Gesundheit und Pflege

Zumtobel als Komplettanbieter

Kaum ein Bereich erfordert solch komplexe Lichtlösungen wie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Mit Zumtobel als Komplettanbieter sind Sie in besten Händen: Wir liefern Ihnen umfangreiche Beratung zu Lichtlösungen für Innen- und Außenräume, mit intelligentem Lichtmanagementsystemen gesteuert, die Not- und Sicherheitsbeleuchtung nahtlos integrieren. Dank einer Kooperation der Zumtobel Group mit modul technik profitieren Sie auch von medizinischen Versorgungseinheiten aus einer Hand. Die Zumtobel Group ist Ihr Ansprechpartner und wird beim Einsatz medizinischer Produkte von zertifizierten Personen der modul technik bei Beratung und Projektabwicklung unterstützt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen umfassende Services – von der Installation über die Wartung bis hin zur Finanzierung.

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Referenzen

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Studie

Verbesserte Lebensqualität für Demenzkranke

In einer Wohngruppe für Demenzkranke wurde eine steuerbare Beleuchtung eingebaut, die es ermöglichte, unterschiedliche Lichtintensitäten und -farben zu realisieren und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die sozialen Aktivitäten der Bewohner systematisch zu untersuchen.

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Das beste Licht für die Gesundheit

Menschen unterstützen
Umgebung gestalten
Kosten senken

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Mehrwert 1: Menschen unterstützen

Morgenimpuls
Tagsüber bei Sonnenschein
Tagsüber bei bewölktem Himmel
Einstimmung auf die Nachtruhe
Ganzheitlicher Ansatz für biologische Lichtwirkung
  
  • Individuelle Bedienung ermöglicht persönliche Präferenzen
  • Pflegepersonal wird bei unterschiedlichsten Arbeitsaufgaben unterstützt
  • Licht hilft, Ängste abzubauen und fördert soziale Interaktion
  • Ergänzung des Tageslichts mit Kunstlicht durch eine tageslichtbezogene Steuerung dient als wesentlicher Taktgeber in Pflegeeinrichtungen und stabilisiert den circadianen Rhythmus

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Mehrwert 2: Umgebung gestalten

Umgebung gestalten
 
  • Licht und Architektur als räumlicher Ausdruck des Leitbildes von Krankenhaus und Pflegeheimen
  • Patienten, Pflegebedürftige und Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit der Umgebung
  • Gezielt beleuchtete Raumzonen verbinden Menschen (St. Katharina Studie)
  • Lichtszenen abgestimmt auf unterschiedliche Lebens- und Arbeitsaufgaben

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Mehrwert 3: Kosten senken

Kosten senken
  
  • Leuchten sind zur richtigen Zeit am passenden Ort mit der
    optimalen Lichtmenge in Betrieb
  • Optimiertes Lichtmanagement beeinflusst Betriebskosten und schont Ressourcen
  • Mitarbeiter werden bei ihren Arbeitsaufgaben durch passendes Licht unterstützt
  • Kosteneffiziente Lichtkonzepte schränken Lebensqualität und Genesung nicht ein

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Planungsbeispiel Wartebereich

ONDARIA
Opale Flächenleuchte
  • tunableWhite-Lösung mit sich ändernden Lichtfarben und Beleuchtungsstärken nach dem Vorbild des Tageslichts
  • Optimale Kunstlichtergänzung in tageslichtfernen Raumzonen durch diffuse, große leuchtende Flächen
  • Offene Raumatmosphäre wird durch zusätzliche Wandleuchtdichten unterstützt

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Planungsbeispiel Untersuchungsraum

LIGHT FIELDS evolution
  • Innovative Blendbegrenzung
  • Hohe Gleichmäßigkeit
  • Ausgewogene Schattigkeit
  • SUPERSYSTEM als zusätzliche Komponente zur Unterstützung des Raumambientes

