Referenzen

WU Wien
Wien, Österreich
Bauherr: Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien GmbH, Wien (AT); Library and Learning Center (LLC): BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH, Wien (AT)
Architekt: LLC: Zaha Hadid Architects, Hamburg (DE)
Lichtplanung: LLC: Arup, Lighting Design, Berlin (DE)
Elektroplanung: LLC: Vasko + Partner Ingenieure, Wien (AT)
Elektroinstallation: ARGE KM/E (Klenk&Meder / EMC), St. Pölten (AT)
Die Wirtschaftsuniversität im Grünen Prater ist nicht nur eines der größten Neubauprojekte Wiens, sondern auch ein Meilenstein in der österreichischen Bildungslandschaft. Die gesamte Universität, die in Zusammenarbeit mit der Bundesimmobiliengesellschaft errichtet wurde, ist als Campus konzipiert und umfasst unterschiedliche Gebäude, an deren Planung sich sechs Architekturbüros aus aller Welt beteiligt haben: Zaha Hadid mit ihrem Büro aus Hamburg, Peter Cook vom Londoner Crab Studio, das Büro NO.MAD Arquitectos aus Madrid, die Katalanin Carme Pinós, der japanische Architekt Hitoshi Abe sowie Laura Spinadel vom Wiener Büro BUS. Das Resultat, wild und abwechslungsreich, ist eine Spielwiese zeitgenössischer Architektur.

Campus des Wissens
Zentrum des rund neun Hektar großen Campus ist das Library & Learning Centre (LLC) von Zaha Hadid. Mit seinen spitzen Ecken und wagemutigen Linien erinnert das expressive Gebäude, das sich vorne weit über den Vorplatz beugt, nicht von ungefähr an eine futuristische Kommandozentrale. Auch innen dominiert Raumschiff-Ästhetik mit dramatisch geböschten Wänden, abgerundeten Kanten und langen, schlanken Stegen, die sich von einem Ende des Raums zum anderen erstrecken. Flankiert wird das LLC von zumeist schwarz-weißen, schlichten Büro- und Institutsbauten.

Auffällig dagegen das in Corten-Stahl gehüllte Teaching Center (TC) sowie der rot-orange-gelbe Instituts-Cluster von Peter Cook. Die heterogene Handschrift der sechs planenden Architekten war auch eine Herausforderung für die Lichtplaner. Denn einerseits galt es, das Lichtkonzept dem jeweiligen architektonischen Geist anzupassen, mal ruhiger und mal lebhafter zu machen, andererseits jedoch musste die Anzahl der Produkte in Hinblick auf ein einfaches und effizientes Facility Management auf ein Minimum reduziert werden. Insgesamt kamen rund 12.000 Leuchten – darunter Pendelleuchten, verdeckte Voutenleuchten und zahlreiche individuelle Lichtlösungen – sowie sieben Kilometer Lichtbänder zum Einsatz.

Der gesamte Campus, der momentan etwa 23.000 Studierende und 1.500 Mitarbeiter beherbergt, wurde als so genanntes Green Building errichtet. Dazu gehört auch die Ausstattung mit effizienten und nachhaltigen Lichtprodukten wie etwa die Lichtlinie SLOTLIGHT II, die Pendelleuchte CLARIS II und LED-Leuchten der Serie PANOS INFINITY. Die komplette Beleuchtung wird in allen Gebäuden über eine gemeinsame KNX Bussteuerung verwaltet, wobei in den Treppenhäusern und Sanitärbereichen Bewegungsmelder eingesetzt werden und in den Büros eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung vorhanden ist. Im Vergleich zu konventionellen Lösungen verbraucht diese Kombination im laufenden Betrieb weit weniger Energie.

Besonderheit des Auftrags: Zumtobel fungierte bei diesem Projekt nicht nur als Handels- und Lieferunternehmen, sondern war – in Form einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit vier Elektrounternehmen – auch für die komplette Montage zuständig.

Zumtobel. Das Licht.

Lichtlösung
:envihab Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Köln, Deutschland
Bauherr: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln (DE)
Architekt: Grass Kramer Löbbert und Prof. Uta Graff Architekten, Berlin (DE)
Lichtplanung: Carpus + Partner AG, Hattersheim (DE)
Elektroplanung: Carpus + Partner AG, Hattersheim (DE)
Elektroinstallation: R+S Solutions GmbH, Radebeul (DE)
Lichtkonzept: Schlotfeldt Licht, Berlin (DE)
In der neuen Forschungsanlage „:envihab“ prüft das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin neben den Folgen der Schwerelosigkeit auch die physiologische Wirkung des Lichts auf den Menschen. Beides ist nicht nur für Reisen ins All interessant.

