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Lefay Resort & Spa, Lago di Garda, Italien

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JW Marriott Absheron, Baku / AZ

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Hotel Budersand, Hörnum / DE

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Active Energy Building Vaduz
Vaduz, Liechtenstein
Bauherr: Dr. Peter Marxer
Architekt: falkeis2architects (AT)
Leuchtendes Vorbild mit dynamischen Flügeln: Liechtensteins Active Energy Building erprobt das grüne Wohnen der Zukunft

Wie ein futuristisches Kreuzfahrtschiff ankert das Vaduzer Active Energy Building in der sanften Landschaft Liechtensteins. Aus verschränkten Volumen und dynamischen Linien setzt sich vor grünen Hügeln des Alpenrheintals ein dunkler Solitär zusammen. Die Zukunft zeigt sich in der ambitionierten Geometrie der Fassade und bestimmt den gesamten Charakter des Active Energy Buildings. Der von falkeis2architects entwickelte Forschungsbau setzt auf experimentelle Konstruktionsprinzipien, autarke Energieversorgung und eine innovative Lichtlösung von Zumtobel.

Lebendig. Immer in Bewegung. Aktiv. In die Fassade integrierte Flügelmodule recken sich automatisch gesteuert zum Himmel oder legen sich so eng an die Hülle, dass sie mit ihr verschmelzen. Sie sind ein Teil des Energiekonzeptes und heizen oder kühlen das Vaduzer Marxer Active Energy Building antizyklisch zur Außentemperatur. Der nachhaltige Experimentalbau ist das Ergebnis einer langen Forschungsphase. Hinter dem ehrgeizigen High-Tech-Bau steht Dr. Peter Marxer als Bauherr, der nach einem internationalen Wettbewerb dem Wiener Büro von Anton Falkeis und Cornelia Falkeis-Senn den Planungsauftrag erteilte. Das gemeinschaftliche Ziel war die Entwicklung eines visionären und energiesparenden Wohnkomplexes. Ein Wohnkomplex, der nicht nur sich selbst versorgt, sondern auch Überschüsse produziert, die in ein Verbundnetz gespeist werden.

Die Planungs- und Realisierungsphase beginnt 2011. Die Architekten entwickeln sich zu Forschungspionieren und die Architektur wird zu ihrem Labor. Entwurf, Planung, Entwicklung und Umsetzung laufen parallel, hunderte von Details werden maßgeschneidert entwickelt und vor Ort erprobt. Jede der zwölf modularen Wohneinheiten ist individuell in Größe und Grundriss – und lässt sich immer wieder verändern. Den Architekten geht es bei dem Entwurf eines nachhaltigen Gebäudes nicht nur um innovative Technologien, sondern auch um die Anpassungsfähigkeit. Im Active Energy Building können Flächen zusammengelegt oder neu aufgeteilt werden ohne indie tragenden Strukturen einzugreifen, so dass selbst eine Nutzungsveränderung realisierbar ist. Um das zu ermöglichen haben die Planer ein minimalistisches Tragwerk entwickelt, das auf V-förmigen Stahl-Beton-Verbundstützen basiert. Ein und dieselbe Modulvariante wird nach oben oder unten orientiert platziert und schiebt sich wie eine organische Aststruktur durch die Geschosse. Durch einen genetischen Algorithmus, mit vorab bestimmten Kriterien, konnten die exakten Positionen der Stützen des Tragwerks ermittelt werden. Alle Wände und sonstigen raumbildenden Elemente sind schließlich Leichtbau und können wieder problemlos entfernt werden.  