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Planungsbeispiel OP-Raum

CLEAN supreme LED
Reinraumleuchte für höchste Anforderungen
  • Flächige Leuchten wirken als Ausgleich zum fehlenden Tageslicht aktivierend
  • Das Lichtkonzept ist konzentriert auf das Operationsumfeld ausgerichtet
  • CLEAN SUPREME ist nach DIN EN ISO 14644-1 für die Reinraumklassen 3 bis 9 zertifiziert

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Referenzen

Alters- und Pflegezentrum Alpsteeblick
Appenzell, Schweiz
Bauherr: Alters- und Pflegezentrum Alpsteeblick, Appenzell (CH)
Lichtplanung: Reflexion AG Zürich (CH)
Elektroinstallation: Elektro Sonderer AG, Appenzell (CH)
Pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause und damit einen Ort der Gemeinschaft und Erholung für den wohlverdienten Lebensabend bieten – so lautet das Leitbild des Alters- und Pflegezentrums in Appenzell in der Ostschweiz, das 2016 für 63 Bewohner eröffnet wurde. Lichtdurchflutete Räume und Terrassen mit Blick auf die Bergwelt sowie die aufmerksamen Mitarbeiter lassen den Besucher spüren, dass die Werte in dieser Einrichtung gelebt werden. Wahrnehmbar wird dieses Engagement auch in einem außergewöhnlichen Lichtkonzept des Lichtplanungsbüros Reflexion AG Zürich, das der Leuchtenhersteller Zumtobel umsetzte.

In der Bauphase des Alters- und Pflegezentrums Alpsteeblick hat die Pflegeexpertin und -forscherin Linda Premerlani die Weichen für ein besonderes Lichtkonzept der Einrichtung gestellt: Sie beschäftigte sich intensiv mit wissenschaftliche Ergebnissen, zum Beispiel der St. Katharina-Studie von Zumtobel, die den hohen Einfluss von Licht auf das Wohlbefinden von Patienten in Gesundheitszentren belegen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden die Bewohner und Mitarbeiter des Alters- und Pflegezentrums Alpsteeblick nun nicht nur mit viel Tageslicht, sondern zusätzlich mit Kunstlicht unterstützt, das an den Tageslichtverlauf angepasst ist. Vor allem für Demenzkranke, die unter einer Desynchronisation der inneren Uhr leiden, empfiehlt die Wissenschaft den Einsatz hoher, biologisch wirksamer Lichtdosen während der hellen Tagesstunden. Die Aufenthaltsdauer auf den Terrassen ist hierfür nicht immer ausreichend. Zudem deckt das Tageslicht auch wetterbedingt und abhängig von der Jahreszeit den wissenschaftlich ermittelten Bedarf nicht immer ab. Deshalb wirkt nun tagsüber in vielen Gebäudebereichen helles, großflächig diffuses Kunstlicht ergänzend.

Biologisch wirksames Licht für mehr Wohlbefinden der Bewohner und Mitarbeiter

In den Aufenthaltsbereichen des Pflegeheims kommen die Lichtfelder der Leuchtenfamilie CIELOS für ein helles und großflächiges, diffuses Licht zum Einsatz. Die in den Leuchten integrierte tunableWhite-Technologie passt die Lichtfarben von rötlichem Warmweiß bis bläulichem Tageslichtweiß stufenlos an. Hintergrund sind sensitive Rezeptoren der Netzhaut im menschlichen Auge, welche Einfluss auf hormonelle Prozesse nehmen. Über die zusätzliche Komponente der Lichtfarben im bläulichen Spektralbereich werden diese optimal angesprochen. In den dunklen Stunden dominiert im Alters- und Pflegezentrum Alpsteeblick daher nun eher eine reduzierte und gemütliche Lichtstimmung. Tagsüber wirkt ein starker Blauanteil hingegen diffus und in hoher Intensität aktivierend. Auf diese Weise werden kurze Nickerchen vermieden und dadurch der Nachtschlaf verbessert. Auch die Mitarbeiter profitieren von dieser neuen Lichttechnologie: Während der Nachtarbeit unterstützt und aktiviert sie helles Licht. Nach Schichtende finden sie dadurch auch leichter in einen tiefen und erholsamen Schlaf.