Unmittelbar neben dem Kölner Flughafen beginnen die unendlichen Weiten des Alls – Startrampen allerdings findet man hier nicht, denn die Reisen in den Orbit und weiter hinaus finden am Boden statt. Hier am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wird simuliert, wie sich längere Aufenthalte an Bord eines Weltraumfahrzeugs auswirken. Vor allem die Schwerelosigkeit ist im Blick der Forscher, ruft sie doch komplexe physiologische Veränderungen hervor – etwa Muskel- oder Knochenrückbildungen.

Lernen vom All

Für derlei Studien steht nun eine ganz neue Forschungslandschaft zur Verfügung, das „:envihab“, geschützt und versorgt durch einen lang gestreckten, schwebenden Baukörper mit weißer, perforierter Fassade, gleich gegenüber dem alten Institutsgebäude auf dem DLR-Gelände. „:envihab“ steht für „environment“ und „habitat“, hier laufen Untersuchungen wie die „Bettruhestudie“, ein bis zu drei Monate dauernder Test, der von den Probanden nur eins verlangt: im Bett zu bleiben. Diese Vorgabe ist so strikt, dass die Probanden zum Duschen auf eine spezielle Liege umgebettet werden. Und stets befindet sich der Kopf tiefer als die Beine, die Liegefläche ist um sechs Grad geneigt – diese Position eigne sich besonders, um Schwerelosigkeit zu simulieren, so die Forscher.

Allein für diese „Bettruhestudien“ stehen im „:envihab“ zwölf Probandenzimmer bereit, ergänzt durch die erwähnten Liegeduschräume, spezielle Waagen, eine komplette Küche und einen Gemeinschaftsraum. Der ist für das Dauerliegen zwar nicht notwendig, wohl aber für Isolationsstudien im Gruppenmaßstab, die lange Reisen durch das All imitieren.

Zirkadianer Rhythmus
Im Schlaf- und Physiologielabor des „:envihab“ geht es auch um sehr irdische Themen. So untersucht man hier beispielsweise die Auswirkungen von Schichtarbeit, Schlafmangel oder unregelmäßigen Arbeitszeiten – und den Einfluss des Lichts. Der zirkadiane Rhythmus des Tageslichts definiert die Wach- und Schlafphasen des Menschen – Rezeptoren in der Netzhaut registrieren die Veränderung kurzwelliger Lichtanteile und steuern über die Melatoninausschüttung die Müdigkeit. In den Schlaflaboren lässt sich dieser Rhythmus gezielt verschieben oder gar unterbrechen – und dabei die Auswirkungen auf das Befinden, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit beobachten. Das dazu notwendige diffuse und variable Licht liefern die mit LEDs bestückten Lichtdecken in den Probandenräumen, aber auch dort, wo die Testpersonen mit dem Positronen-Emissions-Tomographen (PET-MRT) untersucht werden.

Gemeinsam mit dem DLR-Institut hat Zumtobel die modulare Lichtdecke entwickelt, deren CIELOS-LED-Elemente per LITENET-Steuerung Lichtfarben sowie Leuchtdichten exakt und dynamisch erzeugen können. So lässt sich stufenlos und ohne Flimmern bis zu einer minimalen Helligkeit dimmen und das RGB-Spektrum beliebig variieren. Geringe Aufbauhöhe, Langlebigkeit und Wartungsaspekte waren weitere Argumente für eine Lichtdecke in LED-Version.

Die Erkenntnisse dieser Zirkadian-Studien sollen nicht nur die Wechselwirkung Licht – Befindlichkeit bzw. Leistungsfähigkeit erkunden, sondern auch klar darstellen, wie Licht beschaffen sein muss, um gefährliche Ermüdung am Arbeitsplatz vorzubeugen oder die Auswirkungen des Jetlags zu mildern.

Acht Forschungsmodule
Das „:envihab“ besteht freilich nicht nur aus dem Schlaf- und Physiologielabor: insgesamt acht Forschungsmodule versammeln sich unter einem gemeinsamen Dach. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn die Architektur basiert auf dem Haus-im-Haus-Prinzip. Alle Module und das große Auditorium stehen als separate Volumen unter der Dachkonstruktion, welche die Außenwirkung des Gebäudes bestimmt und eigentlich mehr als ein Dach ist. Denn im stählernen Tragwerk befindet sich die gesamte technische Infrastruktur des Gebäudes. Ein Kunstgriff, denn so zeigt sich das 3.500 Quadratmeter große Interieur eher forschungsuntypisch aufgeräumt und klar gegliedert.