Natur, Licht und Architektur werden eins
Dank der raumhohen Fensterfronten wird die Landschaft in den Innenraum geholt und durch ein natürliches Farbkonzept aufgegriffen. Die Zumtobel-Lichtlösungen unterstreichen die organische Linienführung und die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Konstruktion des Gebäudes perfekt. In den Wohnbereichen zeichnen die LED-Lichtbänder SLOTLIGHT infinity den Grundriss nach und setzen Akzente für eine moderne und behagliche Wohnatmosphäre. Als kontinuierliche Lichtadern mit einer homogenen Lichtfläche integrieren sie sich in die Architektur – und unterstreichen damit ihren besonderen Charakter. Ein raffiniertes Steuerungssystem erlaubt verschiedene Lichtstimmungen und eine zentrale Regulierung. In Gemeinschaftszonen wie den Fluren oder in Aufenthaltsräumen wurde die Flächenleuchte ONDARIA installiert, die mit ihrer einfachen Geometrie für angenehm weiches Licht mit Wellbeing-Faktor sorgt. Ihre schallabsorbierende Eigenschaft macht sie außerdem zu einem idealen Partner für belebte und akustisch zu beruhigende Bereiche. Ergänzend wurden mit PASO II runde LED-Bodeneinbauleuchten flächenbündig im Boden verbaut, die für eine diskrete und effiziente Allgemeinbeleuchtung sorgen.

Tragwerksgeometrie nach Vorbild der Natur
In den obersten Geschossen wird das Gebäude von einem Tragwerk aus Stahl umklammert, das ein wabenförmiges Netz bildet. Seine polygonale Struktur basiert auf dem Voronoi-Algorithmus, der große Flächen in einzelne Zellen unterteilt, geometrisch das beste Verhältnis von Tragleistung zu Materialstärke ermittelt – und so eine konsequente Reduzierung der Tragekonstruktion ermöglicht. Das Vorbild: die Natur. Die Evolution wies beispielsweise bei der Form von Insektenflügeln den Weg. Auf der Fassade sind Heiz- und Kühlflügel montiert, das Dach nimmt Photovoltaik-Elemente auf. Beim Einsetzen der Sonneneinstrahlung heben sie sich aus der Fläche und folgen in ihrer Ausrichtung dem Einstrahlungswinkel des Lichts. Mit dieser Technologie konnte der aktive Energieertrag im Vergleich mit einer fixen Installation um das 2,9-fache gesteigert werden. Der entstehende Überschuss wird im Cluster verteilt oder in das allgemeine Strom-Netzwerk gespeist. Neben der autarken Versorgungslage hat das kooperative Konzept den Vorteil, dass es die Energieabschöpfung ausgleicht. Als Wohngebäude hat das Active Energy Building andere Bedarfszeiten als ein Bürokomplex. Im Verbund des Energy Clusters verteilen sich die Verbräuche ohne allzu starke Schwankungen.

Mit seiner futuristischen Eleganz, den grünen Werten und dem experimentellen Planungsprozess ist das Active Energy Building in Vaduz ein Vorzeigeprojekt für energieeffiziente Architektur. Dafür erhält es bereits viel Aufmerksamkeit: in den Medien, innerhalb der Architektur-Szene, aber auch im Zuge von Ausstellungen in New York, Los Angeles, Wien oder Berlin. Die Wohnbauforschung ist allerdings mit der Fertigstellung allein noch nicht abgeschlossen. Die ersten zwei Jahre nach dem Bezug untersteht das Gebäude einem Monitoring, das die Energieproduktion und -verwertung noch optimieren soll. Das Active Energy Building reizt die technischen Möglichkeiten aus – und hat das Potential, als Pionierbau in der Architektur nachhaltig etwas zu bewegen.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösung
Gipfelrestaurant Zugspitze
Garmisch Partenkirchen, Deutschland
Bauherr: Gipfelrestaurant Zugspitze, Garmisch Partenkirchen (DE)
Architekt: Hasenauer Architekten ZT GmbH, Saalfelden (DE)
Fotos: Matthias Fend
Vom Tal bis hoch zum Gipfelrestaurant – dem höchstgelegenen Restaurant Deutschlands – leuchtet zukünftig an der Zugspitze das wegweisende Licht der Vorarlberger Firma Zumtobel. Eine Erfolgsgeschichte.
Am 1. Juli wird auf knapp 3.000 Meter Höhe die neu errichtete Gastronomie auf der Zugspitze eröffnet. Tag für Tag strahlen die Lichter des Gipfelrestaurants Panorama 2962 weithin sichtbar über dem Vierländereck. Das Beleuchtungskonzept wurde vom Vorarlberger Unternehmen Zumtobel geplant und umgesetzt, einem global führenden Hersteller von nachhaltigen, maßgeschneiderten Lichtlösungen.