CIELOS kommt zudem in einem speziellen Pflegebereich, der sogenannten Pflegeoase, zum Einsatz. Dort erhalten bettlägerige Bewohner eine intensive Betreuung. Da in der Pflegeoase der Zugang zum Tageslicht nur sehr eingeschränkt möglich ist, werden die Bewohner des Alters- und Pflegezentrums tagsüber in besonderem Maße mit einer großflächig diffusen tunableWhite-Lichtlösung versorgt, die wie ein Lichthimmel direkt über den Betten angebracht ist. Für die Nacht wird ein sanfter Übergang geschaffen.
Auch die eingesetzten ONDARIA-Leuchten fördern in den Aufenthaltsbereichen und Begegnungsräumen die biologische Lichtwirkung. Mit ihrer spontan anmutenden Leuchtenanordnung und ihrem runden Design verleiht ONDARIA auch im Eingangsbereich der Einrichtung einen freundlichen Empfang mit Wohncharakter. Gleichzeitig unterstützt die Leuchte dank ihrem funktionalen und biologisch wirksamen Licht die Bewohner und die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit.

Besonders der große, zweigeteilte Mehrzweckraum bringt die Menschen der Einrichtung zu unterschiedlichen Veranstaltungen, vom Gottesdienst, gemeinschaftlichen Tätigkeiten, Präsentationen bis hin zu Weihnachtsfeiern, zusammen. Daher passt eine Lichtsteuerung den großen Raum optimal an die verschiedenen Anforderungen an. Auf Knopfdruck wird die Raumatmosphäre verändert und das passende Licht für den flexiblen Raum geschaffen.

Psychologische und biologische Aspekte des Lichts in Balance

Nach einjähriger Nutzung des Gebäudes hat sich die Lichtlösung bereits bei den Mitarbeitern und Bewohnern bewährt: Zwei Verantwortliche des Pflegebereichs, die Leiterin Pflege & Betreuung Frau Pavlovic und eine weitere Teamleiterin, arbeiten seitdem eng mit Herrn Heim vom örtlichen Unternehmen Elektro Sonderer AG zusammen, um den passenden Lichtverlauf für alle Mitarbeiter und Bewohner einzustellen. In einem rollierenden, dynamischen Prozess wurden gemeinschaftlich Lösungen gefunden, die allen Vorstellungen und Anforderungen gerecht werden. Auf diese Weise findet die aktuelle Lichtlösung eine Balance zwischen visuellen, emotionalen und biologischen Anforderungen. Denn bei einem optimalen Lichtkonzept steht nicht nur die biologische Wirksamkeit im Fokus. Ebenso müssen die psychologischen Komponente des Lichts in der Architektur, dazu zählt auch das individuelle ökologische Werteverständnis, stets berücksichtigt werden. Daher sollte die Lichtsituation nicht nur bei den direkten Nutzern, sondern auch bei den Angehörigen der Bewohner Akzeptanz finden. Dafür stehen ihnen im Alters- und Pflegezentrum Informationen über den Nutzen der Lichtlösung zur Verfügung.

Auch das Projekt „Kunst am Bau“ repräsentiert die Zielsetzung des familiären Zuhauses in herzlicher Atmosphäre. So wird jeder Bewohner bei seinem Einzug über seine Lieblingsorte oder Erinnerungen befragt. Persönliche Fotos und individuelle Geschichten schmücken daher die Wände des Alters- und Pflegezentrums. Auch der emotionale Bezug zur Region Appenzell wird mit Bildern von charmanten Appenzeller Häuschen inmitten von grünen Landschaften gelebt. Ehrfürchtig werden die Bewohner nach ihrem Ableben für einige Monate in der Hauskapelle mit diesen Aufnahmen in Erinnerung behalten. Die reduzierte, punktuelle und warme Beleuchtung verleiht dem Raum eine Ruhe und die richtige Atmosphäre für eine persönliche Andacht und das Abschiednehmen. Ein besonderes Licht strahlt im Alpsteeblick.