Das „:envihab“ steht auch für ein neues Selbstverständnis der Forschung – ging man bisher lieber in rein funktionalen Forschungsstätten ans Werk, so spielt die Öffentlichkeitswirkung heute eine immer größere Rolle. Neben dem Äußeren zeigt sich dieser Paradigmenwechsel vor allem im Inneren. So gelangt man vom ebenerdigen Eingang über einen breiten und angenehm gestalteten Treppenabgang ins großzügige Entree. Mit seinem 150 Sitze großen Auditorium und der gastronomischen Infrastruktur ist es als Ort für externe Veranstaltungen konzipiert. Obwohl unter dem Bodenniveau liegend, überrascht das gesamte Innere durch sehr viel Tageslicht – dafür sorgen mehr noch als das umlaufende Glasband zwischen Boden und Dach insgesamt sechs Lichthöfe, die das Gebäude an verschiedenen Stellen vertikal durchdringen und so die Verbindung zum Himmel darüber herstellen – ganz im Sinne des zentralen DLR-Themas, das die Architekten hier geschickt interpretierten.

Nun vertragen sich öffentliche Nutzungen nur sehr bedingt mit sensibler Grundlagenforschung, also separiert eine Trennwand beide Bereiche funktional. Aber da es gläsern ist, bleibt das Raumvolumen in seiner Gänze samt einzelner Module erlebbar. So befindet sich im Zentrum ein zylindrisches Modul mit massiver Betonwandung, in dessen Innerem sich eine Kurzarm-Zentrifuge dreht. Mit ihrer Hilfe wird erforscht, ob sich erhöhte Schwerkraft gezielt als Gegenmittel zu den gesundheitlichen Risiken der Schwerelosigkeit einsetzen lässt. Zunächst bezogen auf Langzeit-Aufenthalte im All, bringen die Ergebnisse auch neue Erkenntnisse zu Osteoporose, Muskelschwund oder Kreislauf-Erkrankungen – für Bodenhaftung ist also gesorgt.

Zumtobel. Das Licht.

Lichtlösung
CMP – Center for Mobile Propulsion
Aachen, Deutschland
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Geschäftsstelle Aachen (DE)
Architekt: Lepel & Lepel Architektur Innenarchitektur, Köln (DE)
Lichtplanung: a•g Licht GbR, Bonn (DE)
Elektroplanung: ZWP Ingenieur-AG, Köln (DE)
Ein neues Forschungsgebäude mit Nutzungsanforderungen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Diese Aufgabe haben die Architekten Lepel & Lepel aus Köln mit ihrem Entwurf für das Forschungszentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung von Motorentechnik für die RWTH Aachen optimal gelöst. Von Anfang an entschieden sich die Planer für eine räumliche Trennung der Funktionen Forschung und Verwaltung/Lehre. Sie entwarfen zwei kontrastierende Baukörper, die ihre unterschiedlichen Nutzungen in der räumlichen und technischen Ausbildung widerspiegeln.

Der geschwungene Verwaltungsbau mit z-förmigem Grundriss bietet ein Maximum an innenräumlicher Flexibilität. Da man schon heute weiß, dass sich die Anforderungen an den Verwaltungs- und Lehrbetrieb zukünftig ändern können, lässt die weitgespannte Tragkonstruktion unterschiedliche Raumaufteilungen zu. Die umlaufenden Fassadenbänder betonen die horizontale Gliederung und universelle Nutzbarkeit des Gebäudes.

Durch die geschosshohe Verglasung dringt viel Tageslicht von allen Seiten in die Innenräume und sorgt für eine gleichmäßige Beleuchtung der Büroflächen. Für die ergänzende Beleuchtung der Arbeitsplätze mit Kunstlicht suchten die Architekten nach einer Lösung, die einerseits die gewünschte Flexibilität in der Flächeneinteilung unterstützt und andererseits zur formalen, reduzierten Gestaltung des Gebäudes passt. Gemeinsam mit dem Büro a∙g Licht aus Bonn fand man mit ECOOS ein Produkt, das alle Anforderungskriterien bestmöglich erfüllte. Den Bauherrn überzeugten neben der hohen Lichtqualität vor allem auch die auf längere Sicht niedrigeren Betriebskosten.

Komplett gegensätzlich präsentiert sich das Motorenprüfzentrum als ein introvertierter, lang gestreckter Hallenbaukörper. Die Fassade aus dunkel eingefärbtem Sichtbeton mit nur schmalen Fensterschlitzen unterstreicht diesen Charakter. Das Innere ist streng organisiert, strukturiert und den räumlichen und technischen Bedingungen der Prüfstände angepasst. Trotz der schmalen Lichtschlitze, durch die das Innere von außen nicht einsehbar ist, gelangt über Lichtbänder im Dach ausreichend Tageslicht in die zweigeschossige Werkhalle. Eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung und Orientierung gewährleistet zudem das Lichtbandsystem TECTON. Bewährt im industriellen Einsatz vereint TECTON alle hier benötigten Elemente: Beste Lichtqualität selbst aus großen Höhen, Flexibilität in der Raumnutzung, hohe Effizienz und leichte Wartung.

Eine Besonderheit steckt in dem fortschrittlichen Energiekonzept: Die enorme Abwärme, die bei den Versuchsläufen mit den Motoren entsteht, lässt sich für die Beheizung der Gebäude nutzbar machen. Ein vorausschauender Ansatz zur sinnvollen Wiederverwendung von Energie, der Mensch und Umwelt zugutekommt.