Das alteingesessene, traditionsbewusste Unternehmen mit Hauptsitz in Dornbirn hat bereits 2016 die Beleuchtung des Gletscherbahnhofs Zugspitzplatt umgesetzt. So setzte die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG auch bei der Lichtlösung für das neu errichtete Gipfelrestaurant der Zugspitze auf die Kompetenz von Zumtobel. Mit dem Abschluss der Arbeiten am Panorama 2962 weisen ab morgen Lichtlösungen von Zumtobel den Weg vom Tal bis zur Bergstation und weiter bis hinauf zum Gipfelrestaurant des höchsten Berges Deutschlands.

Die Gäste sollen sich im neu gestalteten Restaurant zu jeder Tageszeit – bei Veranstaltungen auch am Abend und während der Nacht – wohl fühlen. Am Tag leitet das Licht die Besucher verlässlich durch die Räume des Gipfelrestaurants. Effiziente LED-Technologie ergänzt dabei das Tageslicht und setzt außerdem Akzente. So kann die flexible Lichtlösung für Abendveranstaltungen intimere Stimmung erzeugen. Dabei fügt sich die Lichtlösung perfekt in die Architektur ein, bei der neben dem Sichtbeton in den Fluren das Holz im Restaurant dominiert. Die sorgfältig abgestimmte Beleuchtung sorgt dafür, dass die Räume Wärme und Wohlbehagen vermitteln.

Die vielseitigen Anforderungen, die ein Restaurant in der Höhe naturgemäß mit sich bringt, konnten dank der intensiven Zusammenarbeit zwischen Zumtobel, Bauherrn und Architekten perfekt erfüllt werden. Schon die komplizierte Baustellenlogistik an der höchstgelegenen Baustelle Deutschlands erforderte eine enge Abstimmung aller Beteiligten. Das Büro Hasenauer.Architekten ZT GmbH stellte den Lichtplanern von Zumtobel ihre Bauwerksdatenmodellierung exklusiv zur Verfügung. So konnte das Expertenteam mit einer dreidimensionalen, interaktiven Simulation des Lichtverlaufs überzeugen und die ideale Lösung für alle Räume entwickeln.

Die Lichtfarbe im Inneren der größtenteils verglasten Räume passt sich genau an die Nutzung an, egal ob Fachtagung oder Abendempfang auf dem Programm stehen. Für eine angenehme, warme Nachtstimmung braucht es dazu warmweißes, gedimmtes Licht.

Nach intensiven Tests erwiesen sich SLOTLIGHT infinity tunableWhite-Lichtlinien von Zumtobel als perfekt für Eingangsbereich und die Flure. Sie sind als durchgehende Linien an den Stahlbau angesetzt und betonen die Richtung der Räume.

Für angenehmes, stimmiges Licht im Restaurantbereich wurde SUPERSYSTEM II ausgewählt. Die Lichtschienen wurden in die abgehängten Decken eingebaut. Die LED-Miniaturstrahler lassen dem Restaurantbetreiber fortan die nötige Flexibilität, die jeweils passende Lichtstimmung zu gestalten. Perfekt, um dem kulinarischen Motto des Restaurants gemäß zu jeder Tageszeit „Das Beste aus 4 Ländern“ im besten Licht zu genießen.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösung
JW Marriott Absheron Baku
Baku, Aserbaidschan
Bauherr: Marriott International Inc.
Architekt: ReardonSmith Architects, London (UK)
Elektroplanung: EC Harris
Fotos: JW Marriott Absheron Baku
Das JW Marriott Absheron Baku Hotel liegt zentrumsnah zwischen den futuristischen Bürogebäuden und der historischen Altstadt. Es bietet seinen Gästen höchsten Komfort basierend auf allen denkbar neusten Standards. Dazu zählt auch das Lichtkonzept in den Hotelzimmern für das sich der Leuchtenhersteller Zumtobel verantwortlich zeichnet. Zumtobel erhielt den Auftrag alle 243 Zimmer und Suiten mit dem modernen ZBOX Lichtmanagementsystem auszustatten.

Zumtobel liefert das Lichtmanagementsystem ZBOX als All-Inclusive-Paket – bestehend aus jeweils vier innovativen Bedienstellen, Circle Control Points, sowie einer zentralen Steuereinheit. Das System ist komplett voradressiert – mit Anschlussmöglichkeiten zum Dimmen, für Anwesenheitskontrolle, Schließsysteme oder Jalousiensteuerung.