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Lichtlösungen
Privatklinik Montefiore
Hove, England
Bauherr: Spire Health Care (UK)
Architekt: Nightingale Associates (UK)
Lichttechnik: Hamson JPA (UK)
Fotos: Redshift Photography
Im Zuge dieses Projektes in Hove wurde ein altes viktorianisches Bauwerk in eine Privatklinik umgewandelt. Das Gebäude wurde in den 1890er-Jahren als Möbellager für Hanningtons Kaufhaus errichtet, in den 1930er-Jahren erweitert und in den 1970er-Jahren zu einem Büro umgebaut. Aufgrund der versetzten Fußbodenplatten, der steilen Rampen im Inneren, des fest vorgegebenen Haustechnikkerns und der eintönigen Ausstattung stand man vor einer schwierigen Aufgabe, die jedoch aus architektonischer Sicht sehr spannend war.

Zumtobel wurde zusammen mit Hamson JPA und Nightingale Associates vor die anspruchsvolle Aufgabe gestellt, ein einzigartiges Beleuchtungskonzept zu entwickeln, das in jeder Hinsicht den Vorgaben des Kunden entsprach: nicht unbedingt ein Krankenhaus, sondern eher das Erscheinungsbild und die Anmutung eines eleganten und modernen Hotels zu schaffen.

Im gesamten Gebäude wurden die Leuchten von Zumtobel diesem Anspruch gerecht. Im Empfangsbereich ermöglichen ARCOS LED tunableWhite Strahler eine perfekte Abstimmung auf die ausgestellten Kunstwerken örtlicher Künstler. In den Krankenzimmern fügt sich das dezente Erscheinungsbild des medizinischen Versorgungssystems BELIA in die Holzverkleidung ein. Die Anmutung der Büroräume in der Verwaltung wurde dank der blendfreien und energieeffizienten Leuchten aus der Serie MILDES LICHT IV modernisiert. SLOTLIGHT II Lichtlinien und mit weißen Reflektoren ausgestattete PANOS Downlights beleuchten die Krankenhausgänge.

Weitere Funktionalität bietet das zur Lichtsteuerung dienende EMOTION Touchpanel von Zumtobel, mit dem jedem Benutzer die Lichtstimmungen je nach benötigter Funktion und Tageszeit verändern kann.

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Licht für Gesundheit und Pflege
Pflegeheim Maldegem
Maldegem, Belgien
Bauherr: Stadt Maldegem, Maldegem (BE)
Architekt: AIKO Architecten & Ingeineur, Maldegem (BE)
Licht macht aktiv

„Eine gute Gebäudearchitektur führt dazu, dass die Menschen sich wohler fühlen und zufriedener sind. Das gilt für alle, den Bewohner, die Mitarbeiter und auch die Besucher“, so der verantwortliche Architekt Eric Verstraete vom Büro AIKO, das für die Gesamtplanung inklusive der Haustechnikplanung verantwortlich zeichnet. Auf dem 10 000 m2 großen Campus entstanden drei sich ergänzende und miteinander verbundene Teilprojekte. Mittelpunkt des Campus ist der Licht durchflutete Neubau, dessen beide Flügel in der Mitte von einem großzügigen Restaurant verbunden werden. Downlights geben hier ein sehr gleichmäßiges Licht, das durch Strahler ergänzt wird und sich jederzeit modifizieren lässt. So sind auch Theaterveranstaltungen oder Filmvorführungen in dem hohen Raum möglich.

Zwei quadratische, mit den für diese Region typischen dunklen Backsteinen verkleidete, Gebäude mit jeweils zwei Stockwerken gehen links und rechts von der Cafeteria ab. Sie sind auf die speziellen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt. Der rechte Gebäudeteil beherbergt 124 Räume für pflegebedürftige Menschen. Schon der Eingangsbereich wirkt einladend und frisch. Das reichlich vorhandene Tageslicht wird nur bei Bedarf mit runden Pendelleuchten und indirekt strahlenden Wandleuchten ergänzt.