Zumtobel. Das Licht.

Lichtlösung
Peter Doherty Institute
Melbourne, Australien
Bauherr: The University of Melbourne, Melbourne (AU)
Architekt: Grimshaw Billard Leece, Melbourne (AU)
Lichtplanung: S2F/SKM, Melbourne (AU)
Die University of Melbourne ist offizieller Gold Sponsor des Green Building Council Australia, der bereits seit seiner Gründung 2002 an ökologisch herausragende Projekte die landesweit begehrten „Green Stars“ vergibt. Teil der Hochschulpolitik ist es, mit jeder Sanierung und jedem Neubau auf dem Universitäts-Campus die Green Star-Zertifizierung anzustreben.

Das kürzlich fertiggestellte Peter Doherty Institute, das auf der südlichen Hemisphäre als einziges Forschungsinstitut seiner Art gilt, wurde mit dem Fünfsterne-„Green Star“ ausgezeichnet.

„In einem komplexen Laborgebäude wie diesem ist der Stromverbrauch fünf- bis zehnmal höher als in einem herkömmlichen Bürobau”, sagt Chris White, Executive Director of Property and Campus Services an der University of Melbourne. „Daher ist es bei diesem Bauwerk sehr wichtig, einen entscheidenden Beitrag zur Energie- und Ressourceneinsparung zu leisten.“ Das Resultat ist ein zehnstöckiges High-Tech-Gebäude mit 25.000 Quadratmetern Nutzfläche, Kraft-Wärme-Kopplung, Grauwassernutzung und begrünter Dachlandschaft. Das Peter Doherty Institute ist so konstruiert, dass es gut 50 % weniger Strom als ein ähnlich angelegtes Objekt vergleichbarer Größe verbraucht.

Die Planer hinter diesem hocheffizienten Bauwerk, das an der sonnenzugewandten Nordseite mit einer doppelschaligen Vorhang-Fassade verkleidet ist, sind die international agierenden Grimshaw Architects in Zusammenarbeit mit der auf Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen spezialisierten Akademie Billard Leece. Auf produktionsintensive Materialien wie Aluminium wurde nach Möglichkeit verzichtet, stattdessen wurde beim Bau FSC-zertifiziertes Holz im Wert von 5,2 Millionen US-Dollar integriert. Außerdem maximiert die Konstruktion die Tageslichtnutzung soweit wie möglich. Nicht so in einigen Laboren.

Forschen wie unter Tageslicht
Die strengen Anforderungen in einigen Bereichen erforderten eine weitestgehende Vermeidung von Tageslicht. Eingesetzt wurden daher rund 2.000 Büroleuchten MILDES LICHT V. Mit 1,25 Watt und 100 Lux pro Quadratmeter sind die Einbauleuchten so konfiguriert und positioniert, dass der Eindruck von hellem, durch Dachfenster fallendem Sonnenlicht entsteht. Denn für die rund 700 Forscherinnen und Forscher, die am „Doherty“ arbeiten, ist es notwendig, bestmögliche, freundliche und die Konzentration und Motivation fördernde Arbeitsbedingungen zu schaffen.

In den übrigen Bereichen des „Doherty“ wurden dezente, harmonische Lichtquellen genutzt. Die Herausforderung lag darin, Licht und Schatten zu begrenzen, um die fließende Geometrie hervorzuheben und die visuelle Wirkung der organisch geformten Holzrippen zu verstärken. Eingesetzt wurden ausschließlich natürliche Materialien. Linear angeordnete Leuchten betonen die organischen Formen, die einen Ausgleich zum schlichten und zweckmäßigen Design der Labore herstellen.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Reykjavik University
Reykjavik, Island
Bauherr: EFF, Reykjavik (IS)
Architekt: Henning Larsen Architects, Kopenhagen (DK); ARKIS Architects, Reykjavik (IS)
Lichtplanung: VERKIS, Reykjavik (IS)
Elektroinstallation: Rafmiolum hf, Reykjavik (IS)
Nordländische Klarheit

Auf halber Strecke zwischen den etablierten europäischen und nordamerikanischen Wissenschaftszentren wächst die Reykjavik University zu einer neuen Top-Adresse für Forschung und Technologie heran. Auch das architektonische Konzept verdient Beachtung: Sternförmig gruppieren sich die einzelnen Fachbereiche um eine kreisrunde Erschließungshalle. Durch die fächerförmige Öffnung wird die Strand- und Waldlandschaft der Umgebung in den Campus einbezogen. So haben nicht nur alle Räume die einzigartige Qualität der natürlichen Umgebung, sondern werden auch optimal von Tageslicht belichtet und erwärmt – ein erster wesentlicher Aspekt für die Nachhaltigkeit des Gebäudes, in dem zukunftsweisende Technologie nicht nur gelebt, sondern auch Inhalt des Studiums ist.

