIRIT
  • VIVO
  • SPHEROS T16
Cité d’Architecture et du Patrimoine
Paris, Frankreich
Bauherr: Cité d’Architecture et du Patrimoine (FR)
Architekt: Agence Bodin, Paris (FR)
Lichtplanung: Agence Bodin, Paris (FR)
Elektroplanung: GEC Ingenierie, Paris (FR)
Im Licht der Grande Nation

Es gibt nicht viele Orte, die ganz der Architektur gewidmet sind und dies so eindrucksvoll demonstrieren wie das klassizistisch-moderne Palais Chaillot an der Seine. Im prachtvollen Ostflügel eröffnete nach einer behutsamen Sanierung 2007 das weltweit größte Architekturzentrum. Seitdem sind in den repräsentativen Räumen mehrere Einrichtungen versammelt, die historische und moderne Architektur mit dem kulturellen Erbe Frankreichs unter einem Dach zusammenführen.

Die großzügige Eingangshalle im Erdgeschoss präsentiert sich dank ihrer Lichtführung als klar strukturierter Raum, der das Orientierungsvermögen der Besucher unterstützt und die Eingänge zu den verschiedenen Bereichen zentralisiert. In die Decke eingelassene Lichtlinien zeichnen die Hauptachsen der Halle entlang der monumentalen Säulen nach.

In den hohen, fließenden Räumen der Freihandbibliothek befinden sich etwa 28.000 Bücher. Jean Francois Bodin ist es gelungen, mit wenigen Eingriffen in die Bausubstanz ein funktionales und modernes Bibliotheksinterieur zu schaffen. Der rekonstruierte Freskenzyklus aus der Abtei Saint Savin sur Gartempe ist mithilfe einer Sonderleuchte in Szene gesetzt: Über den Wandregalen werfen Reflektoren auf der Basis des TECTON Systems warmes Licht in das Tonnengewölbe des 40 m langen Saals.

Die beeindruckende Galerie für Architektur breitet sich in dem gebogenen Raum auf der gesamten zweiten Etage des ausladenden Gebäudeflügels aus. Sieben große, hinterleuchtete Deckenrotunden tauchen die mittigen Ausstellungsflächen in einheitliches Licht, das sich nach Bedarf in unterschiedliche Beleuchtungsstärken regulieren lässt.

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