Das typische Krankenhaus-Weiß findet man hier kaum. Auch lange Korridore gibt es nicht, eher Wege, die zum Spazieren anregen und durch die großen Innenhöfe auch permanent Tageslicht erhalten. Die Wegeführung wird durch SLOTLIGHT Lichtlinien unterstrichen und die Zimmereingänge werden durch kleine LED-Downlights akzentuiert. Die einzelnen Pflegegruppen sind durch eigene Farben gekennzeichnet, die Wandleuchten greifen die Farbe auf und erleichtern so die Orientierung. Jeder Bereich ist um einen Innenhof angeordnet. Bodentiefe Fenster in den Zimmern und auch in den Aufenthaltsräumen lassen auch die weniger beweglichen Bewohner mit der Natur leben. Das Tageslicht kann bei Bedarf durch Kunstlicht von abgependelten Direkt-Indirekt-Leuchten ergänzt werden.

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Lichtlösung
Universitätsklinik Hamburg Eppendorf
Hamburg, Deutschland
Bauherr: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg (DE)
Architekt: Nickl & Partner Architekten, München (DE)
Lichtplanung: bert und Partner, Nürnberg (DE)
Generalunternehmer: Hochtief Construction AG, Essen (DE)
Licht für Körper und Seele

Revolutionär in der Krankenhausarchitektur ist der Entwurf des kürzlich eröffneten Uniklinikums in Hamburg-Eppendorf (UKE) der Münchner Architekten Prof. Hans Nickl und Prof. Christine Nickl-Weller. Das Gebäude beherbergt 16 Operationssäle samt Intensivstationen und über 700 Betten. Der Begriff „modern“ wird durch das neue UKE nun viel komplexer und im Sinne des beschriebenen Wandels definiert: Das UKE ist das modernste Klinikum Europas, weil bei der Konzeption des neuen Gebäudes oberste Priorität war, dass erstens das Personal kosteneffizient und zugleich qualitativ auf höchstem Niveau arbeiten kann. Und zweitens, weil man davon ausging, dass der Patient ein „mündiger Kunde“ ist und seine Genesung nicht nur Ergebnis guter medizinischer Versorgung, sondern auch Resultat einer Atmosphäre ist, in der sich der Patient aufgehoben, umsorgt und wohl fühlt.

Die effiziente Organisation des Klinikbetriebs läuft hinter den Kulissen ab – für den Patienten und Besucher des Hauses weitgehend unsichtbar. Dies unterstützt den Genesungsprozess ebenso wie der sehr behaglich gestaltete Bettentrakt. Die „Unterkunft“ des Patienten ähnelt im UKE eher einem Hotelzimmer als einer Zelle. Die Patientenzimmer sind in warmen Farben gestrichen und haben dunkle Parkettböden. Zu jedem Bett gehört eine eigene Multimediaeinheit, die dem Patienten erlaubt, unabhängig vom Bettnachbarn TV zu schauen, zu telefonieren oder im Internet zu surfen – selbstverständlich alles mit Kopfhörer. Das in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und dem UKE entwickelte CONBOARD Medienversorgungspaneel mit Anschlüssen für Starkstrom, Gasversorgung und Kommunikationstechnik wurde in ein hochwertiges Schranksystem integriert.

Die innovative Lichtlenkungstechnologie der Bettenleuchte sorgt mit ihren getrennt schaltbaren Komponenten für Raum-, Lese- und LED-Orientierungslicht für eine zeitgemäße und ästhetische Lichtkultur in den Patientenzimmern. Durch diese Lösung wird die sonst übliche Sichtbarkeit von technischen Anschlüssen im direkten Patientenumfeld vermieden und damit der Verfremdungseffekt eines Krankenhausumfelds gemindert.