Für den größten Teil des Gebäudes entwarfen die Planer ein Deckensystem aus perforierten Blechlamellen, in das auch die Beleuchtung integriert werden sollte. Um die vielfältigen Anforderungen bestmöglich zu erfüllen, lobte der Bauherr einen Wettbewerb aus. Das überzeugende Zumtobel Argument: Trotz geringen Dimensionen und unter voller Erfüllung der Blendbegrenzungsvorgaben konnte der Wirkungsgrad der T5-Leuchte im Vergleich zu Standard-Technologien um über 15 Prozent verbessert werden. Verantwortlich dafür sind transluzente Seitenreflektoren, optimierte Mini-Raster und eine optimale Lampen-Betriebstemperatur. Auf gestalterischer Seite punktete die Leuchte durch ihren modularen Aufbau, mit dem sie sich den unterschiedlichen Sehaufgaben in den Hörsälen, Seminarräumen, Büros, Bibliotheken und Verkehrsflächen anpasst - montiert auf einem Trägerprofil, als Wandfluter oder als frei strahlende Version.

Die LUXMATE Licht- und Jalousiesteuerung LITENET wurde für die speziellen örtlichen Lichtverhältnisse mit der über lange Zeiten flach einstrahlenden nördlichen Sonne weiterentwickelt. Verknüpft wurde dadurch hohe Effizienz und ein Maximum an Komfort mit der Möglichkeit, flexibel und mit minimalem Aufwand auf sich ändernde Flächennutzungen reagieren zu können. Die meisten Leuchten wurden mit sogenannten Dimming On Demand (DOD) Vorschaltgeräten geliefert. Bei der großen Anzahl an Leuchten konnten so erhebliche Kosten eingespart werden.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
EPFL Rolex Learning Center
Lausanne, Schweiz
Bauherr: Losinger Construction SA, Bussigny (CH)
Architekt: SANAA, Tokio (JP)
Elektroplanung: Scherler SA, Le Mont/Lausanne (CH)
Elektroinstallation: ETF, Bulle (CH)
Bewegte Raumlandschaften

Der von SANAA entworfene Pavillon mit seinen durchscheinenden Membranen und runden Patios ist das neue Herzstück am Universitätscampus der École Polytechnique Féderále de Lausanne. Auf 17.000 m² Fläche vereint er eine große Bibliothek, Besprechungsräume, Arbeitsplätze für Studenten, Büros für Forscher, Cafés, ein Spitzenrestaurant, ein Buchgeschäft, ein multifunktionales Auditorium und – typisch Schweiz – eine Bankfiliale. Den mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten ging es jedoch um weit mehr als die Bereitstellung von funktionalen Raumangeboten für. Der Neubau soll den interdisziplinären Austausch der Wissenschaftler fördern, vor allem aber soll er die Positionierung der EPFL in einer globalen Forschungslandschaft unterstützen.

Das Gebäude ist ein einziger Großraum, der mit seinen locker eingestreuten Funktionsbereichen eine enorme Offenheit ausstrahlt. Die bewegte Topografie von Boden und Decke resultiert in einer faszinierenden Raumlandschaft, zoniert durch unterschiedliche Lichtstimmungen. Dabei verändert sich die Decke nicht nur mit dem Tageslicht, sondern strahlt auch das Kunstlicht zurück in den Raum. Das Gebäude ist nach Minergie zertifiziert und aufgrund der Gebäudegröße sowie SANAAs Wunsch nach indirekter Beleuchtung wurden Leuchten mit sehr hohem Wirkungsgrad benötigt.

Um die jeweils unterschiedlich geforderten Lichtsituationen mit einem einzigen Gestaltungselement abdecken zu können, wurden die speziell entwickelten Leuchten als Einzelleuchte oder in Zwillings- bzw. Drillingskonstellation montiert. Die schwenkbare Halterung erlaubt unterschiedliche Winkel zur diffus reflektierenden Decke. In viele der insgesamt 282 Sonderleuchten ist, neben einer 35-Watt-HIT-Halogenmetalldampflampe mit einem speziellen IOS-Reflektorsystem, zusätzlich eine 100-Watt-Halogenlampe als Notlicht eingebaut. In Lobby und Empfang sorgen LED-Deckeneinbauleuchten und elegante Lichtlinien zusätzlich für funktionales Licht und setzen gestalterische Akzente. In den als runde Raumzellen eingestellten Büros schaffen minimalistische Stehleuchten eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Tomáš Bata Universität
Zlín, Tschechien
Bauherr: Tomáš-Bata-Universität, Zlín (CZ)
Architekt: Al Design s.r.o. und Eva Jiricna Architects, Prag (CZ)
Spaß am Lernen

Das neue Universitätszentrum der Tomáš-Bata-Universität in Zlín gilt als Symbol für die Investitionen der Stadt in ihre Bürger und deren Zukunft – und ist eine passende Hommage an die visionären Ideale des namensgebenden Philanthropen und Industriellen.