Der Gast muss sich um nichts kümmern
Die Vielzahl an Annehmlichkeiten und die Vorteile der ZBOX liegen auf der Hand: So finden sich in den modern eingerichteten Zimmern des JW Marriott Hotels statt einer unübersichtlichen Anzahl von Schaltern intuitive Bedienstellen. Ähnlich groß wie ein handelsüblicher Ein/Aus-Taster übernehmen diese so genannten Circle Control Points alle elementaren Funktionen eines aufwendigen Bedienpanels. Der Gast drückt lediglich auf eine der Symboltasten, um eine der drei programmierten Lichtstimmungen abzurufen. Die ZBOX zaubert dann das optimale Licht zum Schminken, Fernsehen, Lesen oder Baden. Einfach und dynamisch können demnach verschiedene Lichtstimmungen erzeugt werden.

„Unsere Gäste profitieren von der hohen Flexibilität und Funktionalität der Zumtobel Beleuchtung sowie der intuitiven Bedienung. Sie erhalten dadurch einen einzigartigen Komfort, der ihnen selbst das Licht automatisch und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt bereit stellt“, erklärt Petra Maluck, International Project Management Marriott International Inc., zufrieden. Die Integrationsfähigkeit von ZBOX garantiert in modernen Gebäudemanagementsystemen einen intelligenten Beitrag zum energieeffizienten und kostenreduzierten Betrieb des Hotels. Durch den Einsatz der ZBOX lassen sich bis 25 Prozent Energie sparen – und dies bei gesteigertem Lichtkomfort für den Gast.

Zumtobel. Das Licht.

 

 

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Lichtlösung
  • ZBOX
Lefay Resort & Spa
Lago di Garda, Italien
Bauherr: Le Fay Resorts srl, Gargnano (IT)
Architekt: Dr. Arch. Hugo Demez, Brixen (IT)
Lichtplanung: Studio Frasnelli, Bozen (IT)
Elektroplanung: Studio Frasnelli, Bozen (IT)
Fotos: Le Fay Resorts, Ugo Visciani
Energiequelle

Das Lefay Resort & Spa ist nicht irgendein Fünf-Sterne-Hotel, sondern eine außergewöhnliche Kombination von Luxus und Nachhaltigkeit. Energie wieder zu gewinnen und damit sorgsam zu haushalten, dieser rote Faden zieht sich bis in den letzten Winkel des schillernden Baus am Gardasee. Für die „Entwicklung von architektonischen Lösungen für innovative und umweltfreundliche Resorts“ erhielt das Hotel die Umweltzertifizierung ISO 14001 sowie die Qualitätszertifizierung gemäß der ISO-Norm 9001.

Innovative Ideen für Energieeffizienz und erneuerbare Ressourcen finden in verschiedensten Formen Anwendung. So sind beispielsweise die einzelnen Gebäudekomplexe und Fensterflächen so ausgerichtet, dass durch effiziente Wärmedämmung und Wärmeschutzverglasung im Winter ein maximaler passiver Solargewinn erzielt werden kann. Die Hauptlast der Wärmeenergieversorgung wird über eine Biomasseheizanlage abgedeckt. Thermische Solaranlagen tragen zur Gewinnung von sanitärem Warmwasser sowie zur Schwimmbadwasserheizung bei. Neben Photovoltaikmodulen und eine Wasser-Wiederaufbereitungsanlage bietet das Lichtmanagementsystem LITENET flexis weitere Energieeinsparpotentiale: Über einen Tageslichtmesskopf wird exakt die benötigte Lichtmenge in den öffentlichen Bereichen ermittelt und so für das passende Licht oder die notwendige Beschattung gesorgt.