In diesem Duktus ist auch der Krankenhausboulevard im 2. OG zu verstehen. Mit seiner Patientenbibliothek, Cafeteria, Restaurant, Geschäften, Friseur, Internetangebot und einer Filiale der Hamburger Sparkasse garantiert er einen kurzweiligen Krankenhausaufenthalt. In diesen Bereichen stellten die Lichtplaner eine unkomplizierte Orientierung in den Vordergrund. Sie wählten eine in ihrer gradlinigen Formensprache zeitgemäße Leuchte, die die Räume angenehm erhellt und für ein homogenes Erscheinungsbild sorgt. Auch dies gehört zum Anforderungsprofil einer modernen Klinik. Das UKE ist eine der ersten Kliniken, die es schafft, dass der Patient beim Durchschreiten des Haupteingangs nicht das Gefühl der Abkehr von der Außenwelt erhält. Eine Klinik muss in der subjektiven Betrachtung des Patienten eine ähnlich unhomogene Struktur aufweisen, wie sie in unserem Alltag vorhanden ist, und als ein lebendiger Ort verstanden werden: Sie muss öffentliche und weniger öffentliche Bereiche anbieten, Tageszeiten müssen erkennbar bleiben und individuelle Bedürfnisse der Patienten, so weit möglich, berücksichtigt werden.

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Lichtlösung
Krankenhaus Gmunden
Gmunden, Österreich
Bauherr: Gespag OÖ Gesundheits- und Spital AG, Linz (AT)
Architekt: fasch&fuchs.ZT-gmbh, Wien (AT)
Elektroplanung: TB Wanger & Partner ZT GmbH, Linz (AT)
Elektroinstallation: ELIN GmbH & Co. KG, Linz (AT)
WOHLFÜHLFAKTOR LICHT
Krankenhaus Gmunden modernisiert sich

Die zweite Bauetappe zur Erweiterung und Sanierung des oberösterreichischen Landeskrankenhauses Gmunden zeugt von einer neuen Wahrnehmung im Gesundheitswesen. Die Prämisse: „Bestmögliche medizinische Versorgung in modernen Einrichtungen.“ Entstanden ist ein Gebäudekonglomerat aus bestehenden und neuen Bauten. Grünzonen vor den Pflegestationen umschließen das Krankenhaus und gewährleisten Intimsphäre und Ruhe. Auch im Inneren regiert ein neuer Zeitgeist: Mehr als 60% Energie spart das sanierte Landeskrankenhaus Gmunden aufgrund einer intelligenten Lichtsteuerung. Dabei werden bis zu 3500 Leuchten und 500 Jalousien tageslichtabhängig über DALI gesteuert. Die komplexe Technik bleibt Patienten und Besuchern gänzlich verborgen, allein die Wirkung des Lichts ist für alle spürbar: feine Lichtlinien und indirektes Licht harmonieren mit ruhigen Farben. Von Licht durchflutete Gänge und öffentliche Bereiche wirken freundlich und einladend. Auch die Patientenzimmer folgen dem Modernisierungsgedanken: die architektonische Zusammenführung der Einzelbettleuchten Pureline und der Versorgungseinheiten Conboard erlaubt wohltuendeGrundbeleuchtung und medizinische Sicherheit.

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Lichtlösung
Marienkrankenhaus
Hamburg, Deutschland
Bauherr: Otto Wulff Bauunternehmung GmbH & Co.KG, Hamburg (DE)
Architekt: Henke + Partner, Hamburg (DE)
Spitzenmedizin und Wohlfühlatmosphäre unter einem Dach

Mit zwölf Kliniken und Instituten mit über 500 Betten für jährlich mehr als 60.0000 Patienten gilt das Marienkrankenhaus als das größte konfessionelle Hospital in Hamburg. Auf einer Fläche von 8.000 m2 entstand das neue Interdisziplinäre Notfall- und Operationszentrum, das mit einer außergewöhnlichen Architektur direkt mit dem bisherigen Altbau verbunden wurde.