Die ungewöhnliche Gliederung des Gebäudes beruht auf zwei sichelförmigen Baukörpern, in denen Lesesäle, Studierzimmer und Bücherarchiv untergebracht sind. Dazwischen befindet sich ein ausgedehntes, von oben belichtetes Atrium, das Raum zur Entspannung bietet. Die Treppenhaustürme an den beiden Enden der gebogenen Fassade bilden die wichtigste vertikale Verbindung zwischen den beidseitig des Atriums verlaufenden Galerien und verleihen der Gebäudeform Übersichtlichkeit und Rationalität. Diese für die Architektin Eva Jiřičná typische klare Struktur und ein Höchstmaß an Funktionalität spiegeln sich auch im Beleuchtungskonzept wider.

Die klaren Linien des Gebäudes werden durch ebenso klare, durch die Räume laufende SLOTLIGHT Lichtlinien betont. Mit ihrer ruhigen, geometrischen Formensprache konnte auch die häufig im Schulbau eingesetzte CLARIS II überzeugen. Im zentralen Atrium ist sie als Lichtband mit einer Gesamtlänge von 54 m zu sehen. Durch direktes und indirektes Licht wird im gesamten Raum eine gleichmäßige warme und diffuse Lichtstimmung erzeugt. In den übrigen Hauptbereichen wurden SLOTLIGHT und MIREL II Lichtsysteme angebracht, um das vom Atrium reflektierte Licht zu ergänzen. Wiederum zu architektonisch starken Lichtlinien verbundene MIREL II Rasterleuchten versorgen Bibliotheken und Computerarbeitsplätze mit einer gleichmäßigen, blendfreien Beleuchtung.
Zur Akzentuierung der Kanten und Linien entlang der Fenster und umlaufenden Bereiche sind Leuchtstofflampen in Decken und Wände eingelassen, die die skulpturale Architektursprache betonen. Die Tomáš-Bata-Universität ist ein wegweisendes Beispiel für die Integration der Beleuchtung in das gestalterische Konzept.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Royal Northern College of Music
Manchester, England
Bauherr: Royal Northern College of Music, Manchester (GB)
Architekt: MBLA Architects + Urbanists, Manchester (GB)
Elektroplanung: Gifford and Partners, Manchester (GB)
Schaufenster für die Musik

Der markante Neubau des Royal Northern College of Music in der Innenstadt von Manchester fällt auf. Ineinander gesetzte Kuben zeigen eine monumentale Geometrie, die in einem scheinbaren Gegensatz zur Bestimmung des Gebäudes – der Leichtigkeit der Musik – steht. Die sehr limitierte Grundfläche wurde optimal genutzt, indem man einen akustischen Puffer gegen den Verkehrslärm einfügte, der gleichzeitig als Schaufenster für das College dient. Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt die Beleuchtung mit farbveränderlichen Downlights, die aus dem Raum eine leuchtende Box mit spektakulären Farbwechseln macht und so das Interesse der Passanten weckt. Die Beleuchtung wird im Inneren durch das bündig montierte LIGHTTOOLS Lichtkanalsystem mit vier verschiedenen Lichteinsätzen ergänzt – Strahler, Downlight, Langfeldleuchte und Wallwasher.

In nahezu allen Bereichen lassen große Fensterflächen und Oberlichter das Tageslicht großzügig einfließen. Reicht dieses nicht aus, wird über das Lichtmanagementsystem Kunstlicht beigemischt. Gemeinsam mit freundlichen Farben und ergonomischer Möblierung werden so Erlebnisräume für motiviertes Lernen geschaffen: flexibel und komfortabel, gleichzeitig sehr sparsam im Umgang mit den Ressourcen.
Laut Craig Jackson von Gifford and Partners, dem für die Lichtspezifikationen zuständigen technischen Berater, hatte die akustisch anspruchsvolle Umgebung direkte Auswirkung auf die Lichtplanung. „Die Leuchten müssen stabil sein und dürfen keine Komponenten aufweisen, die durch den Schall der Instrumente zu stark schwingen“, erklärt Jackson. Gelöst wurde die besondere Herausforderung mit der Einbauleuchte LIGHTFIELDS, die dank ihrer speziellen Mikropyramidenoptik ein äußerst gleichmäßiges, blendfreies Licht liefert und somit die jungen Talente in ihrer Konzentration unterstützt.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
KHBO – Katholieke Hogeschool
Brügge, Belgien
Bauherr: KHBO, Katholieke Hogeschool, Brugge Oostende (BE)
Architekt: Tijdelijke Vereniging S.A.R. – De Vloed, Heusden-Destelbergen (BE)
Elektroplanung: Studiebureau De Klerck Engineering, Brügge (BE)
Elektroinstallation: Electro Entreprise NV, Gullegem (BE)
Ein Zeichen setzen

Mit ihrem Neubau setzt die Katholische Hochschule Brügge ein architektonisches Zeichen voller Widersprüche. Zur Straßenseite zeigt sich das Gebäude geschlossen mit einer einzigen Fensteröffnung im Studienbereich, die Seite zum Campus hingegen ist extrem offen. Durch die Kombination von Stahl, Glas, Beton und Holz entstehen hier spannende Gegensätze. Gleichzeitig bietet der modulare Ansatz die Möglichkeit, sich auch in Zukunft auf neue Lernanforderungen einzustellen.