Sparen und Luxus passen auch in den Suiten gut zusammen. Stimmiges Design, feinste italienische Stoffe, edler Marmor sowie lokales Oliven- und Walnussholz erzeugen ein einzigartiges Flair. Das Geheimnis ist die innovative Lichtsteuerung ZBOX, welche das Gefühl verleiht, Beleuchtung und Technik stellen sich auf die persönlichen Wünsche ein. Über die CIRCLE Bedienstelle lassen sich alle Leuchten im Zimmer und auf der Terrasse an- und ausschalten sowie stufenlos dimmen. Vorprogrammierte Stimmungen und Einstellungen können per Knopfdruck abgerufen werden. Bewegungsmelder in den Toiletten und Garderobenbereichen steuern die Lichtquellen und beim Verlassen der Suite schalten sich alle Leuchten und elektrischen Geräte automatisch aus.

Sollte die Stromversorgung im Hotel aus irgendeinem Grund unterbrochen sein, springt das Notlichtsystem ONLITE CPS ein. Gesteuert durch die Lichtmanagementsysteme LITENET flexis und ZBOX wird sichergestellt, dass sich die Gäste auch im Notfall jederzeit orientieren können.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösung
Hotel Budersand Golf & Spa
Hörnum, Deutschland
Bauherr: Südern GmbH, Darmstadt (DE)
Architekt: dko Architekten, Patrik Dierks, Berlin (D)E
Lichtplanung: Hamburg Design, Hamburg (DE)
Innenarchitekt: Studio Jan Wichers, Hamburg (DE)
Augenblicke des Lichts

Im neu eröffneten 5-Sterne-Superior-Hotel Budersand Golf & Spa finden sich Licht und Natur eingebunden in eine bemerkenswerte Architektur. Ähnlich einer Sandformation erhebt sich das aus vier Häusern bestehende Ensemble, geprägt von unterschiedliche Gebäudehöhen, Einschnitten und Höfen. Nahezu alle Farben, Materialien und Formen finden sich in der direkten Umgebung wieder und sind durch unzählige Panoramafenster jederzeit präsent. Dadurch wird eine harmonische Verbindung zwischen dem Gebäude und der Natur am südlichensten Zipfel von Sylt hergestellt.

79 Zimmer und Suiten verteilen sich auf vier einzelne über Brücken verbundene Häuser mit spektakulärem Ausblick auf das Meer, die Dünen oder den Hafen. Die Fassade wird durch Lamellen aus nordamerikanischem Red Cedar Holz aufgelockert, die über die reine Ästhetik hinaus als Sonnenschutz und Balkonumrandung dienen. Bei der Ausstattung der Zimmer wurde auf Einfachheit gesetzt: Freistehende Badewannen, geflochtene Betten, gewebte Gardinen, schlichte Holz- und Ledermöbel, haptisch anmutende Eichendielen – Innenarchitektur ohne Schnörkel.

Was die Insel so unvergeßlich macht ist das Licht. Ein sanftes Leuchten, eine klares Strahlen. Das Konzept der Lichtplaner lautete, dieses außergewöhnliche Licht von draußen auch nach drinnen zu bringen. Das Ergebnis überzeugt: In den öffentlichen Bereichen, dem Restaurant, der Bibliothek und dem SPA-Bereich sorgt das Lichtmanagementsystem LITENET flexis für eine wohltuend sanfte Beleuchtung. Lichtsensoren ermitteln abhängig vom Tageslicht die benötigte Lichtmenge und steuern die angeschlossenen Leuchten.

Für die Zimmer und Suiten wurde die einfach zu handhabende ZBOX Lichtsteuerung verwendet. An markanten Stellen – am Schreibtisch, neben dem Bett, an den Waschtischen – ebnen CIRCLE Bedienstellen den Weg für eine anwendungsbezogen perfekte Beleuchtung. Der Gast drückt lediglich auf eine der Symboltasten, um eine programmierte Lichtstimmung abzurufen. Die ZBOX zaubert dann das optimale Licht zum Schminken, Fernsehen, Lesen oder Baden. Luxus bedeutet eben auch, sich um nichts kümmern zu müssen, nicht mal um das Licht.

Zumtobel. Das Licht.

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Lichtlösung
Tschuggen Grand Hotel
Arosa, Schweiz
Bauherr: Tschuggen Grand Hotel, Arosa (CH)
Architekt: Arbeitsgemeinschaft Studio Botta, Lugano (CH); Architektur- und Ingenieurbüro Fanzun AG, Chur (CH)
Lichtplanung: Jürgen Häcker, Mehr Licht, St. Moritz (CH)