Schon beim Betreten des Notfall- und Operationszentrums empfängt die Patienten eine bunt schimmernde Fassade. Die farbige Heiterkeit der mit Glasplatten verkleideten Gebäudeseite wirkt einladend und auch im Inneren bilden helle Oberflächen und ansprechende Holzdecken in den Fluren die tragenden Säulen der Einrichtung. Mit den bewusst gewählten Farben gelb, orange, rot, die in der Farbenlehre für Lebensfreude und Optimismus stehen, unterstreicht das Marienkrankenhaus seine Mission der praktizierten Pflege mit Herz.

Bei der Beleuchtung entschied sich die Krankenhausleitung im Eingang und in den Fluren für eine gleichmäßige indirekte Allgemeinbeleuchtung. Die großflächigen Bereiche erscheinen dadurch in einem freundlich warmen Licht, das eine beruhigende Wirkung ausübt. Hierzu wurde das Lichtbandsystem TECTON-TETRIS an den Randzonen der Gänge installiert. Die Vouten-Optik sorgt mit ihrer indirekt abstrahlenden Lichtcharakteristik für gleichmäßig ausgeleuchtete Decken, ohne dabei zu blenden.

Wie schon am Eingang und in den Gängen der Klinik überraschen selbst in den Operationssälen und Patientenzimmern gelbe Decken und feine Wandverzierungen in gelb, orange und rot. Um hier dennoch die hohen Anforderungen an Hygiene und Lichtqualität problemlos zu erfüllen, installierte Zumtobel in den OPs die Reinraumleuchten Clean Supreme und auf der Intensivstation die Clean Advanced jeweils mit der Schutzart IP 65/54. Beide Clean Varianten bedienen sich modernster Lampentechnologien T16 und elektrosicherer Vorschaltgeräte.

Auch die in den Patientenzimmern eingesetzte geradlinige Licht- und Versorgungseinheit PURELINE eignet sich aufgrund der Kombination von indirektem Raumlicht und direktem Leselicht für alle Anforderungen einer wohnlichen und doch medizinisch sicheren Beleuchtung. Mit einem einfachen Knopfdruck kann von der Allgemein- oder Lesebeleuchtung zur visuell anspruchsvollen Untersuchungsbeleuchtung mit 300 Lux  umgeschaltet werden. Die von allen Seiten geschlossenen Leuchten sind sehr einfach zu reinigen und erfüllen die Normen zur Verwendung in klinischen Bereichen. Trotz dieser hohen lichttechnischen und medizinischen Anforderungen gelingt dem Marienkrankenhaus durch das einzigartige Zusammenspiel aus Materialien, Farben und Licht in allen Räumlichkeiten ein eindrucksvoller Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, zwischen Spitzenmedizin und Wohlfühlambiente.

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Lichtlösung
Klinikum Offenbach
Offenbach am Main, Deutschland
Bauherr: Stadt Offenbach, Offenbach a.M. (DE)
Architekt: woernerundpartner, Frankfurt (DE)
Lichtplanung: Brendel Ingenieure, Frankfurt (DE)
Elektroinstallation: Elektro Bauer, Leipzig (DE)
Kraftvolle Ruhe

Eine ideale Infrastruktur für prozessgesteuerte Patientenwege, hochaktuelle medizintechnische Ausstattung, durchdachte Raumgestaltung und optimale Farb-, Material-, Beleuchtungs- und Freiraumkonzepte charakterisieren den Neubau des Klinikums Offenbach. Somit sind in Zukunft die beste Versorgung der Patienten, angenehme Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und das größtmögliche Wohlbefinden für alle Menschen im Haus gewährleistet. Die Beleuchtung trägt einen großen Teil dazu bei: Hochwertige blendfreie Leuchten unterstützen die Mitarbeiter in ihren Tätigkeiten. Das Licht in den Patientenzimmern fördert die Genesung. Intelligente Beleuchtungslösungen erleichtern den Besuchern die Orientierung.