Das Atrium wurde als dreidimensionaler Treffpunkt mit breiten Stufen, offenen Galerien sowie Sitzecken und Lerninseln gestaltet. Wunsch der Architekten war eine überwiegend indirekte Beleuchtung des gesamten Gebäudes. Das MIROS Spiegel-Werfer System bietet hier eine architektonisch anspruchsvolle und lichttechnisch optimale Lösung, um die teilweise 10 m hohen Räume gleichmäßig und blendfrei zu beleuchten. Ihr warmes Licht steht in reizvollem Kontrast zur eher kühlen Beton/Glas-Architektur. Koen De Klerck resümiert: „Mit Licht, sowohl mit funktionellem wie mit atmosphärischem, haben wir versucht, die Architektur und die Umgebung des ganzen Gebäudes noch zu verstärken. Dabei wurden sowohl die Flexibilität als auch der Wartungsaspekt berücksichtigt.“ Das Spiegel-Werfer System wirkt wie ein Teil der Gebäudekonstruktion und kommt auch in den zwei Auditorien und in der Cafeteria zum Einsatz.

Der Weg über das Atrium führt zu den Vorlesungs- und Seminarräumen, die in den drei markanten Blöcken untergebracht sind. Die Lehrräume werden großzügig mit deckenbündigen MIREL Einbauleuchten beleuchtet. Ein indirekt leuchtendes Sonderprofil versorgt die Verkehrszonen mit einem angenehmen blendfreien Licht.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Hochschule Gent – Campus Schoonmersen
Gent, Belgien
Bauherr: Hogeschool Gent, Campus Schoonmeersen (OLC), Gent (BE)
Architekt: cv baro, Gent (BE)
Elektroinstallation: Technum, Sint-Denijs-Westr (BE)
Gute Noten für Zumtobel Lichtlösung

Das jüngste Vorzeigeprojekt der Hochschule Gent wurde von den Architekten des Büros cv baro entworfen: Der Campus Schoonmeersen beherbergt neben zahlreichen Wohnungen auch mehrere Cafeterias und das Sportzentrum der Hogeschool.

In weiten Bereichen des Gebäudekomplexes haben sich die Bauherren für das Lichtbandsystem TECTON entschieden. Mit hochwertigen Komfort-Rasteroptiken ausgestattet, sorgt das Lichtband in Klassenzimmern und Auditorien, aber auch an der Rezeption und in der Bibliothek für angenehme Lichtverhältnisse. Alle diese Räume sind mit abgehängten Akustik-Deckeninseln ausgestattet. Aus diesem Grund hätten sich klassische Einbauleuchten nur schwer und vor allem mit gestalterischen Abstrichen einsetzen lassen. Das flexible Lichtbandsystem TECTON präsentiert sich als ideale Alternative. Wie die Akustik-Decken kann auch das Tragschienensystem abgependelt werden, wodurch die Leuchten nun perfekt zur Architektur passen.

Ein weiteres Argument für TECTON ist die elfpolig vorverdrahtete Stromschiene: Die integrierte DALI-Busleitung wird genutzt, um die Leuchten in der Bibliothek und der Cafeteria tageslichtabhängig zu steuern. Das Resultat ist eine mit LUXMATE PROFESSIONAL gesteuerte Lichtlösung, die rund um die Uhr für angenehme Lichtstimmungen sorgt und gleichzeitig den Energieverbrauch deutlich reduziert. Um auch die Wartungskosten möglichst gering zu halten, wurden der Eingangsbereich und die fünf Meter hohen Gangzonen mit Werfer-Spiegel-Systemen ausgestattet. Die hier eingesetzten Strahler konnten so in erreichbarer Höhe installiert werden, was den Zeitaufwand für den Lampenwechsel auf ein Minimum reduziert.

Ganz anders präsentiert sich die Situation in der Cafeteria. Moderne Möbel und grüne, durchsichtige Sessel verleihen diesen Bereichen einen spielerischen Akzent – auch dank der eingesetzten Hallenreflektorleuchte COPA D. Das große Schutzdach, das den Fußweg zwischen den zwei Gebäuden des Campus Schoonmersen umschließt, wird mit Hochdruck-Halogenstrahlern und der Feuchtraumleuchte RAIN angestrahlt.

