Human Centric Lighting
mit tunableWhite

Error: Embedded data could not be displayed.

tunableWhite - Empfehlungen für ganzheitliche Lichtplanung

Grundlegende visuelle Anforderungen werden erfüllt, indem Blendung vermieden wird. Die Beleuchtungsstärken in den Bereichen der Sehaufgaben, an Wänden und Decken sowie die zylindrische Beleuchtungsstärke im Raum orientieren sich an der DIN EN 12464-1. Das Fundament der emotionalen Lichtwirkung bilden psychologische Parameter wie Leuchtdichten, Lichtfarben, Lichtstimmungen, Ästhetik oder Design im Kontext der Architektur. Die dritte Ebene der HCL-Planung bezieht sich auf die biologische Lichtwirkung. Dabei werden spektrale Anteile im Zeitablauf am Auge des Nutzers analysiert. So wird der biologische Rhythmus auf ideale Weise in Ergänzung zum Tageslicht in allen Arbeits-, Freizeit- und Wohnbereichen durch Kunstlicht unterstützt.
 
Neben den typischen Planungshinweisen der DIN EN 12464-1 zur Innenraumbeleuchtung finden sich ergänzende Empfehlungen für die jüngeren Planungsinhalte zur biologischen Lichtwirkung in der DIN SPEC 67600. Eine Zusammenfassung der Ansatzpunkte für die Human Centric Lighting Planung zeigt nachfolgende Tabelle:


Höhere biologische Lichtwirkung erzeugt durch Geringere biologische Lichtwirkung erzeugt durch
Höhere Bestrahlungsstärke Geringere Bestrahlungsstärke
Längere Dauer der Exposition Kürzere Dauer der Exposition
Höhere Blauanteile Geringere Blauanteile
Flächiges Licht Punktförmiges Licht
Dynamische Lichtänderungen Konstantes Licht
Geringere Bestrahlungsstärke vor der betrachteten Lichtexposition**  
Licht am Morgen ist am wirksamsten zur Synchronisierung der inneren Uhr Licht am Nachmittag hat eine eher geringe Wirkung auf die innere Uhr
** Personen, die vor der Lichtexposition längere Zeit dunkel adaptiert waren, sind lichtempfindlicher und reagieren stärker

Quelle: DIN SPEC 67600 Tabelle 1

» Klicken Sie hier, um den Leitfaden Human Centric Lighting (HCL) von licht.de herunterzuladen.

Quelle: Leitfaden Human Centric Lighting (HCL)
Timeline des Planungsbeispiels Büro - langfristiger Betrieb mit Tageslichtautomatik

 

Melanopische LED Wirkfaktoren

Um eine HCL-gerechte Planung umsetzten zu können, stellt Zumtobel in einem Datenblatt „Melanopische LED Wirkfaktoren“ für alle Zumtobel tunableWhite Produke zur Verfügung.

Die angegebenen melanopischen Wirkfaktoren ermöglichen dem Lichtplaner photopische (visuelle) in melanopische (biologische) Bewertungsgrößen umzurechnen. Somit kann der Lichtplaner durch weitere Kalkulationen, für eine entsprechende Lichtlösung, Aussagen hinsichtlich biologischer Wirksamkeit (nach CIE S 026/E:2018, DIN SPEC 5031-100, DIN SPEC 67600 und WELL Building Standard) treffen. Unter den Aspekten von „Human Centric Lighting“ sowie „Human Centered Design“, erhalten diese erweiterten Planungsparameter eine zunehmende Bedeutung für optimierte Lichtqualität und Wohlbefinden.

Exemplarisch: Melanopisches Datenblatt für LIGHT FIELDS III

LAND
SOCIAL MEDIA

LLP

Lichtlösungspartner

Mehr Erfolg durch professionelle und effiziente Lichtlösungen: Zumtobel informiert, unterstützt und qualifiziert ausgewählte Elektriker im Umgang mit Licht.
zum LLP Portal

LCP

Lighting Competence Program

Das Zumtobel Partnerprogramm für Elektroplaner ist darauf ausgerichtet, ihre und unsere Kompetenzen zu verbinden, dadurch Lichtpotenziale auszuschöpfen und gleichzeitig den Planungsalltag zu erleichtern.
zum LCP Portal

LDP

Lighting Design Program

Dieses Zumtobel Partnerprogramm wurde für Architekten entwickelt, die mit Licht gestalten und sich hierfür Inspiration, Support und Information aus erster Hand holen.
zum LDP Portal
Mehr über die Programme