Mit einer Nutzfläche von über 29 000 m² und einer Geschossfläche von knapp 60 000 m² bietet der Neubau des Offenbacher Klinikums Platz für sechs Kompetenzzentren: die Pflege-, Intensivpflege-, Operations-, Untersuchungs- und Behandlungsbereiche und eine zentrale Betriebstechnik. Entworfen wurde der siebenstöckige Neubau von woernerundpartner. Petra Wörner, Architektin und Geschäftsführerin des Frankfurter Planungsbüros, bezeichnet die Architektur des kammförmigen Gebäudes, das über vier Trakte verfügt, als „diszipliniert, ohne Pathos, aber nicht ohne Poesie“.

Der wandlungsfähige Grundriss bietet Flexibilität für sich ändernde Arbeitsabläufe, kurze Wege für Patienten, Mitarbeiter und Besucher, und selbst baulich kann das massive Gebäude sich der Zukunft anpassen und noch um einen „Zinken“ links und rechts des Kammrückens erweitert werden. Im öffentlichen Bereich liegen die großzügige Eingangshalle, eine Cafeteria über zwei Ebenen, die Shoppingmeile, eine Kapelle und ein muslimischer Gebetsraum. Im Sockel befinden sich die Operationsbereiche und die Diagnostik. Darauf aufgesetzt sind die kammartig konzipierten Pflegestationen mit 724 Betten mit den dazugehörigen Diensträumen.

Bei der Gestaltung der öffentlichen Bereiche des Neubaus wählten die Architekten warme Farben und viel Licht als zentrale Elemente. Schon die Fassade strahlt lebendige Freundlichkeit aus und leuchtet in kräftigen Rottönen. Durch ihre hohe Transparenz erzeugt sie Leichtigkeit, Lichtfülle und Farbigkeit. In der zweigeschossigen Eingangshalle, die jeder Besucher durch den Haupteingang betritt, unterstützt ein harmonisches Lichtkonzept mit Panos Downlights und Sonderausführungen der Slotlight-Einbauleuchte für eine schnelle Orientierung. Das warme Rot des Bodens strahlt an die weißen Wand- und Deckenelemente und lässt den großen Raum freundlich und sanft wirken. Ein speziell konzipiertes Wegeleitsystem mit attraktiven Farb- und Musterakzenten hilft Patienten und Besuchern in allen öffentlichen Bereichen des Hauses,  schnell die gewünschte Abteilung oder Station zu finden.

Die Patientenzimmer auf den 13 Pflegestationen sind hell und freundlich gestaltet und besitzen eine Möblierung aus hochwertigen Schreiner-Einbauten, in die auch die medizinische Versorgungseinheit Conboard integriert ist. Das wohnlich-warme Farb- und Materialkonzept aus Sand- und Erdtönen in den Pflegezimmern für erwachsene Patienten wird in der Kinderstation von kräftigeren Farben abgelöst, die von je einer Wand im Patientenzimmer auf die Betten der Kinder abstrahlen.

Slotlight-Einbauleuchten sorgen für angenehm hell beleuchtete Flure – vier Leuchten, die ein Quadrat bilden, unterstreichen die Kreuzungspunkte. In den Treppenhäusern empfinden Linaria Leuchten den Treppenverlauf nach und wirken als attraktives Pendant zum Geländer. Orientierung und Führung im großen Haus bieten auch die vielfachen Blickbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Gebäudeteilen. Dazu kommen verschiedenfarbig gestaltete und unterschiedlich angelegte Innenhöfe in den Farbthemen Rot, Gelb und Grün, die abhängig von Tages- und Jahreszeit immer neue Farbspiele bieten. Die Architektur des Neubaus erlaubt darüber hinaus über die an vielen Stellen bewusst geöffnete Fassade die Aussicht auf die umliegenden Stadtviertel und deren optische Einbindung in die Anlage.

Zumtobel. Das Licht.

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