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Cooper Union
New York, USA
Bauherr: The Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York (US)
Architekt: Morphosis Architects, Los Angeles, New York (US)
Lichtplanung: Horton Lees Brogden Lighting Design, Los Angeles (US)
Der Meteorit von Manhattan

Wie ein metallener Monolith steht das neue Hochschulgebäude der Cooper Union im New Yorker East Village. Der aufsehenerregenden Architektur von Pritzker-Preisträger Thom Mayne folgt eine nicht minder aufregende Lichtplanung. Bei Tageslicht schimmert der Monolith je nach Wetter weiß bis metallisch anthrazitgrau, nachts leuchtet er sanft aus seinem Inneren heraus.

Das Werk des Kaliforniers polarisiert die New Yorker, es sprengt gängige Konventionen und ist seiner Zeit voraus. Als Zeichen der Provokation lässt er beispielsweise den Lift nur in drei von neun Stockwerken halten. Spätestens diese Tatsache lenkt die Studenten und Besucher ins Treppenhaus, wenn sie nicht schon vorher von dessen atemberaubender Architektur angezogen wurden. Der gigantische Wirbel zieht sich durch alle Stockwerke und öffnet sich dort dem Himmelsgeschehen. Durch ein großes Fenster im Dach fließt Tageslicht bis ins Erdgeschoss.
So herrscht in den oberen Etagen bläuliches Tageslicht, das sich nach unten mit immer wärmerem Kunstlicht der VIVO Strahler vermischt.

In anderen Bereichen des Gebäudes ist das Lichtkonzept durch konkrete Funktionen bestimmt. In den Labors etwa sind doppelt so viele Leuchtmittel im Einsatz wie in den Seminarräumen, damit feine Farbunterschiede und Details leichter erkennbar sind. In den Seminarräumen und vielen Labors musste eine lichttechnische Herausforderung gemeistert werden: Die Leuchtpaneele, die in der Decke eingelassen sind, wurden in die ebenfalls eingelassenen Heiz- und Kühlelemente integriert. Eine schwierige Aufgabe, die man angesichts der generellen Umweltverträglichkeit des Hauses gern in Kauf nahm. So setzte Thom Mayne mit seinem Entwurf nicht nur ästhetisch neue Maßstäbe. Der Cooper Union-Neubau ist auf dem besten Weg, als erstes Universitätsgebäude der USA mit dem wichtigsten Umweltverträglichkeitspreis des Landes, dem LEED Platinum Award, ausgezeichnet zu werden. 

Zumtobel. Das Licht.
Lichtlösung
Cité d’Architecture et du Patrimoine
Paris, Frankreich
Bauherr: Cité d’Architecture et du Patrimoine (FR)
Architekt: Agence Bodin, Paris (FR)
Lichtplanung: Agence Bodin, Paris (FR)
Elektroplanung: GEC Ingenierie, Paris (FR)
Im Licht der Grande Nation

Es gibt nicht viele Orte, die ganz der Architektur gewidmet sind und dies so eindrucksvoll demonstrieren wie das klassizistisch-moderne Palais Chaillot an der Seine. Im prachtvollen Ostflügel eröffnete nach einer behutsamen Sanierung 2007 das weltweit größte Architekturzentrum. Seitdem sind in den repräsentativen Räumen mehrere Einrichtungen versammelt, die historische und moderne Architektur mit dem kulturellen Erbe Frankreichs unter einem Dach zusammenführen.

Die großzügige Eingangshalle im Erdgeschoss präsentiert sich dank ihrer Lichtführung als klar strukturierter Raum, der das Orientierungsvermögen der Besucher unterstützt und die Eingänge zu den verschiedenen Bereichen zentralisiert. In die Decke eingelassene Lichtlinien zeichnen die Hauptachsen der Halle entlang der monumentalen Säulen nach.

In den hohen, fließenden Räumen der Freihandbibliothek befinden sich etwa 28.000 Bücher. Jean Francois Bodin ist es gelungen, mit wenigen Eingriffen in die Bausubstanz ein funktionales und modernes Bibliotheksinterieur zu schaffen. Der rekonstruierte Freskenzyklus aus der Abtei Saint Savin sur Gartempe ist mithilfe einer Sonderleuchte in Szene gesetzt: Über den Wandregalen werfen Reflektoren auf der Basis des TECTON Systems warmes Licht in das Tonnengewölbe des 40 m langen Saals.

Die beeindruckende Galerie für Architektur breitet sich in dem gebogenen Raum auf der gesamten zweiten Etage des ausladenden Gebäudeflügels aus. Sieben große, hinterleuchtete Deckenrotunden tauchen die mittigen Ausstellungsflächen in einheitliches Licht, das sich nach Bedarf in unterschiedliche Beleuchtungsstärken regulieren lässt.

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